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Anmerkungen

Kapitel I

Gauck, Joachim: Bis heute ein Vorbild, 2014, S. 21.

Scheel, Walter: Grußwort des Kuratoriumsvorsitzenden der Bundeskanzler-Willy- Brandt-Stiftung, 1998, S. 11.

Wowereit, Klaus: Rede anlässlich der Präsentation der Eröffnungskampagne zum Flughafen „Willy Brandt“ Berlin Brandenburg am 30. März 2012.

Faulenbach, Bernd: Willy Brandt, 2013, S. 120.

Vgl. „Erinnerungen an Willy Brandt“, in: „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ vom 6. März 2013.

Ansprache Brandts vor Vertretern der Vertriebenenverbände in Bonn am 29. April 1969, in: „Bulletin des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung“ vom 3. Mai 1969, Nr. 56, S. 476.

Brandt, Willy: Die Abschiedsrede, 1987, S. 13.

Grebing, Helga: Willy Brandt, 2008, S. 130.

„Vorwärts“ Extra, „100 Jahre Willy Brandt“, Heft Herbst 2013.

Email von Egon Bahr an den Verfasser der vorliegenden Arbeit vom 5. Februar 2014; vgl. auch Bahr, Egon: „Das musst du erzählen“, 2013, S. 226. Bahr bezog sich hier auf einen bekannten Ausspruch Brandts, vgl. Rede Brandts anlässlich des hundertjährigen Bestehens des Dietz-Verlags in Bonn am 3. November 1981, in: Brandt, Willy: Berliner Ausgabe, Bd. 5, 2002, S. 369.

Grußwort Brandts an den Kongress der Sozialistischen Internationale in Berlin am 15. September 1992, in: „Vorwärts“ Extra, „100 Jahre Willy Brandt“, Heft Herbst 2013, S. 71.

Löwenthal, Gerhard: Ich bin geblieben, 1987, S. 361.

Brandt, Peter: Zum Geleit, 1996, S. 12; vgl. auch Heimann, Siegfried: „Berlin bleibt frei“, 2004, S. 21f.

Strauß, Franz Josef: Die Erinnerungen, 1989, S. 448. Das „Etikett“ des „Kalten Kriegers“ wurde Brandt bereits vor seiner Wahl zum Berliner Bürgermeister, auch innerhalb der Berliner SPD seit den frühen 1950er Jahren verliehen, vgl. Heimann, Siegfried: „Berlin bleibt frei“, 2004, S. 21; vgl. Nolte, Ernst: Der Weltkonflikt in Deutschland, 1981, S. 101.

Noack, Hans-Joachim: Auf Vorposten, 2013, S. 42.

Merseburger, Peter: Willy Brandts Ostpolitik und die deutsche Einheit, 2009, S. 17.

Kleßmann, Christoph: Kalter Krieger oder nationaler Hoffnungsträger?, 2010, S. 35.

Kohl, Helmut: Erinnerungen 1930-1982, 2004, S. 298.

Gespräch mit Klaus Harpprecht am 20. Januar 2004, in: Rosumek, Lars: Die Kanzler und die Medien, 2007, S. 131.

Schwarz, Hans-Peter: Das Gesicht des 20. Jahrhunderts, 2010, S. 673.

Rede von Arthur Schlesinger anlässlich des Empfangs des Harvard Club New York für Brandt am 7. Oktober 1990, in: AdsD, WBA, A 1, 228.

Noack, Hans-Joachim: Willy Brandt, 2013, S. 133.

Münkel, Daniela: Privates und Poliertes, in: „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 1. Oktober 2013.

Die existierenden übergreifenden Darstellungen zu Brandts Berliner Jahren sind kompakt zusammenfassend gehalten. Zu seinem dortigen politischen Wirken seit der Rückkehr aus dem skandinavischen Exil bis zum Rücktritt als Regierender Bürgermeister vgl. Heimann, Siegfried: Willy Brandt und Berlin, 2002, sowie Ders.: „Berlin bleibt frei“, 2004. Zur Wahl zum Regierenden Bürgermeister 1957 und dem weiteren politischen Aufstieg Brandts vgl. Schmidt, Wolfgang: „Der Sozialdemokrat von morgen“, 2010.

Shell, Kurt L.: Bedrohung und Bewährung, 1965; Schwarz, Hans-Peter: Berlinkrise und Mauerbau, 1985; Küsters, Hanns Jürgen: Konrad Adenauer und Willy Brandt in der Berlin-Krise, 1992; Arenth, Joachim: Der Westen tut nichts!, 1993; Bremen, Christian: Die Eisenhower-Administration und die zweite Berlin-Krise, 1998; Steininger, Rolf: Der Mauerbau, 2001; Wettig, Gerhard: Chruschtschows Berlin-Krise 1958 bis 1963, 2006.

Schildt, Axel: Liberalisierung und Demokratisierung, 2011, S. 184.

Vgl. Michel, Judith: Willy Brandt und die Vereinigten Staaten von Amerika, 2014, S. 93.

Prowe, Diethelm: Die Anfänge der Brandtschen Ostpolitik in Berlin 1961-1963, 1976; Görtemaker, Manfred: Die Ursprünge der „neuen Ostpolitik“ Willy Brandts, 1998; Speicher, Peter: The Berlin Origins of Brandt’s Ostpolitik 1957-1966, 2000; Niedhart, Gottfried: The East-West Problem as Seen from Berlin: Willy Brandt’s Early Ostpolitik, 2004; Hofmann, Arne: The Emergence of Détente in Europe, 2007.

