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Beiträge zur Kirchenfinanzierung und kirchlichen Vermögensverwaltung
Eine arme Kirche für die Armen? Oder eine vermögende Kirche, die viel vermag? Ein Beitrag zum Verhältnis von Kirche und Geld. Mit Paulus ruft uns die Kirche auch heute zu: »Ich suche ja nicht euer Geld, sondern euch!« Angesichts einer vermögenden Kirche wird dieser Satz vielleicht als purer Sarkasmus erscheinen. Doch auch Paulus hat für die Jerusalemer Gemeinde Geld gesammelt und war wirtschaftlich gesehen nicht untüchtig. Was hat Paulus also anders gemacht als die Kirche von heute? Wäre es besser, wenn die Kirche arm und unvermögend ist? Wäre sie dann nicht auch tatsächlich in mancher Hinsicht »unvermögend«? Was und wie viel kann eine vermögende Kirche in der gegenwärtigen Zeit bewirken?
Bilder sind aus der Vorstellungswelt des Christentums nicht wegzudenken. Die Bilderfrage reicht tief in die historischen, aber auch in die systematischen Wurzeln des christlichen Bekenntnisses hinab. Sie markiert zugleich eine brisante Nahtstelle zwischen christlicher Religion und europäischer Kultur. Die Bildtheologie geht den Valenzen des Bildes im Christentum nach, entwickelt sie als durchgängige theologische Perspektive und bringt sie in den Diskurs mit Kunst- und Kulturwissenschaften ein.
Das Handbuch der Bildtheologie gibt in vier Bänden eine gründliche Einführung in Phänomene, Begriffe und Geschichte des Bildes unter theologischen Gesichtspunkten. Wissenschaftler aus Theologie, Kunstgeschichte, Philosophischer Ästhetik, Kultur- und Medienwissenschaften entfalten die zentralen Fragestellungen, die das Bild in theologischer Perspektive aufwirft, und umreißen die Schnittstellen zwischen theologischen, kunstwissenschaftlichen und philosophisch-ästhetischen Bild-Diskursen.
Die theologische Bilderfrage der Gegenwart ist grundlegend bestimmt durch die wechselseitige Distanz, in der sich Kunst und christliche Religion in der Moderne entwickelt haben. Erst in dieser Distanz sind Bild und Kunst der Theologie nachhaltig problematisch geworden. Der vierte Band des Handbuchs der Bildtheologie thematisiert den theologischen Zugang zu Bild und Kunst unter den Vorzeichen der Moderne. In Frage stehen die kunstgeschichtlichen Bedingungen der prekären Beziehung zwischen Kunst und Religion, die Grundlagen theologischer Bildkonzepte in der Moderne sowie die Relevanz dieser Konzepte in theologischen wie in interdisziplinären Diskursen mit Kunst-, Kulturwissenschaften und Philosophie der Gegenwart.
Band I: Bild-Konflikte
Band II: Funktionen des Bildes im Christentum
Band III: Zwischen Zeichen und Präsenz
Band IV: Kunst und Religion

Bilder sind aus der Vorstellungswelt des Christentums nicht wegzudenken. Die Bilderfrage reicht tief in die historischen, aber auch in die systematischen Wurzeln des christlichen Bekenntnisses hinab. Sie markiert zugleich eine brisante Nahtstelle zwischen christlicher Religion und europäischer Kultur. Die Bildtheologie geht den Valenzen des Bildes im Christentum nach, entwickelt sie als durchgängige theologische Perspektive und bringt sie in den Diskurs mit Kunst- und Kulturwissenschaften ein. Das Handbuch der Bildtheologie gibt in vier Bänden eine gründliche Einführung in Phänomene, Begriffe und Geschichte des Bildes unter theologischen Gesichtspunkten. Wissenschaftler aus Theologie, Kunstgeschichte, Philosophischer Ästhetik, Kultur- und Medienwissenschaften entfalten die zentralen Fragestellungen, die das Bild in theologischer Perspektive aufwirft, und umreißen die Schnittstellen zwischen theologischen, kunstwissenschaftlichen und philosophisch-ästhetischen Bild-Diskursen. Der dritte Band versammelt die systematischen Eckpunkte, die eine theologische Theorie der Medialität des Bildes auszeichnen. Im Zentrum steht zunächst der Widerstreit zwischen der Sichtbarkeit als dem wesentlichen Medium der Bildsprache und der grundsätzlichen Unsichtbarkeit Gottes, der mittels der Sichtbarkeit des Bildes zur Sprache gebracht werden soll. Zudem findet sich das Bild als Medium der Verkündigung, aber auch der Offenbarung, in einer spannungsvollen Wechselbeziehung mit dem Medium des Wortes. Schließlich wird vom Bild mehr als die bloße Repräsentation der christlichen Botschaft, nämlich der gesteigerte Ausdruck wirklicher Präsenz erwartet. Das Spektrum der medialen Beanspruchung des Bildes im Christentum reicht vom zeichenhaften Verweis bis zur realen Vergegenwärtigung.
