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Studien zur Rezeption (1797–2005)
Series:  Humboldt-Studien
Author: Sarah Bösch
Obwohl Wilhelm von Humboldt bereits zu Lebzeiten in Pariser Gelehrtenkreisen rezipiert wurde und seine Schriften in Frankreich seit einigen Jahrzehnten verstärkt übersetzt und kommentiert wer-den, fehlen bisher umfassende Studien zur französischen Rezeption seines Werks. Diese Forschungslücke schließt die vorliegende Arbeit. Nach einem Gesamtüberblick wird in drei genaueren Fallstudien der inhaltliche Schwerpunkt der französischen Rezeption herausgearbeitet: Im Unterschied zu Deutschland wird Humboldt bis heute in Frankreich kaum als Diplomat und Bildungspolitiker, sondern vor allem als Sprachwissenschaftler und Sprachphilosoph wahrgenommen. Die Gründe für diesen spezifisch französischen Blick auf Humboldts Werk werden in Analysen zu den involvierten Rezipientenkreisen, Institutionen und Themenkonjunkturen offengelegt. Methodisch situiert sich die Arbeit im Kontext der Historiographie der Linguistik und der Kulturtransfer-Forschung. Neben einer systematischen Rezeptions-Biblio-graphie mit über 200 Titeln enthält die Untersuchung zudem die Erstedition des Briefwechsels zwischen Humboldt und den französischen Philologen Jean-Louis und Eugène Burnouf.
Band 6/1: 20. Jahrhundert - Epochen und Themen
Das Handbuch zur Religionsgeschichte des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum verfolgt gegenüber den anderen Bänden der Reihe einen besonderen Ansatz: Sozial- und semantikgeschichtliche Aspekte werden in einem wissenssoziologischen Ansatz verbunden, der davon ausgeht, dass sich religiös-soziale Formationen und religiöse Semantiken wechselseitig beeinflussen, ohne doch in einander aufzugehen. Daher ist Religion im 20. Jahrhundert mehr denn je ein umstrittener Sachverhalt. Säkularisierung, Individualisierung und Pluralisierung sind zentrale Stichworte, die die Religionsgeschichte des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum kennzeichnen. Um diese Entwicklungen nachzuzeichnen, werden im ersten Band zunächst zeitliche Aspekte, namentlich synchrone Zusammenhänge zwischen religiösen Formationen innerhalb eines Zeitraums behandelt. Die mit „Themen“ überschriebene zweite Sektion umfasst „große Themen“ des 20. Jahrhunderts, die entweder selbst explizit religiöser Art sind oder in einem signifikanten Bezug zur Religion stehen.