Vgl. Bange, Oliver: Ostpolitik – Etappen und Desiderate der Forschung, 2006, S. 715-718. Wiederholt hat sich Wolfgang Schmidt diesem Themenkomplex gewidmet: Schmidt, Wolfgang: Kalter Krieg, Koexistenz und kleine Schritte, 2001; Schmidt, Wolfgang: Die Wurzeln der Entspannung, 2003; Schmidt, Wolfgang: Willy Brandts Ost- und Deutschlandpolitik, 2014.

Vgl. Münkel, Daniela/Seegers, Lu: Einleitung, 2008, S. 13.

Vgl. Brenner, Karsten/Dowe, Dieter/Schönhoven, Klaus: Vorwort, 2011, S. 9.

Münkel, Daniela: Zwischen Diffamierung und Verehrung, 2000; Münkel, Daniela: „Alias Frahm“, 2002.

Kieseritzky, Wolther von: „Wie eine Art Pfingsten …“, 2004.

Frei, Norbert: Annäherung durch Wandel, 2011; Wilkens, Andreas: Der „andere Deutsche“ im Blick von außen, 2011; Kleßmann, Christoph: Kalter Krieger oder nationaler Hoffnungsträger?, 2011.

Gardill, Kerstin: Vom Regierenden Bürgermeister zum Kanzlerkandidaten, 2004; Zons, Achim: Das Denkmal, 1984.

Münkel, Daniela: Willy Brandt und die „Vierte Gewalt“, 2005. In eine ganz ähnliche Richtung zielt eine unveröffentlichte Magisterarbeit: Ennen, Ilka: Die Kommunikations- und Informationspolitik Willy Brandts, 1996.

Münkel, Daniela: Politiker-Image und Wahlkampf, 2003; Ennen, Ilka: Der lange Weg zum Triumph der ‚Willy-wählen‘-Wahl, 2007; Micus, Matthias: Willy Brandt, 2007.

Vgl. Sabrow, Martin: Biographie und Zeitgeschichte, 2011, S. 311.

Vgl. Münkel, Daniela/Seegers, Lu: Einleitung, 2008, S. 13.

Vgl. hierzu die im Wesentlichen übereinstimmenden soziologischen, kommunikationswissenschaftlichen und psychologischen Begriffsdefinitionen bei Klima, Rolf: Image, 2011, S. 295; Merten, Klaus: Einführung in die Kommunikationswissenschaft, 1999, S. 244; Brachfeld, Oliver: Image, 1976, Sp. 215. Schon in etymologischer Hinsicht erscheint eine solche Definition naheliegend, entsprechen doch dem lateinischen Ausdruck „imago“ im Deutschen sowohl die Begriffe „Bild“, „Abbild“, „Ebenbild“ etc. wie eben auch der Begriff der „Vorstellung“, vgl. Langenscheidts Taschenwörterbuch der lateinischen und deutschen Sprache, 1955, S. 175.

Vgl. Faulstich, Werner: „Image“ als Problemfeld, 1992, S. 8; vgl. Müller, Jürgen: Image, 1993, S. 251.

Beim Image-Objekt handelt es sich um die Person, die Organisation, den Gegenstand etc., von dem sich eine andere Person, das Image-Subjekt, ein „Bild“ macht, vgl. Zankl, Hans Ludwig: Image und Wirklichkeit, 1971, S. 11-15.

Westerbarkey, Joachim: Strategien, Formen und Funktionen idealisierter Selbstinszenierungen, 2002, S. 346.

Der Begriff „Imagepolitik“ bezeichnet hier in allgemeiner und wertneutraler Weise den Versuch der bewussten Einflussnahme auf das eigene Image. Daneben existiert auch eine negativ konnotierte Verwendungsvariante, die sich auf Politiker als Image-Objekte bezieht und „Imagepolitik“ als eine Spielart der Darstellung von Politik betrachtet, bei der unpolitische Sympathiewerbung im Vordergrund steht, vgl. Postman, Neil: Wir amüsieren uns zu Tode, 1985, S. 166f; vgl. Meyer, Thomas: Politik als Theater, 1998, S. 80-83.

Vgl. Fischer, Lorenz Wiswede, Günter: Grundlagen der Sozialpsychologie, 2002, S. 210.

Der Sozialpsychologe Waldemar Lilli verwendet den Begriff des Image-Kerns in Zusammenhang mit der Struktur mehrschichtiger Images, vgl. Lilli, Waldemar: Perzeption, Kognition: Image, 1983, S. 417.

Vgl. Fischer, Lorenz/Wiswede, Günter: Grundlagen der Sozialpsychologie, 2002, S. 203f.

Vgl. Hartung, Johanna: Sozialpsychologie, 2006, S. 38f.

Vgl. Bergler, Reinhold: Identität und Image, 2005, S. 329.

Vgl. Merten, Klaus: Einführung in die Kommunikationswissenschaft, 1999, S. 244. Bereits Anfang der 1920er Jahre thematisierte der US-amerikanische Publizist Walter Lippmann erstmals die Bedeutung der Printmedien für die Herausbildung von Images, vgl. Lippmann, Walter: Public Opinion, 1922.

