Szenen einer Nicht-Karriere in der Düsseldorfer Philosophie, 2. überarbeitete Auflage
Author: Rudolf Heinz
„Revival 2“ – der Versuch eines zwar intransignenten, ultimativ jedoch um Konsenz anhaltenden Leidensabtrags – beinhaltet eine Art von institutions- und fachkritischem Selbsterfahrungsbericht über die langjährige Berufszeit des Autors in der Düsseldorfer Philosophie und demonstriert so die obligaten, wenngleich aufklärbaren Fatalitätsverschränkungen zweier Kontingenzen: des Philosophensubjekts und des – über sich hinausweisenden – aktuelle Philosophiestatus.
Dingarkanum und Psychose
Author: Rudolf Heinz
Themenstellung: Erste eigene intervenierende Schriftniederschläge aus unserer Neugründung „Assoziation Pathognostik 2014“, einer initialen „Propädeutik“ ebendort, unter dem Dachindex „Dingarkanum und Psychose“, über das Sitzen/den Stuhl, in Fortsetzung eines meiner psychosenphilosophischen Vorträge gleichen Titels. Diese Körperposition – das Sitzen –, mitsamt ihrer Prothetik – die Sitzgelegenheiten –, macht das Hauptsujet unserer meditativen Treffen, ausgeweitet zu pathognostischen Konsilien, Politeinlassungen zu aktuellen Terrorkatastrophen sowie zu Auszügen vorgängiger Psychosentraktaten meinerseits.
Institutionen einer Art kritischer Psychoanalyse
Author: Rudolf Heinz
Diese redigierte Neuauflage verdankt sich dem fachlichen Umstand, daß es sich in den besagten „Lectiones“ um – allzeit wiederbelebungsreife – pathognostische Initialtexte handelt: um – didaktisch eher abdriftige – Traktate in drei konzentrierten Anläufen; sowie um Berichte aus einer Art größerer Pressure Group mit weitgestreuten psychopathologischen Themen; und schließlich um eine einmalige Korrespondenz mit Fachkollegen über pathognostische Essentials, inbegrifflich die kriteriale Objektivitätsekstatik.
Posteriore Urszenen - philosophische – religiöse – politische – kunstbezogene
Author: Rudolf Heinz
Nachträgliche Urszenen, nicht eo ipso trennscharf klassifiziert in philosophische, religiöse, politische und kunstbezogene, das sind memorial eingebrannte, in wechselnden Intensitätsgraden traumatische Begebenheiten der eigenen Lebensgeschichte, jeweils im historisch gesellschaftlichen konditionalen Kontext – hier der Zeit während und nach dem Zweiten Weltkrieg –, inklusive deren de-terminierenden, im Extrem pathogenen Konsequenzen. Je nach Abtragungsbedarf divers, erscheinen die einschlägigen Erschütterungen narrativ, vermischt mit theoretischen Meditationen und außenversierten Einlagen, schriftlich dargetan. Besonderen Dank an den Kollegen August Ruhs (Wien), der in seinem Vorwort zu den „Urszenen“, quasi eigenmimetisch an diese, fachliche Erfahrungen mit deren Autor, durchsetzt mit autobiographischen Theorieelementen, zur Lektüre des riskanten Opus einladend, skizziert.
Philosophiebeiträge zur Kunst
Author: Rudolf Heinz
Rechtsgrund der redigierten Neuauflage der recht marktgängigen „Omissa aesthetica“: deren vorzeiten vordringlich kunst-philosophischen Relevanz in eigener Sache, belegt in ausgewählten diversen Beiträgen. Sie reichen von musikbezogenen, ebenso Literatur und a fortiori Bildende Kunst – die „Objekte“ von Heide Heinz – betreffende Theorieabhandlungen bis hin zu ausführlicher Kunstkasuistik. In beiden Ausrichtungen, den theorieversierten wie den exegetischen, dem Umfang nach prävaliert, freilich der Rehabilitation unbedürftig, das „Wuppertaler Tanztheater“ Pina Bauschs.
