Search Results

You are looking at 1 - 10 of 23 items for

  • Author or Editor: Reimar Hartge x
  • Search level: All x
Clear All
Author: Reimar Hartge
Die Belastbarkeit einer Brücke läßt sich nur theoretisch bis an die Belastbarkeitsgrenze heran prüfen; denn sonst stände sie unter dem Risiko konkreten Schaden zu nehmen. In der Realität würde sie schlimmstenfalls einstürzen. Ähnlich verhält es sich mit der Belastbarkeit unserer Zukunftschancen. Wir dürfen nicht alles machen und nutzen wollen, was heute denkbar erscheint. – Unterwegs durch Gebiete, die jeweils sinnvolle Ziele verheißen, existieren äußerst geschickt getarnte ´Fallgruben`, in die hineinzugeraten fatal sein könnte. Deshalb besinne man sich rechtzeitig, schreite behutsam voran, und vertraue nur voraussichtlich sicheren Abschnitten. Am gescheitesten ist es wohl, auf den Hauptstrecken erfolgreich Vorausgegangenen auf der Spur zu bleiben und nichts ´Unabsehbares` zu riskieren. Zu erfinden und zu entdecken gäbe es dabei immer noch genug. – Auf solch simple Weise ließen sich Freiräume der Zukunft erschließen, die sowohl erreichbaren Segen gewährleisten, als auch vermeidbares Unglück ausgrenzen. –
Author: Reimar Hartge
Der Ruf nach Wahrheit wirkt als moralischer Imperativ. – Hinter jedem Betrug steckt eine Lüge. – Die Lüge ist ein ´hilfloser` – da nur vermeintlicher – Schutzmechanismus gegen Gewissensbelastungen. – Lügen können als freche Verleumdungen auftreten, oder als Verlegenheits- bzw. Notlügen. Die Gerechtigkeit fordert, dass Lügen als Gewalt anzusehen sind und entsprechend bestraft werden. – Es ist nicht ungewöhnlich, dass Lügen lange persistieren, bis sie eines Tages demaskiert und ausgeräumt sind. – Wahr ist aber auch, dass schon mancher mit seiner unaufgeklärt gebliebenen eigenen Lebenslüge bis zum Tod belastet blieb. – Am perfektesten aufgebaute Lügen sind gewöhnlich für andere schwer durchschaubar. – Wo das Lügen bereits zur täglichen Nahrung geworden ist, dort ist das Elend dieser Welt besonders groß. – Aufrüttelnd wirkt jegliches ´Kriegsgeschehen`, wobei empathische Wahrheit in den Dreck gezogen wird: Da steht zuweilen ein Individuum allein gegen kollektive Kräfte des Bösen. – Mit ´Hilfe` unverschämter List von Lügen soll der Zweck die Mittel ´heiligen`. – Dabei gerät leider völlig in Vergessenheit, dass einzig ein auf dem Wege zur Wahrheit Sinn suchendes Bewusstsein die Bezeichnung ´heilig` verdient. – Auch in Zukunft wird der abgeklärte Mensch als Pilger in Richtung auf die Wahrheit unterwegs bleiben, und sich sogar dann zurechtfinden, wenn er irrtümlicher Weise mal auf einen lügnerischen ´Holzweg` gelangt ist. – Wir müssen uns um die wirklich wesentliche Wahrheit kümmern: Dann kümmert sich diese Wahrheit auch um uns.
Lohnt es, unzeitgemäß zu sein?
