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Voraussetzung zum Erreichen stabiler zivilisatorischer Weltordnung
Author: Reimar Hartge
Wir kommen nicht ´fertig` auf die Welt, sondern müssen uns – unter kompetenter Anleitung – durch eigene Lebenserfahrungen selber finden und erfinden. – Infolge solcher Metamorphose entwickelt sich das noch unmündige Kind von heute zum mündigen Erwachsenen von morgen. – Erziehung sollte vor allem danach streben, das phantasievolle kindliche Gemüt zu stimulieren und nicht durch aufoktroyierte ´Denkschablonen` zu hemmen. – Darüber hinaus muss Erziehung sich bemühen, gute Talente frühestmöglich zu erkennen und zu fördern.- Aufkeimenden Egoismus gilt es abzuwehren. – Stattdessen ist die Einsicht zu fördern, dass der gesamte Lebensweg von natürlichen Rechten und Pflichten ´gepflastert` sein wird, die idealerweise in ausgewogenem Verhältnis zueinander stehen. – Das Erlernen harmonischen ´Gemeinschaftsempfindens` und des damit unerlässlich einhergehenden Verantwortungsgefühls für eigenes und fremdes Schicksal wird den zu Erziehenden eine große Hilfe sein. – Versuche des ´Eintrichterns` eines nicht kindgerechten Wissens, das nicht zu sensiblem Wahrnehmungsvermögen und interessierter Aufmerksamkeit führt, erweisen sich als schädlich! – Manchmal erziehen sich Kinder in Spielgruppen auf naive Weise gegenseitig besser, als es einem ´stubengelehrten` pedantischen Erzieher je gelingen könnte. –
Aphorismen-Sammlung II
Author: Reimar Hartge
Ein jeder werde weise auf seine Weise! – Das Licht der Erkenntnis kommt nicht von außen: Es ist in uns und entsteht aus sich selbst heraus, sogar wenn unsere Augen die Fähigkeit des Sehens verloren haben. Besagtes Licht vermag sowohl gewissenhafte Einsicht, als auch hoffnungsvollen Ausblick zu vermitteln, und dadurch finstere Stimmungen und Gedankenverirrungen aufzuklären. Das Wesen von Licht ist unbeschreibbar: Jede versuchte ´lichthafte` Textfassung – auch diejenige ´erleuchtender` Aphorismen – bietet Schattenspuren. Die Reinheit vorausgegangener Gedanken läßt sich nicht wirklich in Schriftform ´kristallisieren`; denn kein einziges Abbild vermag das Charysma eines ihm modellstehenden wunderbaren Bildes absolut treffend widerzuspiegeln. – Textfassung ´diamantener` Gedanken beinhaltet immer Risiko, Kampf und mühsame Bewältigung. Manch ein von wachsender Alltagshektik Getriebener findet im Strudel verführerischer Ablenkungen nicht Muße zur erforderlichen Konzentration. Folglich begnügt er sich bei seiner Schreibarbeit – zu deren Beginn vielleicht noch der enthusiastische Versuch gedanklichen Ablesens großer Geheimnisse stand – voreilig mit Aneinanderreihung nichtiger Worte seiner Willkür. – So überrascht es kaum, daß heute nur wenig tiefgründige Wirklichkeit in der sogenannt ´feingeistigen` Literatur existiert. – Um wesentliche Aussagen machen zu können, gilt seit je: Weniger ist mehr! – Es gilt, klar Durchdachtes präzise und in kürzest-möglicher Fassung zu formulieren. Wie aber sollte man nachhaltig zu denken gebende Gedanken noch knapper formulieren können als in telegrammstilartig wiedergegebenen Aphorismen?! – Auf den Versuch kommt es an. –
Author: Reimar Hartge
Gegenwärtige Sprache ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft. – Sprachlexika und andere sprachwissenschaftliche Nachschlagewerke gibt es in genügender Anzahl. Es soll hier deshalb kein weiteres erschöpfend umfangreiches Buch von jener Art vorgelegt werden. Vielmehr geht es dem Autoren darum, seine Leser zum Nachdenken anzuregen, indem er ihnen ungewohnte Sichtschneisen bietet und im übrigen viele näher erörterungswürdige Themenbereiche nur antippt. Auch mit der Angabe von untermauernden Beispielen wird deshalb eher sparsam umgegangen. –- Dieses Büchlein will in erster Linie Interesse wecken an einigen aus dem Fundus vergleichender Sprachwissenschaft exemplarisch herausgesuchten skurrilen Wortbedeutungen und den oftmals ´verschütteten` Ursprüngen altüberlieferter Redensarten. Soviel sei vorab versprochen: Das Gebotene wird vom Leser sicher nicht als langweilig klassifiziert werden. Manches dürfte sogar für längere Zeit in Erinnerung haften! –
