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In: Biblische Zeitschrift
Zur Interpretation und Rezeption der Saraerzählung
Editor: Rainer Kampling
Die Erzmütter – sie schienen bislang neben den Erzvätern Abraham, Isaak und Jakob in der christlichen Theologie ein Schattendasein zu führen. Wenn hier die Figur der Sara, der Frau des Abraham, aus diesem Schatten ins Licht gestellt wird, so ist das mehr als eine Art „Ehrenrettung“ durch die Exegese, sondern geradezu ein Blick in ein Stück Geschichte abendländischer Kultur, bzw. – denkt man an die Sara-Rezeption im Dritten Reich – Unkultur. Bislang wurde Sara, die Stammmutter Israels, die von Gott wundersam Begnadete, die bei der Ankündigung dieser Begnadung unwillkürlich in Lachen ausbricht, vielfach nur als Ehefrau wahrgenommen, aber nicht als eine der – wie neuere exegetische Untersuchungen zeigen – zentralen Figuren der Genesis. In den hier vorgelegten Untersuchungen gewinnt der kulturelle Kontext der Sara-Erzählung (Genesis 18) eine eigene Bedeutung, wird u.a. die Lebenssituation von Frauen im Alten Orient rekonstruiert. Dass dabei der androzentrische Blick auf die Bibel entlarvt und kritisiert wird, versteht sich von selbst. Die unterschiedliche Rezeption der Sarafigur bei Philon von Alexandria, im Neuen Testament und in rabbinischen Texten lässt bereits erkennen, wo die Gründe der abweichenden Wahrnehmung liegen. Die Ausblicke in die spätantike und mittelalterliche Bibelauslegung verdeutlichen die Probleme nochmals. Sie haben sich – wie hier nachgewiesen – auch in der bildenden Kunst niedergeschlagen. Erst in der Neuzeit beginnt sich die Wahrnehmung zu ändern: Sara tritt stärker ins Bewusstsein. Dazu gehört auch – unter negativem Vorzeichen – die Verächtlichmachung des Namens durch die nationalsozialistischen Verbrecher. Aber dieser Schändlichkeit zum Trotz: Sara kann immer mehr als Modell und Identifikation einer erneuerten theologischen Reflexion in Judentum und Christentum gesehen werden.
Das Matthäusevangelium. Interpretationen - Rezeption - Rezeptionsgeschichte, Festschrift für Hubert Frankemölle
Editor: Rainer Kampling
Das Matthäusevangelium ist in vielfacher Hinsicht eines der bemerkenswertesten Bücher des Neuen Testaments. Es verweist mit aller Deutlichkeit auf die Nähe des Evangeliums zum Judentum und unternimmt es zugleich, denen, die Jesus als Christus glaubten, eine neue eigenständige Identität zu geben. Weitsichtig hat der Evangelist erkannt, dass der Glaube einer angemessenen Praxis bedarf. Bis in unsere Tage hinein ist die Bergpredigt ein Text, an dem sich kirchliche Praxis messen lassen muss. Der Evangelist ist im Lauf der Rezeptionsgeschichte zu einem der bedeutendsten kirchlichen Autoren geworden; sein Werk erinnert die Kirche aber auch je neu an ihre Verpflichtung, die sie der Zukunft gegenüber hat. Der vorliegende Band bietet Grundlagenartikel zur matthäischen Theologie, gründliche Einzelauslegungen zu Texten des Mt-Ev und Studien zur Rezeption. Damit überwindet der Sammelband die historisierende Isolierung und öffnet den Blick auf die Relevanz des Evangeliums in der Kontinuität der Rezeption. Besonderer Wert wird auf die Methodenvielfalt gelegt. So ist nicht nur ein Band zur Bedeutung des Mt-Ev entstanden, sondern auch ein Dokument dafür, was die exegetische Wissenschaft vermag.
Zur Deutung einer theologischen Kategorie
Author: Rainer Kampling
Die Herrlichkeit Gottes – einer der zentralsten Begriffe in der biblischen Theologie. Unzwei-felhaft ist aber festzustellen, dass die gegenwärtige Theologie den Begriff vermeidet. Als Gründe sind u.a. die Theodizeeproblematik, die anthropologische Wende und philosophische Infragestellungen zu nennen. Allerdings ist unschwer aufzuzeigen, dass die Sprache der Transzendenz durch den Verlust verarmt. Der vorliegende Band will zu einem verantwortlichen Gebrauch des Wortes anregen und diese zentrale theologische Kategorie in der Diskussion neu beleben.
In: Herrlichkeit
In: Herrlichkeit
In: Herrlichkeit
Zur Frage nach den Anfängen des christlichen Antijudaismus
Editor: Rainer Kampling
In: Herrlichkeit
In: Herrlichkeit