Author: Reimar Hartge
Die meisten unserer Zeitgenossen wiegen sich wohl in der Illusion, am Puls der Zeit zu leben. Sie meinen, aus willkürlichen Strömungen alltäglichen Geschehens sämtliche zum Überleben notwendigen Erkenntnisse herleiten zu können. – Doch das wirklich Wesentliche ist nicht den Strömungsgesetzen und weiteren davon vermeintlich logisch herleitbaren Formulierungen unterworfen; denn es führt ein unzeitgemäßes – ja oftmals sogar zeitlos gültig bleibendes Eigenleben. – Es richtet sich ausschließlich nach den Direktiven des Gewissens, jenes allverbindlichen ´Urmeters` für wahrhaftig Lebenssinn spendende Tugendentwicklung. – Nicht das ´Was` jeweils vorhandener Talente bestimmt das Glück eines denkenden Wesens, sondern das ´Wie` charakterlich sinnvoller Nutzung derselben. - Diese Wahrheit findet ihre Akzeptanz innerhalb wie außerhalb des gewohnten Koordinatensystems für Zeit- und Raummessung: Sie war, ist und bleibt zeit- und raumlos gültig, ist omnivalent. – Der Vorwurf, unzeitgemäß zu sein, wäre für sie ein Paradoxon.- Sie vermag es sogar, Leben und Sterben auf eine Weise harmonisch zu überbrücken, wie es die noch im chaotischen Vor-sich-hin-strömen Verbliebenen nicht für möglich halten könnten.
Author: Reimar Hartge
Als Triebfeder für wirklich kreative Wissenschaft erweisen sich unerschütterliches soziales Verantwortungsempfinden, ein mit Klugheit und Phantasie gesegnetes Bewußtsein, persönliche Bescheidenheit, sowie eine Neugier, die Ehrfurcht vor dem Leben wahrt. – Als Antriebskraft stur ´pragmatischer` Wirtschaftspolitik gilt hingegen unstillbare Gier nach Macht und nach Übervorteilung von Mitmenschen. – Kreative Wissenschaft steckt seit je in einem Entscheidungs-Dilemma: Einerseits weiß sie, daß gerade dort, wo sich scheinbar nichts mehr ändern läßt, eigentlich vieles ändern muß, um Stillstand zu vermeiden. – Andererseits strebt sie danach, einen Weg aus bewährter Tradition in bewahrende Zukunft zu bahnen. – In der Übergangszone unerklärlicher Phänomene zwischen Rätsel und Wunder liegt das Gros noch ausstehender, realisierbarer Entdeckungs- und Erfindungsmöglichkeiten. – Doch wird es jemals dauerhaften Frieden zwischen wahrem Wissen und falschem ´Besserwissen` bzw. einem gewissenhaft wahren Glauben und einem falschem ´Aberglauben` geben können? – Wird die verhängnisvolle Polarität, welche das bedauernswert breite Spektrum von Disharmonien bedingt, ´ewig` andauern? – Wenn Signifikanz-Berechnungen und Orientierung an Algorithmen nicht nur die Naturwissenschaften völlig beherrschen sollten, sondern sich zudem in die Geisteswissenschaften einschleichen, dann bleiben die daraus resultierenden ´Werte` wohl endgültig fragwürdig. – Schon heute gibt es Ansätze dafür, Entscheidungen zwischen ´gut` und ´böse` nicht mehr selbst zu treffen, sondern Apparaten zu überantworten! – Wissen – wie übrigens auch Glauben – entwickeln sich dort optimal, wo sie aus dem Blickwinkel angestammter Traditionen den tatsächlichen Bedürfnissen des lebendigen Augenblicks Aufmerksamkeit schenken, ohne sich dabei in bloßen Wahr-scheinlichkeiten zu verlieren. – Überzeugen wird stets nur etwas, das mit dem Gewissen vereinbar ist. –
Orientierung zwischen Gegensätzen
Author: Reimar Hartge
Längst vergangen sind Zeiten, in welchen man formal richtiges Verhalten nach gesellschaftlichen Benimmregeln eines Freiherrn von Knigge oder einer Frau von Pappritz erlernte. – Heute scheint alles Beliebige erlaubt zu sein. – Niemand nimmt mehr ein Blatt vor den Mund oder hält sich verschämt zurück. Jeder bedient sich ´frech` der Möglichkeiten, welche ihm situativ offen stehen. – Bei solch opportunistischem Ellbogengerangel sind Ethik und Moral in den Hintergrund getreten. – Ohne vom Gewissen gesponserte ´Abwägungen` wird besagtes Verhaltenschaos nicht zu überwinden sein. – Das hier präsentierte Büchlein stellt dem Leser ´Abzuwägendes` beispielhaft vor Augen. – Im Teil I (Ausführungen) nimmt der Autor seine Erörterungen mit persönlichen Worten vor. Im Teil II (Anhörungen) werden stattdessen Zitate berühmter Persönlichkeiten und auch Sprichwörter herangezogen. – Aspekte eines Pro und Contra bezüglich jeweils möglicher Verhaltensweisen verhelfen dem Leser im Einzelnen zu ´ausgewogener` Meinungsfindung. – Dabei erweist es sich, dass sogar die Entdeckung scheinbar unüberbrückbare Diskrepanz der Anschauungen anderer zur Findung eigener Ausgewogenheit hilfreich sein kann. –