Aphorismen-Sammlung I
Author: Reimar Hartge
In diesem überhastigen Zeitalter – wo kein Tag die Ereignisse des nächstfolgenden mehr mit einiger Wahrscheinlichkeit erahnen lässt – entsteht ein Bedürfnis nach beständigen Werten. Am überzeugendsten finden solche nicht in materiellen Dingen Ausdruck, sondern in kurzen, prägnanten Worten der Mitmenschlichkeit, Toleranz und Nächstenliebe. Es geht da also um eine Sprache, die jedermann momentan verstehen kann, und befinde er sich auch – innerlich getrieben – nur auf einer Durchreise. Der Leser mag diese Aphorismen-Sammlung beliebig an irgendeiner Stelle aufschlagen; und wenn er dann zu lesen beginnt, wird er rasch in eine Aura innerer Sammlung geraten. Solcher Bewußtseinszustand seinerseits verleiht die Kraft, mit Zuversicht und Selbstvertrauen Zukunft zu begrüßen.
Erinnerung ist Vergewisserung: Berührung einer Vergangenheit, die lebt Darstellung von Denkwürdigem als Protokoll ruhiger Stunden
Author: Reimar Hartge
Vom Italiener Giovanni Guareschi stammt der nachdenklich stimmende Ausspruch, welcher lautet: „Sobald ein Optimist Licht gefunden zu haben meint, kommen Pessimisten und blasen es aus!“ – Wenn diese Einschätzung zutreffen sollte, wo bliebe dann noch Raum für unerschütterlich erfüllende Hoffnung?! – In Wirklichkeit verhält es sich doch wohl so: Selbst der größte Versager hier auf Erden, der aber sein Selbstvertrauen und -zutrauen nicht verloren hat, ist vor dem Spiegel des Gewissens ein Gewinner! – Es handelt sich dann eben um zugeflogenen und empfundenen Gewinn, nicht um tatsächlich erworbenen. Solch positive Einstellung beflügelt und bekräftigt die lädierte Hoffnung, bietet eine Chance zu gleichmütiger Überwindung jeder eventuell aufkeimen wollenden Enttäuschung. – Gewissenhafte Hoffnung schöpft aus der Erkenntnis, dass ihre ´Wasser` jeden duldsam und bescheiden machen, der sie zu trinken wagt. – Wer hoffnungsstarke Gedanken wirklich dialogfähig machen will, der sollte frühzeitig vermeiden, seine Ansichten in einem monologischen ´So-und-nicht-anders-Stil` auszuformulieren, sondern stattdessen versuchen, seinen Hörern bzw. Lesern genügend Raum zum ´Dazwischen-denken` zu gewähren. Dann werden nicht bloß Wissensregister eröffnet, sondern Weiterbildungschancen geboten. – Ich lade meine geschätzte Leserschaft zu solcherart kritikfähigem dialogischen ´Diskutieren` mit meinen gedanklichen Ausführungen ein. Möge ein jeder / eine jede von Ihnen sich am Ende als optimistischer und vor jeglichen pessimistischen Anwandlungen gefeiter Gewinner wiederfinden. –
Wege zur "Rückeroberung" des Friedens
Author: Reimar Hartge
Immer wenn von Krieg und Frieden die Rede ist, denken viele Belesene an den berühmten – entsprechend betitelten – Roman des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi. Die Polarität der Phänomene Krieg und Frieden und dadurch bedingte Hochspannung zwischen Angreifern und Opfern bietet leider Probleme, welche seit Menschengedenken ungelöst blieben. – Grundsätzlich kann man sich auf emotionale oder rationale Weise mit der offensichtlichen Unvereinbarkeit von Krieg und Frieden auseinandersetzen. Man wird dabei entdecken, dass das ebenfalls emotional wie rational zugängige Gegensatzpaar Verlust und Gewinn damit in unmittelbarer Beziehung steht. Geht ein Krieg verloren, so bedeutet das aber noch lange nicht, dass nun der Frieden gewonnen wäre. – Antworten auf Sinn- und Gewinnfrage des Friedens und Antworten auf Bedeutungs- und Verlustfrage des Krieges können nicht als oberflächliches Glaubensbekenntnis hergeleitet oder wie eine definitiv gültige mathematische Formel zum Ausdruck gebracht