Author: Claudia Müller
Roma caput mundi – Ursprung des Römischen Reiches, Zentrum der römischen Weltkirche, Hauptstadt des Faschismus. In Rom materialisiert sich das von Konsens und Konkurrenz gleichermaßen geprägte Verhältnis von politischen und religiösen Weltdeutungen.
Die Spuren imperialer Hegemonie und kriegerischer Macht haben sich in Rom ebenso eingeschrieben wie der universale Geltungsanspruch religiöser Ordnung. Auf dieser Basis rechtfertigte der faschistische Romanità-Kult der 1930er Jahre eine religiös-politische Heilsvision, die ein doch nur scheinbar einvernehmliches Miteinander des Faschismus mit dem Katholizismus beschwor. Am Beispiel der Mostra Augustea della Romanità untersucht die Autorin die religiösen Prägungen des Faschismus und die faschistischen Deutungen des Katholizismus. Mit einem soziologischen Instrumentarium plädiert sie für eine differenzierte Analyse von innerweltlichen Sakralisierungsmechanismen in Bezug auf Religionen und geht dabei weit über die diplomatischen Beziehungen zwischen Kirche und Staat hinaus.
Theorie – Empirie – Kultur
Der pädagogische Takt gilt oftmals als ein pädagogisches Allheilmittel, das die Kluft zwischen erziehungswissenschaftlicher Theorie und pädagogischer Praxis zu schließen imstande ist, das den Forderungen nach Nähe und Distanz des Erziehers gleichermaßen Genüge tut und das schließlich auch die Grundparadoxie moderner Pädagogik, die »Kultivierung bei dem Zwange« lösen kann. Er ist dabei fast ausnahmslos aus der Sicht des Pädagogen diskutiert worden. Für die Aktualisierung von Fragestellungen ist das mit diesem Begriff artikulierte Erfordernis eines selbstreflexiven Regulativs pädagogischen Handelns relevant. Die Kategorie des pädagogischen Takts verknüpft Fragen nach der Steuerbarkeit und den Grenzen pädagogischen Handelns. Sie ist damit sowohl in professionstheoretischer als auch in pädagogisch-ethischer Hinsicht von unverzichtbarer Aktualität für pädagogische Reflexionen. Aus unterschiedlichen Perspektiven werden deswegen in den Beiträgen dieses Bandes die theoretische Spannweite, die Möglichkeiten einer empirischen Erforschung, die Geschichte und die Frage nach der Verletzlichkeit des pädagogischen Takts erörtert. In Bezug auf unterschiedliche Handlungsfelder (Kindheit, Familie, Sozialpädagogik, Schule, Erwachsenenbildung) werden Formen und Probleme eines taktvollen pädagogischen Handelns herausgearbeitet. Im Vergleich mit pädagogischen Arrangements in Japan zeigt sich, dass taktvolle pädagogische Verhältnisse ganz unterschiedlich strukturiert sein können. Zusammen erschließen die Texte die Kategorie des pädagogischen Takts sowohl empirisch fundiert als auch theoretisch differenziert und höchst anschlussfähig an gegenwärtige Debatten.
Probleme - Projekte - Perspektiven. Festschrift für Bernhard R. Kroener zum 65. Geburtstag
Die Militärgeschichte ist in den letzten 20 Jahren zu einer impulsgebenden Disziplin der Geschichtswissenschaft geworden. Der Band gibt Einblick in die Bandbreite der aktuellen Militärgeschichtsforschung. In 24 Aufsätzen diskutieren Autorinnen und Autoren verschiedener Generationen grundlegende Probleme, stellen die Ergebnisse von Forschungsprojekten vor und zeigen Perspektiven für die künftige Arbeit auf. Bewährte politik-, organisations- und operationsgeschichtliche Zugriffe stehen so neben innovativen bildungs-, mentalitäts- und kulturgeschichtlichen wie auch wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Ansätzen. Insgesamt zeigen sie, was Militärgeschichte heute in Deutschland ist und was sie zu leisten vermag.