So sprach der Historiker Daniel J. BoorstinBoorstin, Daniel J. schon zu Beginn der 1960er Jahre von politischen „pseudo-events“ als geplanten und arrangierten Inszenierungen wie Pressekonferenzen oder Fernsehdebatten, deren Existenz allein dem Zweck ihrer medialen Verbreitung geschuldet ist, vgl. Boorstin, Daniel J.: Das Image, 1987, S. 35f.; 46; 69-71.

Vgl. Brettschneider, Frank: Spitzenkandidaten und Wahlerfolg, 2002, S. 141. Dieser Dualismus liegt auch einer Reihe politikwissenschaftlicher Untersuchungen zugrunde, wo etwa zwischen Sachkompetenz und Charaktereigenschaften oder rollennahen und -fernen Eigenschaften differenziert wird, vgl. Kepplinger, Hans Mathias/Brosius, Hans-Bernd/Dahlem, Stefan: Wie das Fernsehen Wahlen beeinflußt, 1994, S. 15; vgl. Schulz, Winfried: Politische Kommunikation, 2008, S. 278.

Vgl. Brettschneider, Frank: Spitzenkandidaten und Wahlerfolg, 2002, S. 144.

Vgl. Gauger, Jörg-Dieter: Staatsrepräsentation, 1992, S. 13.

Vgl. Bentele, Günter: Der Faktor Glaubwürdigkeit, 1988, S. 408; vgl. Köhnken, Günter: Glaubwürdigkeit, 1990, S. 9-11.

Vgl. Käsler, Dirk: Der Skandal als „Politisches Theater“, 1989, S. 322.

Vgl. Münkel, Daniela/Seegers, Lu: Einleitung, 2008, S. 12; vgl. Meyer, Thomas: Politik als Theater, 1998, S. 82.

Vgl. Bentele, Günter: Vertrauen/Glaubwürdigkeit, 1998, S. 305. Bereits beim Wahlakt in repräsentativ-demokratischen Systemen handelt es sich um einen institutionalisierten Akt der Vertrauensübertragung, vgl. Plöhn, Jürgen: Vertrauen und Verantwortung in den politischen Systemen westlicher Demokratien, 2001, S. 134.

Diese Differenzierung findet sich in diversen Varianten in der politikwissenschaftlichen Forschung. So wird etwa unterschieden zwischen „strategic trust“ und „moralistic trust“, vgl. Uslaner, Eric M.: The Moral Foundations of Trust, 2002, S. 15f.

Der Politikwissenschaftler Gerhard GöhlerGöhler, Gerhard spricht in diesem Kontext von den „Stufen des politischen Vertrauens“, deren höchste das Vertrauen aufgrund der symbolischen Repräsentation gemeinsamer Werte und Normen darstellt, vgl. Göhler, Gerhard: Stufen des politischen Vertrauens, 2002.

Vgl. Schmitt, Carl: Verfassungslehre, 1928, S. 212. Zum Repräsentationsbegriff bei Carl Schmitt vgl. Hartmann, Volker: Repräsentation in der politischen Theorie und Staatslehre, 1979, S. 205-207.

Noch in den 1960er Jahren erkannte der in der Tradition Schmitts stehende Verfassungsrechtler Gerhard LeibholzLeibholz, Gerhard den Sinn der Repräsentation darin, „die als geistige Einheit existentiell vorhandene, konkrete Volksgemeinschaft in der Realität empirisch greifbar zu machen“, vgl. Leibholz, Gerhard: Das Wesen der Repräsentation, 1960, S. 57.

Vgl. Landshut, Siegfried: Der politische Begriff der Repräsentation, 1968, S. 492.

Hitzler, Ronald: Inszenierung und Repräsentation, 2002, S. 41f.

Hitzler, Ronald: Symbolisierende Politik, 1994, S. 14.

Vgl. Schütz, Alfred/Luckmann, Thomas: Strukturen der Lebenswelt, 1984, S. 196f.

Soeffner, Hans-Georg: Protosoziologische Überlegungen zur Soziologie des Symbols, 2004, S. 42.

Vgl. Schlögl, Rudolf: Symbole in der Kommunikation, 2004, S. 18f. Diese besonders enge Beziehung zwischen Bezeichnendem und Bezeichnetem ist bereits etymologisch im Symbolbegriff angelegt, ist doch das griechische Substantiv „symbolon“ abgeleitet vom Verb „symballein“, was sich u.a. mit „zusammenbringen“ übersetzen lässt, vgl. Kurz, Gerhard: Metapher, Allegorie, Symbol, 1993, S. 69.

Vgl. Schneider, Christoph: Symbol und Authentizität, 2004, S. 132f.

Vgl. Hierath, Bettina: Repräsentation und Gleichheit, 2001, S. 75.

Vgl. Smend, Rudolf: Verfassung und Verfassungsrecht, 1928, S. 49; vgl. Pitkin, Hanna Fenichel: The Concept of Representation, 1967, S. 97.

Smend, Rudolf: Verfassung und Verfassungsrecht, 1928, S. 48.

Vgl. ebd., S. 49. Zur integrativen Wirkung symbolischer Repräsentation vgl. ausführlicher Göhler, Gerhard: Der Zusammenhang von Institution, Macht und Repräsentation, 1997, S. 54-58.

