in Kommunismus und Europa
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in Kommunismus und Europa
Europapolitik und -vorstellungen europäischer kommunistischer Parteien im Kalten Krieg
Die kommunistischen Parteien West- wie Osteuropas mussten der nach dem Zweiten Weltkrieg vollzogenen Teilung des Alten Kontinents in zwei Zonen mit unterschiedlichen Gesellschaftssystemen Rechnung tragen. Der Balanceakt zwischen der Respektierung des Führungsanspruchs der UdSSR und der Erschließung eigener Handlungsspielräume in Bezug auf die westeuropäische Integration erforderte einen intellektuellen und pragmatischen Spagat. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Volksaufstände in der DDR und in Ungarn sowie des »Prager Frühlings« differenzierten sich jedoch ihre Europapolitik und -vorstellungen. Der vorliegende Band bietet hierüber einen kritischen Überblick. Mit Beiträgen von Geoff Andrews, Stefano Bottoni, Aurélie Denoyer, Francesco Di Palma, Christian Domnitz, Nikolas Dörr, Petar Dragiši´c, Maximilian Graf, Wanda Jarzabek, Valentine Lomellini, Wolfgang Mueller, Ulrich Pfeil, Karlo Ruzicic-Kessler, Andreas Stergiou, Gábor Szilágyi und einem Vorwort von Arnd Bauerkämper.