Eine psychologische Studie aus Sicht der Suche nach Gesundheit, Wahrheit, Liebe und Glück
Author: Reimar Hartge
Um positives Denken zu erlernen, womit unser Dasein sich in allen Lebensbereichen leicht veredeln lässt, ist es vorab erforderlich, Klarheit darüber zu gewinnen, wie man Positives von Negativem überzeugend voneinander unterscheiden kann. – In dieser Studie wird versucht, entsprechende Extrempositionen in ´Schwarz-weiß-Malerei` jeweils kurz und bündig zu beschreiben. – Im Einzelnen geht es dabei um die Gegensatzpaare Gesundheit und Krankheit, Wahrheit und Lüge, Liebe und Hass sowie Glück und Unglück. – Wenn – über das erforderliche Unterscheidungsvermögen von ´gut` und ´schlecht` hinaus – positive Willenskraft, Begeisterungsfähigkeit und Ge-wissenstreue fest im Charakter verankert sind, dann entwickelt sich zum Lohn über kurz oder lang eine vorbildliche ´gesunde` Mitmenschlichkeit. – Um positives Denken zu erlernen, womit unser Dasein sich in allen Lebensbereichen leicht veredeln lässt, ist es vorab erforderlich, Klarheit darüber zu gewinnen, wie man Positives von Negativem über-zeugend voneinander unterscheiden kann. – In dieser Studie wird versucht, entsprechende Extrempositionen in ´Schwarz-weiß-Malerei` jeweils kurz und bündig zu beschreiben. – Im Einzelnen geht es dabei um die Gegensatzpaare Gesundheit und Krankheit, Wahrheit und Lüge, Liebe und Hass sowie Glück und Unglück. – Wenn – über das erforderliche Unterscheidungsvermögen von ´gut` und ´schlecht` hinaus – positive Willenskraft, Begeisterungsfähigkeit und Ge-wissenstreue fest im Charakter verankert sind, dann entwickelt sich zum Lohn über kurz oder lang eine vorbildliche ´gesunde` Mitmenschlichkeit. –
Über die Kunst des Redens und Schweigens. Eine Hommage an den italienischen Scholastiker Albertanus von Brescia (13. Jh.)
Author: Reimar Hartge
Ist es nicht etwas Außergewöhnliches, das Faksimile einer lateinischen Inkunabel (= Wiegendruck) in Händen zu halten, deren zugrundeliegendes Manuskript (vom Scholastiker Albertanus aus Brescia, 13. Jahrhundert) vor über 500 Jahren in der Frühzeit der Buchdruckerkunst zum allerersten Mal mit Drucklettern gesetzt wurde?! – Inhaltlich wird hier das noch immer bedeutsame Thema des Redens und Schweigens abgehandelt. – Die anschließende Übertragung ins Deutsche ist nicht auf pedantische Weise wortgetreu erfolgt, sondern zielt auf transparente Wiedergabe des Sinngehaltes jeweiliger Aussagen. – Im zweiten Buchteil hat Autor Hartge versucht, – noch vor seiner Übersetzung des lateinischen Textes – das reizvolle Thema als Zeitgenosse des 21. Jahrhunderts unabhängig ganz neu zu bearbeiten. – So liegt zwischen beiden Interpretationen ein Intervall von mehr als einem halben Jahrtausend. – Wir Menschen haben zwar während sämtlicher Entwicklungsepochen unseres Geistes anthropomorphe Gestalt behalten; doch im klassischen Sinne des Wortes ´human` und ´kultiviert` sind wir erst infolge wachsender Beherrschung der Kunst des Redens und Schweigens geworden. – Ohne diese Eigenschaft wäre intellektuelle und emotionale Weiterentwicklung ausgeblieben: Die uns auszeichnende Fähigkeit zu ´fortschrittlicher` gedanklich-soufflierter Besinnung und Sprache wird den auch in Zukunft vom ausschließlich instinktiv und reflektorisch gesteuerten Tier unterscheiden. – Der dritte Buchteil befasst sich mit Phänomenen des Erinnerns und Vergessens, ohne welche Reden und Schweigen sinnlos bleiben müssten.