Rohe, Karl: Politik, 1994, S. 167; vgl. ausführlicher Giesen, Bernhard: Voraussetzung und Konstruktion, 2001, S. 106-108.

Vgl. Rohe, Karl: Politische Kultur und der kulturelle Aspekt von politischer Wirklichkeit, 1987, S. 42f.; vgl. Rohe, Karl: Politische Kultur, 1994, S. 8.

Vgl. Rohe, Karl: Politische Kultur, 1994, S. 7. Aus diesem Grund spricht RoheRohe, Karl auch explizit von politischer Deutungs- und nicht etwa von politischer Diskurskultur, vgl. Rohe, Karl: Politische Kultur und der kulturelle Aspekt von politischer Wirklichkeit, 1987, S. 42.

Vgl. Rohe, Karl: Politik, 1994, S. 170; vgl. Sarcinelli, Ulrich: Symbolische Politik und politische Kultur, 1989, S. 293.

Vgl. Dörner, Andreas: Politischer Mythos und symbolische Politik, 1996, S. 22-27.

Vgl. Sarcinelli, Ulrich: Symbolische Politik und politische Kultur, 1989, S. 295.

Hitzler, Ronald: Inszenierung und Repräsentation, 2002, S. 44.

Vgl. Sarcinelli, Ulrich: Symbolische Politik und politische Kultur, 1989, S. 300; vgl. Sarcinelli, Ulrich: „Staatsrepräsentation“ als Problem politischer Alltagskommunikation, 1992, S. 167.

Sarcinelli, Ulrich: Symbolische Politik und politische Kultur, 1989, S. 295.

Vgl. Sarcinelli, Ulrich: „Staatsrepräsentation“ als Problem politischer Alltagskommunikation, 1992, S. 167.

Vgl. Böke, Karin: Politische Leitvokabeln in der Adenauer-Ära, 1996, S. 33.

Vgl. Dieckmann, Walther: Sprache in der Politik, 1975, S. 102f.

Vgl. Schröter, Melanie/Carius, Björn: Vom politischen Gebrauch der Sprache, 2009, S. 22.; vgl. auch Klein, Josef: Wortschatz, Wortkampf, Wortfelder in der Politik, 1989, S. 21.

Vgl. Girnth, Heiko: Sprache und Sprachverwendung in der Politik, 2002, S. 65; vgl. Kuhn, Fritz: Begriffe besetzen, 1991, S. 96; 101.

Vgl. Paul, Gerhard: Von der Historischen Bildkunde zur Visual History, 2006, S. 11-14. Der Begriff „pictoral turn“ wurde Mitte der 1990er Jahre vom US-amerikanischen Kunsthistoriker William J.T. MitchellMitchell, William J.T. geprägt, vgl. Mitchell, William J.T.: Bildtheorie, 2008, S. 101-135.

Vgl. Müller, Marion G.: Grundlagen der visuellen Kommunikation, 2003, S. 83; vgl. Müller, Marion G.: Bilder – Visionen – Wirklichkeiten, 2001, S. 22. Eine solch strikt dichotomische Betrachtungsweise verkürzt sprachliche Kommunikation allerdings auf den rational-argumentativen Modus diskursiv-deliberativer Entscheidungsfindung und lässt deren affektives Potential außer Acht, vgl. Hofmann, Wilhelm: Die Politik der Bilder und der Worte, 2006, S. 158.

Vgl. Hofmann, Wilhelm: Die Demokratie der Bilder, 2008, S. 274f. Der Politik- und Medienwissenschaftler Andreas DörnerDörner, Andreas hat in diesem Kontext den Begriff „Politainment“ geprägt, vgl. Dörner, Andreas: Politainment, 2001.

Vgl. Diers, Michael: Schlagbilder, 1997, S. 23.

Der Begriff der Inszenierung bezeichnet „den besonderen Modus der Herstellung von Aufführungen“, vgl. Fischer-Lichte, Erika: Performance, Inszenierung, Ritual, 2002, S. 36.

Vgl. Fischer-Lichte, Erika: Performativität und Ereignis, 2003, S. 15-17.

Vgl. Raab, Jürgen/Grunert, Manfred/Lustig, Sylvia: Der Körper als Darstellungsmittel, 2001, S. 194.

Vgl. Brosda, Carsten/Schicha, Christian: Politikvermittlung als „Event-Marketing“, 2003, S. 319; 323.

Medien können eine Stellvertreterfunktion für den Zuschauer einnehmen, so dass nicht die leibliche, sondern die mediale Kopräsenz entscheidend ist, vgl. Bösch, Frank: Ereignisse, Performanz und Medien in historischer Perspektive, 2010, S. 16.

Vgl. Nünning, Ansgar: Wie aus einem historischen Geschehen ein Medienereignis wird, 2010, S. 193f.

Vgl. Pyta, Wolfram: Monarchie und Republik, 2008, S. 452. Auf diese Gefahr performativer Politikvermittlung wird auch hingewiesen bei Brosda, Carsten/Schicha, Christian: Politikvermittlung als „Event-Marketing“, 2003, S. 335.

Vgl. Hitzler, Ronald: Inszenierung und Repräsentation, 2002, S. 41f.

