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Orientierung zwischen Gegensätzen
Author: Reimar Hartge
Längst vergangen sind Zeiten, in welchen man formal richtiges Verhalten nach gesellschaftlichen Benimmregeln eines Freiherrn von Knigge oder einer Frau von Pappritz erlernte. – Heute scheint alles Beliebige erlaubt zu sein. – Niemand nimmt mehr ein Blatt vor den Mund oder hält sich verschämt zurück. Jeder bedient sich ´frech` der Möglichkeiten, welche ihm situativ offen stehen. – Bei solch opportunistischem Ellbogengerangel sind Ethik und Moral in den Hintergrund getreten. – Ohne vom Gewissen gesponserte ´Abwägungen` wird besagtes Verhaltenschaos nicht zu überwinden sein. – Das hier präsentierte Büchlein stellt dem Leser ´Abzuwägendes` beispielhaft vor Augen. – Im Teil I (Ausführungen) nimmt der Autor seine Erörterungen mit persönlichen Worten vor. Im Teil II (Anhörungen) werden stattdessen Zitate berühmter Persönlichkeiten und auch Sprichwörter herangezogen. – Aspekte eines Pro und Contra bezüglich jeweils möglicher Verhaltensweisen verhelfen dem Leser im Einzelnen zu ´ausgewogener` Meinungsfindung. – Dabei erweist es sich, dass sogar die Entdeckung scheinbar unüberbrückbare Diskrepanz der Anschauungen anderer zur Findung eigener Ausgewogenheit hilfreich sein kann. –
Über die Kunst des Redens und Schweigens. Eine Hommage an den italienischen Scholastiker Albertanus von Brescia (13. Jh.)
Author: Reimar Hartge
Ist es nicht etwas Außergewöhnliches, das Faksimile einer lateinischen Inkunabel (= Wiegendruck) in Händen zu halten, deren zugrundeliegendes Manuskript (vom Scholastiker Albertanus aus Brescia, 13. Jahrhundert) vor über 500 Jahren in der Frühzeit der Buchdruckerkunst zum allerersten Mal mit Drucklettern gesetzt wurde?! – Inhaltlich wird hier das noch immer bedeutsame Thema des Redens und Schweigens abgehandelt. – Die anschließende Übertragung ins Deutsche ist nicht auf pedantische Weise wortgetreu erfolgt, sondern zielt auf transparente Wiedergabe des Sinngehaltes jeweiliger Aussagen. – Im zweiten Buchteil hat Autor Hartge versucht, – noch vor seiner Übersetzung des lateinischen Textes – das reizvolle Thema als Zeitgenosse des 21. Jahrhunderts unabhängig ganz neu zu bearbeiten. – So liegt zwischen beiden Interpretationen ein Intervall von mehr als einem halben Jahrtausend. – Wir Menschen haben zwar während sämtlicher Entwicklungsepochen unseres Geistes anthropomorphe Gestalt behalten; doch im klassischen Sinne des Wortes ´human` und ´kultiviert` sind wir erst infolge wachsender Beherrschung der Kunst des Redens und Schweigens geworden. – Ohne diese Eigenschaft wäre intellektuelle und emotionale Weiterentwicklung ausgeblieben: Die uns auszeichnende Fähigkeit zu ´fortschrittlicher` gedanklich-soufflierter Besinnung und Sprache wird den auch in Zukunft vom ausschließlich instinktiv und reflektorisch gesteuerten Tier unterscheiden. – Der dritte Buchteil befasst sich mit Phänomenen des Erinnerns und Vergessens, ohne welche Reden und Schweigen sinnlos bleiben müssten.
Author: Reimar Hartge
Gegenwärtige Sprache ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft. – Sprachlexika und andere sprachwissenschaftliche Nachschlagewerke gibt es in genügender Anzahl. Es soll hier deshalb kein weiteres erschöpfend umfangreiches Buch von jener Art vorgelegt werden. Vielmehr geht es dem Autoren darum, seine Leser zum Nachdenken anzuregen, indem er ihnen ungewohnte Sichtschneisen bietet und im übrigen viele näher erörterungswürdige Themenbereiche nur antippt. Auch mit der Angabe von untermauernden Beispielen wird deshalb eher sparsam umgegangen. –- Dieses Büchlein will in erster Linie Interesse wecken an einigen aus dem Fundus vergleichender Sprachwissenschaft exemplarisch herausgesuchten skurrilen Wortbedeutungen und den oftmals ´verschütteten` Ursprüngen altüberlieferter Redensarten. Soviel sei vorab versprochen: Das Gebotene wird vom Leser sicher nicht als langweilig klassifiziert werden. Manches dürfte sogar für längere Zeit in Erinnerung haften!
