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In: De mendacio - Ad consentium contra mendacium ad consentius - Ad orosium contra Priscillianistas et Origenistas. Die Lügenschriften
In: De mendacio - Ad consentium contra mendacium ad consentius - Ad orosium contra Priscillianistas et Origenistas. Die Lügenschriften
In: De mendacio - Ad consentium contra mendacium ad consentius - Ad orosium contra Priscillianistas et Origenistas. Die Lügenschriften
Ad inquisitiones Ianuarii und Augustins Deutung von Liturgie und Bibel
Die vorliegende Untersuchung zu Sakrament und Schrift bei Augustinus, seine Deutung von Liturgie und Bibel, zeigt am Beispiel von Ad inquisitiones Ianuarii und weiterer Zeugnisse im österlichen Kontext einen Zusammenhang zwischen seinem Sakraments- und Schriftverständnis. Indem Augustinus auf liturgische Fragen des Januarius antwortet, erörtert er sein Osterverständnis in dem theologischen Traktat mit dem Thema „de sacramentis“. Dabei entfaltet er eine hermeneutische Methode, die er auf Bibel und Liturgie anwendet. Seine Ostertheologie, die Rede von der Form und dem Inhalt des christlichen Ostern, wendet Augustinus in Predigt und Liturgie auch praktisch an.
Was ist das Böse und woher kommt es? Augustin liefert eine psychologische Untersuchung des Bösen in der menschlichen Seele, die sich auch an diejenigen richtet, die Selbstreflexion und Psychotherapie aus eigener Kraft erreichen wollen.
Das Problem des Bösen gehört zu den klassischen Themen der Philosophie und der Theologie. Augustins Lehre vom Bösen ist geprägt von dem Grundsatz: Das Böse ist ein Mangel an Gutem. Er definiert das Gute als die Einheit, die Form und die Ordnung des Seins. Wer sich um das Böse in der Seele sorgt, fragt sich, was die Einheit, die Form und die Ordnung der Seele ausmacht und wie sie verloren werden. Mithilfe des Selbstbewusstseins, der Tugend und der Willensfreiheit kann man die Einheit, die Form bzw. die Ordnung der Seele verstehen. Entsprechend kennzeichnen die Phänomene der Selbstspaltung, der Unwissenheit und der Willensschwäche ihren Verlust. Daraus ergibt sich die Frage, ob der Mensch selbst der Urheber des Bösen in der Seele ist oder ob das Böse notwendigerweise in der menschlichen Seele existiert.
Augustin als Schlüssel für die Interpretation der Sprachreflexionen von Heidegger und Gadamer
Was ist Sprache? Vom Wort als Laut und Gedanke bis zur Verwirklichung der Sprache als bedeutungsgeladenes Schweigen. Das Thema der Sprache kann und wird von verschiedenen Blickwinkeln behandelt: Sprache als Grammatik, als Baustein der Gedanken, als Kommunikationsmittel, als Kunst, als Ausdruck einer Kultur, einer Weltansicht... Aber was ist Sprache in ihrem wahren Sein? Ist Sprache wirklich bloß Wort? Oder ist Sprache doch ein komplexes, dynamisches Phänomen, welches sich auf mehreren Ebenen ereignet: Ebenen, die sich gegenseitig bedingen, voraussetzen und wesenhaft erst definieren? Liegt die wesenhafte Verwirklichung der Sprache vielleicht in einem scheinbaren Paradox: in einem bedeutungsgeladenen Schweigen? Der vorliegende Versuch einer Sprachontologie befasst sich mit diesen Fragen und untersucht Augustinus, Martin Heidegger und Hans-Georg Gadamer auf ihr Verständnis des Seins der Sprache.
Was ist das Sein? Meister Eckhart versteht das Sein nicht als etwas, was man an sich selber haben kann, sondern etwas, was man allein durch die Selbstvernichtung in einem anderen geben oder empfangen kann.