Vgl. Dörner, Andreas: Politischer Mythos und symbolische Politik, 1996, S. 26. Der Begriff des symbolischen Kapitals wurde geprägt vom Soziologen Pierre BourdieuBourdieu, Pierre; dieses manifestiert sich u.a. im Umgang mit Sprache, Rhetorik und Ästhetik, vgl. ebd., S. 17.

Vgl. ebd., S. 26; vgl. Pyta, Wolfram: Die Privilegierung des Frontkämpfers gegenüber dem Feldmarschall, 2010, S. 148.

Vgl. Daniel, Ute: Kompendium Kulturgeschichte, 2001, S. 11-13; vgl. Mergel, Thomas: Überlegungen zu einer Kulturgeschichte der Politik, 2002, S. 587.

Daniel, Ute/Marszolek, Inge/Pyta, Wolfram/Welskopp, Thomas: Einleitung, 2010, S. 10.

Die Datierung der Zweiten Berlin-Krise erfolgt in der Forschungsliteratur nicht immer ganz einheitlich: Während der Beginn der Krise, die Auslösung durch das Chruschtschow-Ultimatum im November 1958, unstrittig ist, wird deren Ende auch schon einmal bereits auf das Jahr des Mauerbaus 1961 oder die Beendigung der Kuba-Krise im Herbst 1962 datiert.

Thierse, Wolfgang: Rede zur Eröffnung, 2011, S. 11f.

Grebing, Helga: Auf dem schwierigen Weg zu einer wissenschaftlich fundierten Biographie Willy Brandts, 2003, S. 544.

Schöllgen, Gregor: Willy Brandt, 2001, S. 304.

Zum Nachlass im Willy-Brandt-Archiv vgl. ebd., S. 302-304.

Aus dem Archivbestand des Instituts für Demoskopie Allensbach stammen diverse Einzelumfragen, zudem einige Exemplare des Pressediensts des Instituts. Das während des Untersuchungszeitraums im Auftrag der SPD tätige Infas-Institut hielt in seinem Bonner Archiv keine Dokumente aus dieser Phase mehr vorrätig, ebenso wie das in SPD-Diensten stehende Münchner Infratest-Institut. Im Fall von Infas konnten allerdings im Bonner Archiv der sozialen Demokratie, Bestand SPD-Parteivorstand, einzelne interne Analysen eingesehen werden.