Eine moderne Stadtgeschichte
Am 3. September 1746 wurde Hagen durch König Friedrich II. von Preußen zur Stadt erhoben. Zum 275jährigen Jubiläum der Stadtwerdung erscheint dieses Buch – die erste umfassende Darstellung der Ortsgeschichte von den frühesten Siedlungsspuren bis zur Gegenwart, verfasst von ausgewiesenen Fachleuten. Überblickskapitel schildern Zusammenhänge und langfristige Entwicklungen – sozial, wirtschaftlich, politisch, kulturell. Informative Schlaglichter rücken besondere Personen, Ereignisse und Objekte in den Mittelpunkt. Eine Vielzahl farbiger Abbildungen lässt die jüngere und fernere Vergangenheit lebendig werden. So lädt der Band alle an der Geschichte von Stadt und Region Interessierten zum Blättern, Lesen und Nachschlagen ein.
Personen – Positionen – Perspektiven. Festschrift für Bischof Dr. Konrad Zdarsa zum 70. Geburtstag
Ein Schlagwort der jüngeren Vergangenheit zum Thema Kirche, das keine negativen Assoziationen aufruft? Gibt es: Neue Evangelisierung!
Damit keine falschen Vorstellungen aufkommen: Mitnichten geht es darum, wem auch immer in unserer westlichen Zivilgesellschaft das Evangelium Jesu Christi – womöglich noch gegen dessen (oder deren) Willen – anzubieten oder aufzudrängen! Wer könnte den Relevanzverlust des Christentums hierzulande leugnen wollen? Aber muss man ihn deshalb akzeptieren – einfach hinnehmen? Nein!
Es gilt, die Herausforderung anzunehmen, und zwar hier und heute. »Neue Evangelisierung« bedeutet deshalb zuvorderst »Selbstevangelisierung« des mündigen Christen und zwar in allen drei Bereichen kirchlichen und persönlichen Glaubenslebens: Glauben authentisch bezeugen, Glauben ergreifend feiern, Glauben diakonisch leben – so vielstimmig wie möglich!
So werden im vorliegenden Band mit Blick auf konkretes kirchliches Handeln Perspektiven eröffnet, Positionen erläutert und Persönliches kommuniziert.
Geschichte und ethische Konsequenzen für die Gegenwart
Der vorliegende Band geht auf ein ein internationales Kolloquium in Heidelberg zurück, das 2006 Ergebnisse eines Projektes vorstellte, das die verschollen geglaubten psychiatrischen Krankenakten der Opfer der 'Aktion T4', der zentral organisierten Phase der Krankenmorde, erstmals systematisch untersucht. Zudem wurde der gegenwärtige Forschungsstand zu dieser ersten großen Massenvernichtungsaktion des NS-Regimes zusammengetragen.
Mit der Einrichtung staatlicher Geheimdienste um 1900 wird die Beschaffung, Auswertung und Anwendung sensiblen Wissens auf eine neue organisatorische Grundlage gestellt. »Spionage« als eine spezifische Form der Wissensakquise avanciert dabei zu einer ebenso subtilen wie gefürchteten Technik. Mit dieser Professionalisierung geheimdienstlicher Tätigkeit kontrastiert gleichzeitig eine andere Entwicklung: der Aufstieg der Massenmedien zur »Vierten Gewalt«. Im Akt der Enthüllung und im Wettkampf um »Scoops« werden die Medien zu unberechenbaren Gegenspielern der Geheimdienste. Der Band beleuchtet dieses Wechselverhältnis jenseits einer Institutionengeschichte von Geheimdiensten. Es geht um Informationsbeschaffung an den Grenzen der Imperien, um Geheimnisverrat und Spionageabwehr, aber auch um den Spionage-Mythos in der Populärkultur. Im Zeichen von »Weltpolitik « und Weltkrieg wird geheimdienstliches Wissen zur umkämpften Ressource.