Dies stellt das Seinsverständnis der Relationsontologie dar. Der Entwurf der neuen Ontologie bei Eckhart lässt sich als
einen großen Wendepunkt in der Geschichte der Philosophie verstehen. Denn die zwei größten Philosophen im Mittelalter, Augustinus und Thomas von Aquin, nahmen hingegen immer noch die Substanzontologie auf, die sich von Aristoteles herleitete. Die vorliegende Arbeit untersucht hauptsächlich die lateinischen Werke Eckharts und rekonstruiert seine Ontologie in den drei Bereichen, nämlich in der Dreifaltigkeitslehre, der Schöpfungslehre und der Anthropologie, um zu beweisen, dass Eckhart die traditionelle Substanzontologie überwand und neulich die Relationsontologie entwickelte.
Fides und Ratio im Hinblick auf die Glücksfrage
Aus einer neuen, erfrischenden Perspektive wird die klassische Glücksfrage behandelt, in der sich mehrere Konstanten des Denkens Augustins versammeln, in deren Mitte stets der Mensch und sein »unruhiges Herz« stehen.
Was versteht Augustin von Hippo unter »Philosophie«? Unterscheidet er zwischen Philosophie und Theologie? Wenn ja, auf welche Weise? Welche Rolle spielt das Glück dabei? Inwiefern ist Augustin in dieser Hinsicht dem Platonismus etwas schuldig? Spielt die Philosophie eine konkrete Rolle im Leben der Menschen?
All diesen Fragen geht die Studie nach, indem sie den Abbau und die Umformulierung des Philosophiebegriffes bei Augustin anhand der Frage nach Glaube und Vernunft in seinen verschiedenen historisch-systematischen Momenten darstellt.
For Augustine, the pre-Fall Paradise was a life of tranquil love and joy. The post-Fall world is marked by loss of control over our bodies and emotions. But what exactly happened in the Fall, and why? How does desire relate to man’s disobedience, and is there any sense in which we can recover what Adam and Eve have lost? In treating City 14 as an integral whole, this study explores Augustine’s critiques of the Manichean and Platonist positions that the body is bad or evil, and dis-cusses his biblical doctrine of emotions in light of the two-cities theme. The entire study concerns topics germane to the paradisal situation: the theme of the Primal Fall and the will being ‘spontaneous’, the exploration of the disobedience of the genitals in all forms of sex, including married life, and the workings of Adam and Eve’s hypothetical sexual experience in the pre-Fall world.
De mendacio – Die Lüge. Ad consentium contra mendacium ad consentius – Gegen die Lüge. Ad orosium contra Priscillianistas et Origenistas – An Orosius, gegen die Priszillianisten und Origenisten
Darf oder muss ein Christ unter bestimmten Umständen lügen?
In De mendacio definiert Augustinus den Begriff »Lüge« und versucht dann den Nachweis, dass es sich bei den von den Befürwortern der Lüge herangezogenen Exempeln der Bibel um gar keine Lügen handelt. Trotzdem muss er einräumen, dass sich seine Idealvorstellung, man dürfe nie lügen, vor allem im Hinblick auf die sogenannte Nutzlüge im täglichen Leben nicht verwirklichen lässt. Deshalb entwirft er ein auf der Aufrechnung von Nutzen und Schaden beruhendes System von acht zum Besseren hin aufsteigenden Stufen der Lüge, die in jedem Fall hassenswert bleibt.
Contra mendacium verdankt seine Entstehung der zu Augustins Zeit vor allem in Spanien verbreiteten Sekte der Priszillianisten. Diese vertraten die Auffassung, um unentdeckt zu bleiben, müsse man im Notfall sogar einen Meineid leisten. Rechtgläubige Eiferer versuchten sie mit ihren eigenen Mitteln, Lüge und Verstellung, zu schlagen. Einer von ihnen berichtete Augustinus stolz von einem entsprechenden Unternehmen zur Aufdeckung eines priszillianistischen Zirkels. Statt ihn zu loben, betont Augustinus jedoch nachdrücklich, Lüge sei immer verwerflich und in Glaubensfragen dürfe man unter keinen Umständen lügen.