Fußnoten

1Gauck, Joachim: Bis heute ein Vorbild, 2014, S. 21.
2Scheel, Walter: Grußwort des Kuratoriumsvorsitzenden der Bundeskanzler-Willy- Brandt-Stiftung, 1998, S. 11.
3Wowereit, Klaus: Rede anlässlich der Präsentation der Eröffnungskampagne zum Flughafen „Willy Brandt“ Berlin Brandenburg am 30. März 2012.
4Faulenbach, Bernd: Willy Brandt, 2013, S. 120.
5Vgl. „Erinnerungen an Willy Brandt“, in: „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ vom 6. März 2013.
6Ansprache Brandts vor Vertretern der Vertriebenenverbände in Bonn am 29. April 1969, in: „Bulletin des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung“ vom 3. Mai 1969, Nr. 56, S. 476.
7Brandt, Willy: Die Abschiedsrede, 1987, S. 13.
8Grebing, Helga: Willy Brandt, 2008, S. 130.
9„Vorwärts“ Extra, „100 Jahre Willy Brandt“, Heft Herbst 2013.
10Email von Egon Bahr an den Verfasser der vorliegenden Arbeit vom 5. Februar 2014; vgl. auch Bahr, Egon: „Das musst du erzählen“, 2013, S. 226. Bahr bezog sich hier auf einen bekannten Ausspruch Brandts, vgl. Rede Brandts anlässlich des hundertjährigen Bestehens des Dietz-Verlags in Bonn am 3. November 1981, in: Brandt, Willy: Berliner Ausgabe, Bd. 5, 2002, S. 369.
11Grußwort Brandts an den Kongress der Sozialistischen Internationale in Berlin am 15. September 1992, in: „Vorwärts“ Extra, „100 Jahre Willy Brandt“, Heft Herbst 2013, S. 71.
12Löwenthal, Gerhard: Ich bin geblieben, 1987, S. 361.
13Brandt, Peter: Zum Geleit, 1996, S. 12; vgl. auch Heimann, Siegfried: „Berlin bleibt frei“, 2004, S. 21f.
14Strauß, Franz Josef: Die Erinnerungen, 1989, S. 448. Das „Etikett“ des „Kalten Kriegers“ wurde Brandt bereits vor seiner Wahl zum Berliner Bürgermeister, auch innerhalb der Berliner SPD seit den frühen 1950er Jahren verliehen, vgl. Heimann, Siegfried: „Berlin bleibt frei“, 2004, S. 21; vgl. Nolte, Ernst: Der Weltkonflikt in Deutschland, 1981, S. 101.
15Noack, Hans-Joachim: Auf Vorposten, 2013, S. 42.
16Merseburger, Peter: Willy Brandts Ostpolitik und die deutsche Einheit, 2009, S. 17.
17Kleßmann, Christoph: Kalter Krieger oder nationaler Hoffnungsträger?, 2010, S. 35.
18Kohl, Helmut: Erinnerungen 1930-1982, 2004, S. 298.
19Gespräch mit Klaus Harpprecht am 20. Januar 2004, in: Rosumek, Lars: Die Kanzler und die Medien, 2007, S. 131.
20Schwarz, Hans-Peter: Das Gesicht des 20. Jahrhunderts, 2010, S. 673.
21Rede von Arthur Schlesinger anlässlich des Empfangs des Harvard Club New York für Brandt am 7. Oktober 1990, in: AdsD, WBA, A 1, 228.
22Noack, Hans-Joachim: Willy Brandt, 2013, S. 133.
23Münkel, Daniela: Privates und Poliertes, in: „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 1. Oktober 2013.
24Die existierenden übergreifenden Darstellungen zu Brandts Berliner Jahren sind kompakt zusammenfassend gehalten. Zu seinem dortigen politischen Wirken seit der Rückkehr aus dem skandinavischen Exil bis zum Rücktritt als Regierender Bürgermeister vgl. Heimann, Siegfried: Willy Brandt und Berlin, 2002, sowie Ders.: „Berlin bleibt frei“, 2004. Zur Wahl zum Regierenden Bürgermeister 1957 und dem weiteren politischen Aufstieg Brandts vgl. Schmidt, Wolfgang: „Der Sozialdemokrat von morgen“, 2010.
25Shell, Kurt L.: Bedrohung und Bewährung, 1965; Schwarz, Hans-Peter: Berlinkrise und Mauerbau, 1985; Küsters, Hanns Jürgen: Konrad Adenauer und Willy Brandt in der Berlin-Krise, 1992; Arenth, Joachim: Der Westen tut nichts!, 1993; Bremen, Christian: Die Eisenhower-Administration und die zweite Berlin-Krise, 1998; Steininger, Rolf: Der Mauerbau, 2001; Wettig, Gerhard: Chruschtschows Berlin-Krise 1958 bis 1963, 2006.
26Schildt, Axel: Liberalisierung und Demokratisierung, 2011, S. 184.
27Vgl. Michel, Judith: Willy Brandt und die Vereinigten Staaten von Amerika, 2014, S. 93.
28Prowe, Diethelm: Die Anfänge der Brandtschen Ostpolitik in Berlin 1961-1963, 1976; Görtemaker, Manfred: Die Ursprünge der „neuen Ostpolitik“ Willy Brandts, 1998; Speicher, Peter: The Berlin Origins of Brandt’s Ostpolitik 1957-1966, 2000; Niedhart, Gottfried: The East-West Problem as Seen from Berlin: Willy Brandt’s Early Ostpolitik, 2004; Hofmann, Arne: The Emergence of Détente in Europe, 2007.
29Vgl. Bange, Oliver: Ostpolitik – Etappen und Desiderate der Forschung, 2006, S. 715-718. Wiederholt hat sich Wolfgang Schmidt diesem Themenkomplex gewidmet: Schmidt, Wolfgang: Kalter Krieg, Koexistenz und kleine Schritte, 2001; Schmidt, Wolfgang: Die Wurzeln der Entspannung, 2003; Schmidt, Wolfgang: Willy Brandts Ost- und Deutschlandpolitik, 2014.
30Vgl. Münkel, Daniela/Seegers, Lu: Einleitung, 2008, S. 13.
31Vgl. Brenner, Karsten/Dowe, Dieter/Schönhoven, Klaus: Vorwort, 2011, S. 9.