werden. – Komplexes und Kompliziertes ist mit Mitteln einfachster Wortwahl am besten in den Griff zu bekommen, und man sollte sich dabei nicht in Einzelheiten verstricken: Dann dürften die Erklärungen am ehesten auf Beachtung und Verständnis stoßen und in Erinnerung haften. Schon vor rund fünfhundert Jahren gelang es etwa dem hervorragenden Humanisten Erasmus von Rotterdam, seinen Mitmenschen Wesentliches über Krieg und Frieden in kurzen einprägsamen Worten mitzuteilen. Die Ausführungen des Erasmus sind bereits in meinem Büchlein mit Titel ´Das wiedergefundene Licht` (siehe dort auf Seiten 83-86) wiedergegeben worden. Diese veranlassten mich – angesichts der heute immer bedrohlicher werdenden politischen Weltlage – das Thema eines durch Krieg bedrohten Friedens wie ein Menetekel aus-zu formulieren. –
Eine psychologische Studie aus Sicht der Suche nach Gesundheit, Wahrheit, Liebe und Glück
Author: Reimar Hartge
Um positives Denken zu erlernen, womit unser Dasein sich in allen Lebensbereichen leicht veredeln lässt, ist es vorab erforderlich, Klarheit darüber zu gewinnen, wie man Positives von Negativem überzeugend voneinander unterscheiden kann. – In dieser Studie wird versucht, entsprechende Extrempositionen in ´Schwarz-weiß-Malerei` jeweils kurz und bündig zu beschreiben. – Im Einzelnen geht es dabei um die Gegensatzpaare Gesundheit und Krankheit, Wahrheit und Lüge, Liebe und Hass sowie Glück und Unglück. – Wenn – über das erforderliche Unterscheidungsvermögen von ´gut` und ´schlecht` hinaus – positive Willenskraft, Begeisterungsfähigkeit und Ge-wissenstreue fest im Charakter verankert sind, dann entwickelt sich zum Lohn über kurz oder lang eine vorbildliche ´gesunde` Mitmenschlichkeit. – Um positives Denken zu erlernen, womit unser Dasein sich in allen Lebensbereichen leicht veredeln lässt, ist es vorab erforderlich, Klarheit darüber zu gewinnen, wie man Positives von Negativem über-zeugend voneinander unterscheiden kann. – In dieser Studie wird versucht, entsprechende Extrempositionen in ´Schwarz-weiß-Malerei` jeweils kurz und bündig zu beschreiben. – Im Einzelnen geht es dabei um die Gegensatzpaare Gesundheit und Krankheit, Wahrheit und Lüge, Liebe und Hass sowie Glück und Unglück. – Wenn – über das erforderliche Unterscheidungsvermögen von ´gut` und ´schlecht` hinaus – positive Willenskraft, Begeisterungsfähigkeit und Ge-wissenstreue fest im Charakter verankert sind, dann entwickelt sich zum Lohn über kurz oder lang eine vorbildliche ´gesunde` Mitmenschlichkeit. –
Orientierung zwischen Gegensätzen
Author: Reimar Hartge
Längst vergangen sind Zeiten, in welchen man formal richtiges Verhalten nach gesellschaftlichen Benimmregeln eines Freiherrn von Knigge oder einer Frau von Pappritz erlernte. – Heute scheint alles Beliebige erlaubt zu sein. – Niemand nimmt mehr ein Blatt vor den Mund oder hält sich verschämt zurück. Jeder bedient sich ´frech` der Möglichkeiten, welche ihm situativ offen stehen. – Bei solch opportunistischem Ellbogengerangel sind Ethik und Moral in den Hintergrund getreten. – Ohne vom Gewissen gesponserte ´Abwägungen` wird besagtes Verhaltenschaos nicht zu überwinden sein. – Das hier präsentierte Büchlein stellt dem Leser ´Abzuwägendes` beispielhaft vor Augen. – Im Teil I (Ausführungen) nimmt der Autor seine Erörterungen mit persönlichen Worten vor. Im Teil II (Anhörungen) werden stattdessen Zitate berühmter Persönlichkeiten und auch Sprichwörter herangezogen. – Aspekte eines Pro und Contra bezüglich jeweils möglicher Verhaltensweisen verhelfen dem Leser im Einzelnen zu ´ausgewogener` Meinungsfindung. – Dabei erweist es sich, dass sogar die Entdeckung scheinbar unüberbrückbare Diskrepanz der Anschauungen anderer zur Findung eigener Ausgewogenheit hilfreich sein kann. –
Über die Kunst des Redens und Schweigens. Eine Hommage an den italienischen Scholastiker Albertanus von Brescia (13. Jh.)