Nachklänge der Leiden einer psychoanalytischen Ausbildung
Author: Rudolf Heinz
Zentrum des „Revivals 1“ bilden Auszüge aus der Leidensgeschichte meiner psychoanalytischen Ausbildung. Sie werden gerahmt – im Vorgriff – durch Gelegenheitsarbeiten, so zu Adorno, Philosophie und Psychoanalyse, psychoanalytische Geld-theorie, Wissenschaftlichkeit der Psychoanalyse, Auseinander-setzungen mit den „Europäischen Arbeiterfraktionen“ (ELC). Und folgend durch diverse Kasuistik: zu einer Einzelanalyse und zu psychotherapeutischer Studentenberatung. Abschließend diskutiert Philosophiekollege Peter Tepe meine Denkgepflogenheiten nach Maßgabe der „Kritischen Theorie“, vor der pathognostischen Wende.
Was ist Pathognostik?
Author: Heinz Rudolf
Der Verdacht auf Redundanz, in Anbetracht der zahl¬reichen vorgegebenen Paraphrasen zum Pathognostik-Begriff, der vermeintlichen Überflüssigkeit eines ganzen Buches dazu, mag sich zerstreuen angesichts des Interessenszuwachses für diese meine Psychoanalyse-Ausweitung, häufig reklamierend eine präg-nantere Bündelung der einschlägigen Prämissen. Vollends hinfällig aber wird der Redundanzsuspekt ob des obsekrativen Wesens meines Vorgehens, das quasi rituelle Wiederholungen ad infinitum, fortwährende Neuansätze im bewährten Alten, erforderlich werden läßt. Auf den Vortragstext zum Thema folgen exsolvente Großaus¬füh-rungen diesem entlang. Die betreffenden Inhalte ausmachen, inbe-grifflich, die kriteriale Objektivitätsekstatik, den Referenzvorrang von Kulturpathologie, die universelle Todestriebfundierung.
Triebabkömmling Arbeit? Zur psychoanalytisch vernachlässigten Politökonomie
Author: Rudolf Heinz
Kritisches Thema ist das Antidot wider die ichpsychologische, gleichermaßen die freudomarxistische Triebtranszendenz von Arbeit; gegründet auf die „Psychoanalyse der Sachen“, flankiert von auto-symbolischer Traum-, Fetischismus- und Paranoiatheorie, sowie insbesondere dem Inzesteparallelismus der Ökonomiedimensionen „Produktion, Tausch, Konsumtion“. Die Kritik daran – episodisch terminologisch redigiert – versammelt sich zu einem triebdurchsetzt konträren Arbeitsbegriff, dem symptomobjiziert warenästhetisch mystifizierten Ineins von Schuld – Produktionskriminalität und Sühne – Opfer der Arbeitskraft.
Author: Rudolf Heinz
Vorlaßtravestie – überwertiger Witz des Sichselbstüberlebens im Tode, zu Lebzeiten schon. Und so gewähre ich, wie ein VIP, Einsicht in die Intimitäten meines redigierenden Umgangs mit eigenen Texten auf Vortragseignung hin. Es darf – ausnahmsweise – gelacht werden.
Dokumentation auf Kunst angewandter Psychoanalyse, erweiterte Neuauflage
Author: Rudolf Heinz
Es gibt in den vormaligen „Minora“ mehr als nur angerissene innovative Ausrichtungen, die deren erweiterte Neuauflage rechtfertigen. Und zwar: - die Brechung der psychoanalytischen Hermeneutik am genealogischen Raffinement von Kunst selbst, demonstriert hier insbesondere an konträren Kafka-Auslegungen; - die – nicht aber nur der Moderne vorbehaltenen – komplizierten Vorzüge der künstlerischen Selbstreferentialität, meiner zentralen, schwerpunktmäßig traumaperierenden, Ersinnung; - der ratifizierende Medialitätswiderschein des jeweiligen Stands der Dinge, die materialen Technologiependants zu diese testender Kunst: so die pathognostische Letztprämisse. Wertige Probleme doch genug, über die Vielfalt der in den „Minora“ angelegten Fährten hinaus, kunstphilosophisch weiter bedacht zu werden.