32Münkel, Daniela: Zwischen Diffamierung und Verehrung, 2000; Münkel, Daniela: „Alias Frahm“, 2002.
33Kieseritzky, Wolther von: „Wie eine Art Pfingsten …“, 2004.
34Frei, Norbert: Annäherung durch Wandel, 2011; Wilkens, Andreas: Der „andere Deutsche“ im Blick von außen, 2011; Kleßmann, Christoph: Kalter Krieger oder nationaler Hoffnungsträger?, 2011.
35Gardill, Kerstin: Vom Regierenden Bürgermeister zum Kanzlerkandidaten, 2004; Zons, Achim: Das Denkmal, 1984.
36Münkel, Daniela: Willy Brandt und die „Vierte Gewalt“, 2005. In eine ganz ähnliche Richtung zielt eine unveröffentlichte Magisterarbeit: Ennen, Ilka: Die Kommunikations- und Informationspolitik Willy Brandts, 1996.
37Münkel, Daniela: Politiker-Image und Wahlkampf, 2003; Ennen, Ilka: Der lange Weg zum Triumph der ‚Willy-wählen‘-Wahl, 2007; Micus, Matthias: Willy Brandt, 2007.
38Vgl. Sabrow, Martin: Biographie und Zeitgeschichte, 2011, S. 311.
39Vgl. Münkel, Daniela/Seegers, Lu: Einleitung, 2008, S. 13.
40Vgl. hierzu die im Wesentlichen übereinstimmenden soziologischen, kommunikationswissenschaftlichen und psychologischen Begriffsdefinitionen bei Klima, Rolf: Image, 2011, S. 295; Merten, Klaus: Einführung in die Kommunikationswissenschaft, 1999, S. 244; Brachfeld, Oliver: Image, 1976, Sp. 215. Schon in etymologischer Hinsicht erscheint eine solche Definition naheliegend, entsprechen doch dem lateinischen Ausdruck „imago“ im Deutschen sowohl die Begriffe „Bild“, „Abbild“, „Ebenbild“ etc. wie eben auch der Begriff der „Vorstellung“, vgl. Langenscheidts Taschenwörterbuch der lateinischen und deutschen Sprache, 1955, S. 175.
41Vgl. Faulstich, Werner: „Image“ als Problemfeld, 1992, S. 8; vgl. Müller, Jürgen: Image, 1993, S. 251.
42Beim Image-Objekt handelt es sich um die Person, die Organisation, den Gegenstand etc., von dem sich eine andere Person, das Image-Subjekt, ein „Bild“ macht, vgl. Zankl, Hans Ludwig: Image und Wirklichkeit, 1971, S. 11-15.
43Westerbarkey, Joachim: Strategien, Formen und Funktionen idealisierter Selbstinszenierungen, 2002, S. 346.
44Der Begriff „Imagepolitik“ bezeichnet hier in allgemeiner und wertneutraler Weise den Versuch der bewussten Einflussnahme auf das eigene Image. Daneben existiert auch eine negativ konnotierte Verwendungsvariante, die sich auf Politiker als Image-Objekte bezieht und „Imagepolitik“ als eine Spielart der Darstellung von Politik betrachtet, bei der unpolitische Sympathiewerbung im Vordergrund steht, vgl. Postman, Neil: Wir amüsieren uns zu Tode, 1985, S. 166f; vgl. Meyer, Thomas: Politik als Theater, 1998, S. 80-83.
45Vgl. Fischer, Lorenz Wiswede, Günter: Grundlagen der Sozialpsychologie, 2002, S. 210.
46Der Sozialpsychologe Waldemar Lilli verwendet den Begriff des Image-Kerns in Zusammenhang mit der Struktur mehrschichtiger Images, vgl. Lilli, Waldemar: Perzeption, Kognition: Image, 1983, S. 417.
47Vgl. Fischer, Lorenz/Wiswede, Günter: Grundlagen der Sozialpsychologie, 2002, S. 203f.
48Vgl. Hartung, Johanna: Sozialpsychologie, 2006, S. 38f.
49Vgl. Bergler, Reinhold: Identität und Image, 2005, S. 329.
50Vgl. Merten, Klaus: Einführung in die Kommunikationswissenschaft, 1999, S. 244. Bereits Anfang der 1920er Jahre thematisierte der US-amerikanische Publizist Walter Lippmann erstmals die Bedeutung der Printmedien für die Herausbildung von Images, vgl. Lippmann, Walter: Public Opinion, 1922.
51So sprach der Historiker Daniel J. BoorstinBoorstin, Daniel J. schon zu Beginn der 1960er Jahre von politischen „pseudo-events“ als geplanten und arrangierten Inszenierungen wie Pressekonferenzen oder Fernsehdebatten, deren Existenz allein dem Zweck ihrer medialen Verbreitung geschuldet ist, vgl. Boorstin, Daniel J.: Das Image, 1987, S. 35f.; 46; 69-71.
52Vgl. Brettschneider, Frank: Spitzenkandidaten und Wahlerfolg, 2002, S. 141. Dieser Dualismus liegt auch einer Reihe politikwissenschaftlicher Untersuchungen zugrunde, wo etwa zwischen Sachkompetenz und Charaktereigenschaften oder rollennahen und -fernen Eigenschaften differenziert wird, vgl. Kepplinger, Hans Mathias/Brosius, Hans-Bernd/Dahlem, Stefan: Wie das Fernsehen Wahlen beeinflußt, 1994, S. 15; vgl. Schulz, Winfried: Politische Kommunikation, 2008, S. 278.
53Vgl. Brettschneider, Frank: Spitzenkandidaten und Wahlerfolg, 2002, S. 144.
54Vgl. Gauger, Jörg-Dieter: Staatsrepräsentation, 1992, S. 13.
55Vgl. Bentele, Günter: Der Faktor Glaubwürdigkeit, 1988, S. 408; vgl. Köhnken, Günter: Glaubwürdigkeit, 1990, S. 9-11.
56Vgl. Käsler, Dirk: Der Skandal als „Politisches Theater“, 1989, S. 322.
57Vgl. Münkel, Daniela/Seegers, Lu: Einleitung, 2008, S. 12; vgl. Meyer, Thomas: Politik als Theater, 1998, S. 82.
