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In: Interdisziplinarität der Christlichen Sozialethik
Zum Verhältnis von Kirche, Staat und Gesellschaft in Rußland
Das Buch widmet sich der Forschung der ethischen, sozialtheologischen und politischen Traditionen der ostkirchlichen Kultur und berücksichtigt dabei besonders die Geschichte der Russisch-orthodoxen Kirche. Im Mittelpunkt stehen ihre politische Theologie, sowie die theoretischen und historischen Grundlagen des Verhältnisses zwischen Staat und Kirchen in der orthodoxen Tradition. Dabei analysiert der Autor die politischen und sozialethischen Ansätze der orthodoxen Denker vom Byzanz bis Revolution 1917. Eine zentrale Beachtung bekommen der aktuelle Stand der gesellschaftlich-politischen Diskussion in der Russischen Kirche und die im Jahre 2000 erschienenen Grundlagen ihrer Sozialdoktrin.
Studien zur Rezeption und Tradierung der Heiligen Schrift im 4. Jahrhundert
Der Bischof Lucifer von Calaris († 370/1) bietet mit seinen Lehrschriften, die er im Exil gegen Kaiser Constantius II. verfasst hat, eine wertvolle Quelle für die Rekonstruktion altlateinischer Bibeltexte.
Seine Zitate aus der Apostelgeschichte stimmen in hohem Maße mit dem Text des Codex Gigas (einer im frühen 13. Jahrhundert in Böhmen abgeschriebenen lateinischen Bibelhandschrift) überein. Gegenstand der Untersuchung ist sowohl Lucifers Umgang mit der Heiligen Schrift als auch die Entstehung und Ausbreitung der von Lucifer und dem Codex Gigas überlieferten altlateinischen Apostelgeschichtenversion, die bis in das Mittelalter hinein als eigenständige Textform neben dem allgemein gültigen Vulgatatext erhalten blieb.
Der Westfälische Friede von 1648 war ein Meisterwerk der europäischen Diplomatie. Er beendete den Dreißigjährigen Krieg und stellte die politischen, konfessionellen, rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland und weiten Teilen Europas auf dauerhaft wirksame Grundlagen. Konrad Repgen bietet in diesem beeindruckenden Band einen umfassenden Überblick zur Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens. Darüber hinaus zeigt er die Entwicklungslinien von der Welt des 17. Jahrhunderts bis zu den politischen Herausforderungen der neuesten Geschichte auf.
Inhalt: Editorial Großbritannien – Kultur einer Industrienation im Wandel BURKHART LAUTERBACH: „Engländerei“, „englische Krankheit“? Überlegungen zum britisch-deutschen Kultur- und Wissenschaftstransfer. KALLE SCHÖNFELD: Britische Wissenschaft – Englische Folklore. Die Fachgeschichte der Folklore Studies, das Folk Revival und der Britische Nationalstaat. DIETMAR SÜß: Kannibalen im eigenen Land: Mass-Observation und britische Sozialanthropologie (1890-1945). SEBASTIAN BERG: Street Views: Straßen, der Spatial Turn und gesellschaftliche Wandlungsprozesse in Großbritannien HARPREET CHOLIA: „This is where it`s at!” Moving On Up… and Around the City. A Journey through the British Asian Club scenes in London INA JESKE/ ANNA MAGDALENA RUILE: “Once upon a Grime” Einblick in die britische HipHop-Szene ANNIKA FORKERT: Musical Modernism in the ‚Land Without Music’ The Limits in Elgar and Holst MARGARETHA SCHWEIGER-WILHELM: “Behind the scenes” – Rituale an britischen Universitäten. Eine Spurensuche. ROBERT TROSCHITZ: No Ifs, No Buts, No Education Cuts! Die englischen Studentenproteste 2010 BEN TENDLER: English language bibliography: comparative european ethnology and related disciplines
Schwerpunkt Italien
Der Band versammelt Analysen zur Alltagkultur sowie zu transnationalen Kultur- und Wissenstransfers. Er gewährt Einblicke in aktuelle Fachpositionen und Forschungsorientierungen zur »cultura popolare« im Spektrum der »demo-ethno-anthropologischen Disziplinen« (DEA) Italiens.
Mit Beiträgen von:
Klaus Beitl (Wien), Stefano Cavazza (Bologna), Fabio Dei (Pisa), Diane Dingeldein (Mainz), Francesco Faeta (Messina/ Roma), Annemarie Gronover (Tübingen) Burkhart Lauterbach (München), Stefania Massari (Roma), Luigina Rubini Messerli (Lausanne), Emanuella Rossi (Firenze), Daniella Seidl (München), Alessandro Simonicca (Roma) Angela Treiber (Eichstätt)
Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle in Mönchengladbach
Christliche Sozialethik will aus christlicher Perspektive Fragen zur Gesellschaftsgestaltung beantworten. Dabei ist sie auf die Kooperation mit anderen Wissenschaften angewiesen, um sachgerechte moralische Beurteilungen abgeben zu können. Folglich arbeitet sie immer interdisziplinär. Diese Interdisziplinarität bringt der vorliegende Band zum Ausdruck, in dem Wissenschaftler verschiedener Fächer die mögliche Vernetzung Ihrer Wissenschaft mit der Christlichen Sozialethik darlegen. Dabei werden sowohl die generelle Rolle der Christlichen Sozialethik im gesellschaftlichen Diskurs als auch konkrete Fragen der Gesellschaftsgestaltung angesprochen. Verbindendes Element der Beiträge ist das 50-jährige Bestehen der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle in Mönchengladbach, das im Jahr 2013 gefeiert wird.