Voraussetzung zum Erreichen stabiler zivilisatorischer Weltordnung
Author: Reimar Hartge
Wir kommen nicht ´fertig` auf die Welt, sondern müssen uns – unter kompetenter Anleitung – durch eigene Lebenserfahrungen selber finden und erfinden. – Infolge solcher Metamorphose entwickelt sich das noch unmündige Kind von heute zum mündigen Erwachsenen von morgen. – Erziehung sollte vor allem danach streben, das phantasievolle kindliche Gemüt zu stimulieren und nicht durch aufoktroyierte ´Denkschablonen` zu hemmen. – Darüber hinaus muss Erziehung sich bemühen, gute Talente frühestmöglich zu erkennen und zu fördern.- Aufkeimenden Egoismus gilt es abzuwehren. – Stattdessen ist die Einsicht zu fördern, dass der gesamte Lebensweg von natürlichen Rechten und Pflichten ´gepflastert` sein wird, die idealerweise in ausgewogenem Verhältnis zueinander stehen. – Das Erlernen harmonischen ´Gemeinschaftsempfindens` und des damit unerlässlich einhergehenden Verantwortungsgefühls für eigenes und fremdes Schicksal wird den zu Erziehenden eine große Hilfe sein. – Versuche des ´Eintrichterns` eines nicht kindgerechten Wissens, das nicht zu sensiblem Wahrnehmungsvermögen und interessierter Aufmerksamkeit führt, erweisen sich als schädlich! – Manchmal erziehen sich Kinder in Spielgruppen auf naive Weise gegenseitig besser, als es einem ´stubengelehrten` pedantischen Erzieher je gelingen könnte. –
Eine psychologische Studie aus Sicht der Suche nach Gesundheit, Wahrheit, Liebe und Glück
Author: Reimar Hartge
Um positives Denken zu erlernen, womit unser Dasein sich in allen Lebensbereichen leicht veredeln lässt, ist es vorab erforderlich, Klarheit darüber zu gewinnen, wie man Positives von Negativem überzeugend voneinander unterscheiden kann. – In dieser Studie wird versucht, entsprechende Extrempositionen in ´Schwarz-weiß-Malerei` jeweils kurz und bündig zu beschreiben. – Im Einzelnen geht es dabei um die Gegensatzpaare Gesundheit und Krankheit, Wahrheit und Lüge, Liebe und Hass sowie Glück und Unglück. – Wenn – über das erforderliche Unterscheidungsvermögen von ´gut` und ´schlecht` hinaus – positive Willenskraft, Begeisterungsfähigkeit und Ge-wissenstreue fest im Charakter verankert sind, dann entwickelt sich zum Lohn über kurz oder lang eine vorbildliche ´gesunde` Mitmenschlichkeit. – Um positives Denken zu erlernen, womit unser Dasein sich in allen Lebensbereichen leicht veredeln lässt, ist es vorab erforderlich, Klarheit darüber zu gewinnen, wie man Positives von Negativem über-zeugend voneinander unterscheiden kann. – In dieser Studie wird versucht, entsprechende Extrempositionen in ´Schwarz-weiß-Malerei` jeweils kurz und bündig zu beschreiben. – Im Einzelnen geht es dabei um die Gegensatzpaare Gesundheit und Krankheit, Wahrheit und Lüge, Liebe und Hass sowie Glück und Unglück. – Wenn – über das erforderliche Unterscheidungsvermögen von ´gut` und ´schlecht` hinaus – positive Willenskraft, Begeisterungsfähigkeit und Ge-wissenstreue fest im Charakter verankert sind, dann entwickelt sich zum Lohn über kurz oder lang eine vorbildliche ´gesunde` Mitmenschlichkeit. –
Seltene Autographen und Druckschriften
Author: Reimar Hartge
Der Mensch billigt dem, woran er gewissenhaft glaubt, Heiligkeit zu; und zwar auf vergleichbare Weise wie er das, was er von Herzen liebt, mit Schönheit in Verbindung bringt. – Jeglichen Glaubensvorstellungen steht als Kontrapunkt ein Bewusstsein gegenüber, welches Wissen erstrebt. – Wissenschaften benötigt man zum Erkennen und Durchschauen vermeidbarer Ungewissheiten; doch erst vergewissernde Glaubensbekenntnisse schaffen Grundlagen für unbestechlich wahre Einsichten. – Gewissenhaft gesicherter Glaube lässt sich durch von außen darauf einwirkende Zweifel festigen, ungesicherter ´Glaube` wird durch entsprechende Zweifel zerstört. – Bei den meisten unserer Mitmenschen fördert Missachtung von etwas Glaubwürdigem paradoxerweise blinden Glauben an etwas Unglaubwürdiges. – Glauben und gewissenhaftes Vertrauen kommen von innen! – Es gilt zwar als natürlich und hilfreich, wenn man seine Vorstellungen von Gottesglauben und Religion durch Phantasie in ´begreifbare` Gestalt prägen lässt; doch solche Phantasien müssen im Gewissen verankert sein. – Wahre religiöse Freiheit ist nur da, wo wir uns vom eigenen Gewissen ´bevormunden` lassen. – Als glaubwürdig geschönte Empfehlungen oder gar Glaubens-Vorschriften durch Obrigkeiten sind kritisch zu beurteilen; denn blinder Kadavergehorsam führt stets in die Irre. –