Author: Reimar Hartge
Gegenwärtige Sprache ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft. – Sprachlexika und andere sprachwissenschaftliche Nachschlagewerke gibt es in genügender Anzahl. Es soll hier deshalb kein weiteres erschöpfend umfangreiches Buch von jener Art vorgelegt werden. Vielmehr geht es dem Autoren darum, seine Leser zum Nachdenken anzuregen, indem er ihnen ungewohnte Sichtschneisen bietet und im übrigen viele näher erörterungswürdige Themenbereiche nur antippt. Auch mit der Angabe von untermauernden Beispielen wird deshalb eher sparsam umgegangen. –- Dieses Büchlein will in erster Linie Interesse wecken an einigen aus dem Fundus vergleichender Sprachwissenschaft exemplarisch herausgesuchten skurrilen Wortbedeutungen und den oftmals ´verschütteten` Ursprüngen altüberlieferter Redensarten. Soviel sei vorab versprochen: Das Gebotene wird vom Leser sicher nicht als langweilig klassifiziert werden. Manches dürfte sogar für längere Zeit in Erinnerung haften!
Voraussetzung zum Erreichen stabiler zivilisatorischer Weltordnung
Author: Reimar Hartge
Wir kommen nicht ´fertig` auf die Welt, sondern müssen uns – unter kompetenter Anleitung – durch eigene Lebenserfahrungen selber finden und erfinden. – Infolge solcher Metamorphose entwickelt sich das noch unmündige Kind von heute zum mündigen Erwachsenen von morgen. – Erziehung sollte vor allem danach streben, das phantasievolle kindliche Gemüt zu stimulieren und nicht durch aufoktroyierte ´Denkschablonen` zu hemmen. – Darüber hinaus muss Erziehung sich bemühen, gute Talente frühestmöglich zu erkennen und zu fördern.- Aufkeimenden Egoismus gilt es abzuwehren. – Stattdessen ist die Einsicht zu fördern, dass der gesamte Lebensweg von natürlichen Rechten und Pflichten ´gepflastert` sein wird, die idealerweise in ausgewogenem Verhältnis zueinander stehen. – Das Erlernen harmonischen ´Gemeinschaftsempfindens` und des damit unerlässlich einhergehenden Verantwortungsgefühls für eigenes und fremdes Schicksal wird den zu Erziehenden eine große Hilfe sein. – Versuche des ´Eintrichterns` eines nicht kindgerechten Wissens, das nicht zu sensiblem Wahrnehmungsvermögen und interessierter Aufmerksamkeit führt, erweisen sich als schädlich! – Manchmal erziehen sich Kinder in Spielgruppen auf naive Weise gegenseitig besser, als es einem ´stubengelehrten` pedantischen Erzieher je gelingen könnte. –
Aphorismen-Sammlung I
Author: Reimar Hartge
In diesem überhastigen Zeitalter – wo kein Tag die Ereignisse des nächstfolgenden mehr mit einiger Wahrscheinlichkeit erahnen lässt – entsteht ein Bedürfnis nach beständigen Werten. Am überzeugendsten finden solche nicht in materiellen Dingen Ausdruck, sondern in kurzen, prägnanten Worten der Mitmenschlichkeit, Toleranz und Nächstenliebe. Es geht da also um eine Sprache, die jedermann momentan verstehen kann, und befinde er sich auch – innerlich getrieben – nur auf einer Durchreise. Der Leser mag diese Aphorismen-Sammlung beliebig an irgendeiner Stelle aufschlagen; und wenn er dann zu lesen beginnt, wird er rasch in eine Aura innerer Sammlung geraten. Solcher Bewußtseinszustand seinerseits verleiht die Kraft, mit Zuversicht und Selbstvertrauen Zukunft zu begrüßen.