AutorIn: Rozbeh Asmani

Das Interview mit Mischa Kuball handelt von seinen künstlerischen Werken, meist unter Einbeziehung des Mediums Licht als künstlerisches Material. In seinen interventionistischen Projekten im öffentlichen und institutionellem Raum spielt soziopolitisches Engagement ebenso eine Rolle, wie der Umgang mit der individuellen Betroffenheitskultur. Dabei ergeben sich Fluchtlinien in historische und soziopolitische Zusammenhänge. Das Gespräch geht auf Arbeiten aus dem OEuvre des Künstlers ein, die im Kontext einer Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex Erinnerung stehen. Während der Begegnung im Atelier wird über bereits vergangene Performances, gegenwärtige Installationen und daran anschließende Überlegungen zu künftigen Modellen des öffentlichen Raums gesprochen. Gibt es idealtypische Erinnerungsorte? Wie positioniert sich die Kunst im öffentlichen Raum dazu? Und stellt sich mancherorts bereits eine Routine der Erinnerung ein?

in Erinnerung
in Unschärfe – Der Umgang mit fehlender Eindeutigkeit
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in Unschärfe – Der Umgang mit fehlender Eindeutigkeit
in Unschärfe – Der Umgang mit fehlender Eindeutigkeit
Präzision ist kein Zufall. Sie wird vom Menschen herbeigeführt, indem Übereinstimmung mit einem Standard oder einem akzeptierten Wert angestrebt wird oder die Reproduzierbarkeit von Experimenten möglichst hoch sein muss. Was aber tun, wenn Präzision mangels verfügbarer Informationen nicht hergestellt werden kann? Wie gehen Wissenschaft und Kunst dann mit dieser fehlenden Eindeutigkeit um? Die Autorinnen und Autoren dieses Sammelbandes beleuchten aus der Perspektive ihrer jeweiligen Fachdisziplin die Chancen bei der Berücksichtigung von Unschärfe(n) in ihrer Forschung und Kunst. Denn Unschärfe ist Realität.