Aphorismen-Sammlung II
Author: Reimar Hartge
Ein jeder werde weise auf seine Weise! – Das Licht der Erkenntnis kommt nicht von außen: Es ist in uns und entsteht aus sich selbst heraus, sogar wenn unsere Augen die Fähigkeit des Sehens verloren haben. Besagtes Licht vermag sowohl gewissenhafte Einsicht, als auch hoffnungsvollen Ausblick zu vermitteln, und dadurch finstere Stimmungen und Gedankenverirrungen aufzuklären. Das Wesen von Licht ist unbeschreibbar: Jede versuchte ´lichthafte` Textfassung – auch diejenige ´erleuchtender` Aphorismen – bietet Schattenspuren. Die Reinheit vorausgegangener Gedanken läßt sich nicht wirklich in Schriftform ´kristallisieren`; denn kein einziges Abbild vermag das Charysma eines ihm modellstehenden wunderbaren Bildes absolut treffend widerzuspiegeln. – Textfassung ´diamantener` Gedanken beinhaltet immer Risiko, Kampf und mühsame Bewältigung. Manch ein von wachsender Alltagshektik Getriebener findet im Strudel verführerischer Ablenkungen nicht Muße zur erforderlichen Konzentration. Folglich begnügt er sich bei seiner Schreibarbeit – zu deren Beginn vielleicht noch der enthusiastische Versuch gedanklichen Ablesens großer Geheimnisse stand – voreilig mit Aneinanderreihung nichtiger Worte seiner Willkür. – So überrascht es kaum, daß heute nur wenig tiefgründige Wirklichkeit in der sogenannt ´feingeistigen` Literatur existiert. – Um wesentliche Aussagen machen zu können, gilt seit je: Weniger ist mehr! – Es gilt, klar Durchdachtes präzise und in kürzest-möglicher Fassung zu formulieren. Wie aber sollte man nachhaltig zu denken gebende Gedanken noch knapper formulieren können als in telegrammstilartig wiedergegebenen Aphorismen?! – Auf den Versuch kommt es an. –
Author: Reimar Hartge
Sofern im Leben alles gut und wie erhofft verläuft, spüren wir beglückende Kurzweil, die in der Folge des Wimpernschlags einander überstürzender Augenblicke neue Abenteuer bietet. – Wird der Höhenflug einer Lebensfreude jedoch mutwillig oder durch Schicksalsschläge abgebrochen, und schleichen sich zur Gewohnheit werdende kleine und große Folterungen des Bewusstseins ein, dann folgen rasch Enttäuschung und Hoffnungslosigkeit. Diese abwärts führende Spirale des Befindens droht in melancholischer Tatenlosigkeit und Langeweile zu enden. – Weil das so ist, sollte man sich rechtzeitig darum bemühen, sein Dasein lebenswert zu gestalten, seine positiven Gefühle gewissenhaft zu schulen und immer im Griff zu behalten. – Es wäre ein Irrtum anzunehmen, ´Weisbuch der Vernunft` habe etwas mit ´weiß` zu tun, jener Nichtfarbe, welche den Untergrund für darauf Geschriebenes oder Gedrucktes bietet. Auch mit Weisheitserwerb hat dieser Titel allenfalls mittelbar zu tun; denn eigentlich geht es im ´Weisbuch` um das Verb weisen. Es soll versucht werden, dem Leser Wege zu zeigen, welche zur Vernunft hinführen könnten.
Das Gewissen ist ein zuverlässiger Berater
Author: Reimar Hartge
Wie ein goldener Faden zieht sich die Bewunderung und Verehrung des Gewissens durch sämtliche Buchmanuskripte des Autoren. – Deshalb erschien es zwingend erforderlich, endlich einmal intensiv der Frage nachzugehen, was denn das Gewissen eigentlich sei, und in welcher Beziehung es zum Wissen steht. – Ein Christ wird wohl sagen: „Das Gewissen spricht zu mir als Mahnung im Sinne der zehn Gebote"; ein Moslem wird sagen: „Das Gewissen findet Ausdruck in einigen der zutiefst barmherzigen Suren“; ein Hindu wird seine Vorstellung vom Gewissen mit den überzeugendsten der heiligen Veda-Schriften in Verbindung bringen, und ein Buddhist verehrt Gott im Gewissen mit der andachtsvoll verlauteten Silbe ´Om`. – Jegliches Wissen – so beeindruckend es sich auch zu präsentieren vermag – schafft allenfalls Gewähr vom Gütegrad einer Wahrscheinlichkeit. Für die reine Wahrheit ist allein das Gewissen zuständig.
Author: Reimar Hartge
Gesunde Selbsteinschätzung bietet ein gänzlich anderes Bild als krankhafte Selbstüberschätzung: Die eine steht für gewissenhafte Bescheidenheit, die andere für skrupellose Überheblichkeit! – Um zu gesunder Selbsteinschätzung hinzufinden, bedarf es außer harmonisch ausgewogener und sinnvoller Gedankenführung auch des Unterscheidungsvermögens für natürliche und krankhafte Hemmungen sowie der Fähigkeit zu Reue und Verzeihen. – Diese bei jedem Individuum als Talente veranlagten Eigenschaften wollen erkannt und eingeübt sein, um sich zu konkreten Tugenden weiter entwickeln zu können. –