Eine analytische Bibliographie. Band 4: 1700 - 1760
Ars Mercatoria ist ein Nachschlagewerk von euro-päischer Dimension. Es erschließt ein gewaltiges Textkorpus von kaum zu überschätzender Bedeu-tung für die Geschichte der materiellen Kultur Europas seit dem späten Mittelalter. Zwischen dem späten 15. und dem frühen 19. Jh. erschienen in ganz Europa mehr als 12.000 Anleitungen, die den Kaufleuten kommerzielles Wissen für die alltägliche Praxis zur Verfügung stellten. Ars Mercatoria eröffnet der historischen Wissenschaft den Zugang zu diesem Quellenfundus. Die Bibliographie ist das Ergebnis langjähriger sorgfältiger Forschungen in mehr als 300 europäischen und amerikanischen Bibliotheken. Die Subskriptionsfrist endet mit Erscheinen des letzten Bandes.
Eine Stoffgeschichte der Steinkohle im 19. Jahrhundert
Die Steinkohle gilt als das „Schwarze Gold“ der deutschen Industrialisierung. Das Buch zeigt, wie sich die Wahrnehmung und Bedeutung dieses Rohstoffs begleitet vom wirtschaftlichen und technologischen Wandel dieser Zeit veränderte.
Was ist Steinkohle? Woraus besteht sie und woher kommt sie? Welche Vorteile hat sie und warum? Wozu war sie zu gebrauchen und wozu nicht? Fragen wie diese rückten im 19. Jahrhundert zunehmend in das Blickfeld von WissenschaftlerInnen und Bergbautreibenden. Anlass waren der steigende wirtschaftliche Wert der Steinkohle, die zunehmende Notwendigkeit einer sicheren Versorgung aber auch die flächendeckende Nutzung der Steinkohle. Dennoch ist bisher wenig darüber bekannt, wie die Zeitgenossen der Industrialisierung die Materialität dieses Rohstoff betrachteten. Dieses Buch blickt hinter die Kulissen der Industrialisierung und macht mit der Steinkohle einen ihrer zentralen und bedeutendsten Rohstoffe zur Akteurin der Geschichte.
HerausgeberIn: Nedim Zahirović
Das Manuskript B.or.137 aus der Handschriftensammlung der Universitätsbibliothek Leipzig beinhaltet 136 Befehle, die die osmanische Zentralregierung auf die Petitionen und Interventionen des venezianischen Botschafters in Istanbul erließ und dann an die Würdenträger in den Provinzen schickte. Geographisch betrachtet beziehen sie sich auf ein weites Territorium im Mittelmeerraum, das sich von Ägypten im Süden bis Dalmatien im Norden und von Tunesien im Westen bis Syrien im Osten erstreckt.

in The Register of Ottoman-Venetian Diplomatic Affairs at Leipzig University Library (1625–1640)
in The Register of Ottoman-Venetian Diplomatic Affairs at Leipzig University Library (1625–1640)
Die Deutsche Besatzungspolitik in Kongresspolen 1914-1918
Das deutsche Kaiserreich entriss im Ersten Weltkrieg die zentralpolnischen Gebiete mit Warschau dem Zarenreich und bereitete der hundertjährigen russischen Herrschaft in Polen das Ende. Der Vertreter des Kaisers in Warschau, Generalgouverneur Hans Hartwig von Beseler, ließ sich auf ein gewagtes Spiel ein: Er wollte die katholischen Polen als Verbündete im Kampf gegen das orthodoxe und »barbarische« Russland gewinnen.
Eingezwängt zwischen den »Falken« in Berlin und ungestümen polnischen nationalistischen Gruppierungen plante von Beseler einen polnischen Staat nach deutschem Muster zu errichten und zum Juniorpartner des Kaiserreichs zu erheben. Seine Besatzungspolitik war folglich durch zahlreiche Konzessionen gegenüber der katholischen Kirche gekennzeichnet. An demselben pro-polnischen Prinzip orientierte sich auch seine Judenpolitik und die Vorgehensweise gegenüber der lutherischen deutschen Minderheit.
in Sedan 1870
in Sedan 1870
in Sedan 1870
in Sedan 1870