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In: Globales Gemeinwohl
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In: Globales Gemeinwohl
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Christliche Sozialethik im Gespräch mit Maria Skobtsova, Dorothee Sölle und Chiara Lubich
Am Beginn des dritten Jahrtausends steht die Welt vor großen gesellschaftspolitischen Herausforderungen – vom Klimawandel über globale Gerechtigkeitsfragen bis hin zum erstarkenden Rechtspopulismus. Woher sind konstruktive Lösungsansätze zu erwarten? Drei aktuelle sozialethische Fragestellungen stehen im Zentrum: die umweltethisch geforderte Reduktion des Ressourcenverbrauchs angesichts einer ungehemmten Wachstumsökonomie, die Notwendigkeit universaler Solidarität in einer zum globalen Dorf zusammengewachsenen Welt und die Bedeutung echten interreligiösen Dialogs vor dem Hintergrund eines befürchteten clash of civilizations and religions.
Schriften des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften. Neue Folge
Series Editor: Marianne Heimbach-Steins
"Gesellschaft - Ethik - Religion", die Buchreihe des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften der Universität Münster, dokumentiert Forschungsarbeiten und wissenschaftliche Tagungen aus dem Feld der Christlichen Sozialwissenschaften. In der Perspektive der Sozialethik und ihrer Bezugswissenschaften werden ethisch herausfordernde Fragen der modernen Gesellschaft fachlich kompetent und multidisziplinär bearbeitet: Das Spektrum konkreter sozialwissenschaftlicher und sozialphilosophischer Problemstellungen reicht von Nachhaltigkeit im Umgang mit natürlichen Lebensgrundlagen über drängende Gerechtigkeitsherausforderungen bis hin zu Wertekommunikation unter den Bedingungen weltanschaulicher Pluralität. Beiträge zur sozialethischen Grundlagenforschung erörtern Paradigmen ethischer Argumentation, Quellen, Begründungsmuster und Gesprächsfähigkeit religiös gebundener und säkularer Ethik.
Konturen einer politischen Theologie der Verwundbarkeit
Auch nach Jahrhunderten der Auseinandersetzung ist das Verhältnis von Politik und Religion nicht geklärt. Die konfliktiven Begegnungen spitzen sich im Gegenteil neu zu. Wiederkehrende Muster totalitären Redens und Handelns fordern zu einer vertieften Reflexion des Ortes von Religion im Politischen.

In kritischer Auseinandersetzung mit Talal Asads Analysen zum Säkularen stellt sich die Autorin der Frage, welchen Beitrag Religionen zum Gemeinwohl in einer von Säkularität und Pluralität geprägten Zeit leisten können. Der Entwurf einer „Politischen Theologie der Verwundbarkeit“ bringt Perspektiven der Anthropologie, Sozialpsychologie und politischen Theorie ins Gespräch mit der Theologie und zeigt die Notwendigkeit einer produktiven Aufarbeitung der Fragilität menschlicher Existenz als Voraussetzung des Widerstands gegen religiöse und politische Totalitarismen.