Author: Reimar Hartge
Ist es nicht etwas Außergewöhnliches, das Faksimile einer lateinischen Inkunabel (= Wiegendruck) in Händen zu halten, deren zugrundeliegendes Manuskript (vom Scholastiker Albertanus aus Brescia, 13. Jahrhundert) vor über 500 Jahren in der Frühzeit der Buchdruckerkunst zum allerersten Mal mit Drucklettern gesetzt wurde?! – Inhaltlich wird hier das noch immer bedeutsame Thema des Redens und Schweigens abgehandelt. – Die anschließende Übertragung ins Deutsche ist nicht auf pedantische Weise wortgetreu erfolgt, sondern zielt auf transparente Wiedergabe des Sinngehaltes jeweiliger Aussagen. – Im zweiten Buchteil hat Autor Hartge versucht, – noch vor seiner Übersetzung des lateinischen Textes – das reizvolle Thema als Zeitgenosse des 21. Jahrhunderts unabhängig ganz neu zu bearbeiten. – So liegt zwischen beiden Interpretationen ein Intervall von mehr als einem halben Jahrtausend. – Wir Menschen haben zwar während sämtlicher Entwicklungsepochen unseres Geistes anthropomorphe Gestalt behalten; doch im klassischen Sinne des Wortes ´human` und ´kultiviert` sind wir erst infolge wachsender Beherrschung der Kunst des Redens und Schweigens geworden. – Ohne diese Eigenschaft wäre intellektuelle und emotionale Weiterentwicklung ausgeblieben: Die uns auszeichnende Fähigkeit zu ´fortschrittlicher` gedanklich-soufflierter Besinnung und Sprache wird den auch in Zukunft vom ausschließlich instinktiv und reflektorisch gesteuerten Tier unterscheiden. – Der dritte Buchteil befasst sich mit Phänomenen des Erinnerns und Vergessens, ohne welche Reden und Schweigen sinnlos bleiben müssten.
Lohnt es, unzeitgemäß zu sein?
Author: Reimar Hartge
Die meisten unserer Zeitgenossen wiegen sich wohl in der Illusion, am Puls der Zeit zu leben. Sie meinen, aus willkürlichen Strömungen alltäglichen Geschehens sämtliche zum Überleben notwendigen Erkenntnisse herleiten zu können. – Doch das wirklich Wesentliche ist nicht den Strömungsgesetzen und weiteren davon vermeintlich logisch herleitbaren Formulierungen unterworfen; denn es führt ein unzeitgemäßes – ja oftmals sogar zeitlos gültig bleibendes Eigenleben. – Es richtet sich ausschließlich nach den Direktiven des Gewissens, jenes allverbindlichen ´Urmeters` für wahrhaftig Lebenssinn spendende Tugendentwicklung. – Nicht das ´Was` jeweils vorhandener Talente bestimmt das Glück eines denkenden Wesens, sondern das ´Wie` charakterlich sinnvoller Nutzung derselben. - Diese Wahrheit findet ihre Akzeptanz innerhalb wie außerhalb des gewohnten Koordinatensystems für Zeit- und Raummessung: Sie war, ist und bleibt zeit- und raumlos gültig, ist omnivalent. – Der Vorwurf, unzeitgemäß zu sein, wäre für sie ein Paradoxon.- Sie vermag es sogar, Leben und Sterben auf eine Weise harmonisch zu überbrücken, wie es die noch im chaotischen Vor-sich-hin-strömen Verbliebenen nicht für möglich halten könnten.