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In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik
In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik
In: Erkenntnispolitik und die Konstruktion pädagogischer Wirklichkeit
Author: Richard Kubac

Gabriele Rathgeb (2019): Wissen begehren. Eine phänomenologisch orientierte Studie über die Bedeutung von Wissbegierde und Neu(be-)gierde für das Lernen. Innsbruck: Studienverlag. 264 Seiten.

Der vorliegende Band stellt eine überarbeitete Fassung der von der Autorin 2017 unter gleichem Titel an der Universität Innsbruck eingereichten Dissertationsschrift dar, die wiederum im Kontext eines ebendort verankerten und vom FWF geförderten Forschungsprojekts entstanden ist. Darin sollte der Frage nachgegangen werden, »wie Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen didaktischen Settings erfahren, was ihnen an diesem Ort widerfährt und wie sie auf die dort an sie gestellten Ansprüche antworten« (S. 12; vgl. S. 161f). Die solcherart unter der

In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik
Erkenntnispolitische Relationierungen von Bildung und Kritik
Author: Richard Kubac
Wie noch sinnvoll über Bildung und Kritik sprechen, wenn beide doch längst zu Allerweltsbegriffen geworden sind, die unterschiedlichste Bedeutungen, Ansprüche und Erwartungen scheinbar fraglos vereinen können? Angesichts der andauernden Legitimationskrise bildungstheoretischer Grundlagenreflexion, die sich in aktuellen Diskurslagen symptomatisch durch eine Inflation und Trivialisierung des Begriffsgebrauchs von Bildung wie auch von Kritik äußert, nimmt der vorliegende Band eine erkenntnispolitische Perspektivierung zeitgenössischer Verhältnisbestimmungen von Bildung und Kritik vor. Es wird aufgezeigt, dass Thematisierungsweisen von Bildung und Kritik in einem – bisher häufig vernachlässigten – Verweisungszusammenhang stehen, dessen Berücksichtigung neue Impulse für ein Bildungsdenken abseits tradierter Positionen in Aussicht stellt. Dieser tritt dann deutlich hervor, wenn grundlagenreflexive Theoriearbeit selbst auch als politischer Einsatz innerhalb bildungswissenschaftlicher Erkenntnisbemühungen verstanden wird. Die Bedeutung eines solchen Einsatzes erwächst schließlich daraus, der fortgeschrittenen Bedeutungserosion von Bildung wie auch von Kritik das entgegenzusetzen, was sich in ihrem Namen jeweils der Artikulation entzieht, dem Denken aber dennoch aufgegeben bleibt – stets an den Grenzen des vermeintlich Selbstverständlichen.
In: Gerechtigkeit und Bildung
Die Autorinnen und Autoren analysieren und problematisieren die Konstruktion von Erziehungswirklichkeit und pädagogischer Erkenntnis sowohl aus theoriegeschichtlichen Perspektiven als auch hinsichtlich dominanter Theoriefiguren im gegenwärtigen erziehungswissenschaftlichen Diskurs.
Diese Kämpfe - 'Erkenntnispolitik' genannt - scheinen auf verdeckte und subtilere Art & Weise als noch vor Jahrzehnten ausgefochten zu werden und sind gegenwärtig kaum Gegenstand des Nachdenkens. In der scheinbar ideologiefernen, von interesselosen Methoden geprägten postpolitischen Situation ist die Frage nach Wirklichkeitskonstruktion und Erkenntnispolitik gerade auch erziehungswissenschaftlich von
Bedeutung. Denn in der zeitgenössischen, eher verschärften und auf vermeintlichen offensichtlichen Selbstverständnissen beruhenden Bildungsdiskussion stellt sich die Frage, was denn wie mit welchen Mitteln von wem mit welchem Interesse als Erziehungswirklichkeit 'konstruiert' wird.