4 Bändige Sonderausgabe. Namen _!_ Schrift und Gesicht _!_ Leib und Leben _!_ Figuren
'Stock gelingt mit seiner „Poetischen Dogmatik“ ein kleines Wunder. Er führt Theologie als eine festliche, ja heitere Disziplin vor. Obwohl die dunklen Seiten der Kirchengeschichte nicht ausgeblendet werden, läßt er Schätze einer reichen Tradition funklen. So entsteht das Bild einer zerklüfteten, dennoch idealistischen Kultur-Landschaft, die mit kaum gebrochener Ausstahlungskraft bis heute besteht.' Chr. Schuler in: FAZ 'Da Alex Stock, al quale bisognerà essere molti grati per l’auda cia con cui ha concepito il progetto, l’acribia con cui l’ha attuato e la richezza dei contenuti, inediti nella tradizione dogmatica, che ha messo a nostra disposizione, attendiamo.' S. Dianich in: Vivens homo (Florenz 2001)
Band 1: Himmel und Erde
Nach Abschluß von Christologie und Gotteslehre betritt die Poetische Dogmatik mit dem Band »Himmel und Erde« das Gebiet der Schöpfungslehre.

Die Thematik wird in fünf Teilen entwickelt. Unter dem Titel »Natur« geht es zunächst darum, den Spielraum einer poetisch-dogmatischen Zugangsweise zum Thema im Blick auf Naturwissenschaften und Naturphilosophien wissenschaftstheoretisch auszuloten. Der 2. Teil (»Mythos«) bietet einen Kommentar zum biblischen Schöpfungsbericht. Das Glaubensbekenntnis in seiner Gänze schöpfungstheologisch zu lesen, ist Absicht des 3. Teils (»Credo«). Der 4. Teil (»Ritus«) beginnt mit einer auch angelologisch interessierten kosmologischen Akustik, fortgesetzt mit Kapiteln zu Psalmen und Liedern, zur Eucharistie. Im letzten Teil geht es unter dem Titel »Kosmos« um Schöpfungsbilder der Kunst.
Nach dem 1. Band, der unter dem Titel 'Orte' eine Art Topographie des Redens von Gott entwickelt hat, widmet sich der 2. Band der Gotteslehre dem Thema, das von jeher im Zentrum des Traktats gestanden hat, den Namen Gottes. Drei Teile hat der Band. Es beginnt mit dem Vokativ, dem Seufzen der Kreatur und der Anrufung Gottes. Der zweite Teil geht zum Nominativ über, der Nennung der Namen, ihrer Vielfalt, ihrer Herkunft aus Offenbarung und Überlieferung. Im dritten Teil wird der Versuch unternommen, das, was man unter philosophischer Theologie versteht, Gottesbegriff und -beweis, poetisch-theologisch einzufangen.
Aspekte der Bildtheologie