58Vgl. Bentele, Günter: Vertrauen/Glaubwürdigkeit, 1998, S. 305. Bereits beim Wahlakt in repräsentativ-demokratischen Systemen handelt es sich um einen institutionalisierten Akt der Vertrauensübertragung, vgl. Plöhn, Jürgen: Vertrauen und Verantwortung in den politischen Systemen westlicher Demokratien, 2001, S. 134.
59Diese Differenzierung findet sich in diversen Varianten in der politikwissenschaftlichen Forschung. So wird etwa unterschieden zwischen „strategic trust“ und „moralistic trust“, vgl. Uslaner, Eric M.: The Moral Foundations of Trust, 2002, S. 15f.
60Der Politikwissenschaftler Gerhard GöhlerGöhler, Gerhard spricht in diesem Kontext von den „Stufen des politischen Vertrauens“, deren höchste das Vertrauen aufgrund der symbolischen Repräsentation gemeinsamer Werte und Normen darstellt, vgl. Göhler, Gerhard: Stufen des politischen Vertrauens, 2002.
61Vgl. Schmitt, Carl: Verfassungslehre, 1928, S. 212. Zum Repräsentationsbegriff bei Carl Schmitt vgl. Hartmann, Volker: Repräsentation in der politischen Theorie und Staatslehre, 1979, S. 205-207.
62Noch in den 1960er Jahren erkannte der in der Tradition Schmitts stehende Verfassungsrechtler Gerhard LeibholzLeibholz, Gerhard den Sinn der Repräsentation darin, „die als geistige Einheit existentiell vorhandene, konkrete Volksgemeinschaft in der Realität empirisch greifbar zu machen“, vgl. Leibholz, Gerhard: Das Wesen der Repräsentation, 1960, S. 57.
63Vgl. Landshut, Siegfried: Der politische Begriff der Repräsentation, 1968, S. 492.
64Hitzler, Ronald: Inszenierung und Repräsentation, 2002, S. 41f.
65Hitzler, Ronald: Symbolisierende Politik, 1994, S. 14.
66Vgl. Schütz, Alfred/Luckmann, Thomas: Strukturen der Lebenswelt, 1984, S. 196f.
67Soeffner, Hans-Georg: Protosoziologische Überlegungen zur Soziologie des Symbols, 2004, S. 42.
68Vgl. Schlögl, Rudolf: Symbole in der Kommunikation, 2004, S. 18f. Diese besonders enge Beziehung zwischen Bezeichnendem und Bezeichnetem ist bereits etymologisch im Symbolbegriff angelegt, ist doch das griechische Substantiv „symbolon“ abgeleitet vom Verb „symballein“, was sich u.a. mit „zusammenbringen“ übersetzen lässt, vgl. Kurz, Gerhard: Metapher, Allegorie, Symbol, 1993, S. 69.
69Vgl. Schneider, Christoph: Symbol und Authentizität, 2004, S. 132f.
70Vgl. Hierath, Bettina: Repräsentation und Gleichheit, 2001, S. 75.
71Vgl. Smend, Rudolf: Verfassung und Verfassungsrecht, 1928, S. 49; vgl. Pitkin, Hanna Fenichel: The Concept of Representation, 1967, S. 97.
72Smend, Rudolf: Verfassung und Verfassungsrecht, 1928, S. 48.
73Vgl. ebd., S. 49. Zur integrativen Wirkung symbolischer Repräsentation vgl. ausführlicher Göhler, Gerhard: Der Zusammenhang von Institution, Macht und Repräsentation, 1997, S. 54-58.
74Rohe, Karl: Politik, 1994, S. 167; vgl. ausführlicher Giesen, Bernhard: Voraussetzung und Konstruktion, 2001, S. 106-108.
75Vgl. Rohe, Karl: Politische Kultur und der kulturelle Aspekt von politischer Wirklichkeit, 1987, S. 42f.; vgl. Rohe, Karl: Politische Kultur, 1994, S. 8.
76Vgl. Rohe, Karl: Politische Kultur, 1994, S. 7. Aus diesem Grund spricht RoheRohe, Karl auch explizit von politischer Deutungs- und nicht etwa von politischer Diskurskultur, vgl. Rohe, Karl: Politische Kultur und der kulturelle Aspekt von politischer Wirklichkeit, 1987, S. 42.
77Vgl. Rohe, Karl: Politik, 1994, S. 170; vgl. Sarcinelli, Ulrich: Symbolische Politik und politische Kultur, 1989, S. 293.
78Vgl. Dörner, Andreas: Politischer Mythos und symbolische Politik, 1996, S. 22-27.
79Vgl. Sarcinelli, Ulrich: Symbolische Politik und politische Kultur, 1989, S. 295.
80Hitzler, Ronald: Inszenierung und Repräsentation, 2002, S. 44.
81Vgl. Sarcinelli, Ulrich: Symbolische Politik und politische Kultur, 1989, S. 300; vgl. Sarcinelli, Ulrich: „Staatsrepräsentation“ als Problem politischer Alltagskommunikation, 1992, S. 167.
82Sarcinelli, Ulrich: Symbolische Politik und politische Kultur, 1989, S. 295.
83Vgl. Sarcinelli, Ulrich: „Staatsrepräsentation“ als Problem politischer Alltagskommunikation, 1992, S. 167.
84Vgl. Böke, Karin: Politische Leitvokabeln in der Adenauer-Ära, 1996, S. 33.
85Vgl. Dieckmann, Walther: Sprache in der Politik, 1975, S. 102f.
86Vgl. Schröter, Melanie/Carius, Björn: Vom politischen Gebrauch der Sprache, 2009, S. 22.; vgl. auch Klein, Josef: Wortschatz, Wortkampf, Wortfelder in der Politik, 1989, S. 21.
87Vgl. Girnth, Heiko: Sprache und Sprachverwendung in der Politik, 2002, S. 65; vgl. Kuhn, Fritz: Begriffe besetzen, 1991, S. 96; 101.
88Vgl. Paul, Gerhard: Von der Historischen Bildkunde zur Visual History, 2006, S. 11-14. Der Begriff „pictoral turn“ wurde Mitte der 1990er Jahre vom US-amerikanischen Kunsthistoriker William J.T. MitchellMitchell, William J.T. geprägt, vgl. Mitchell, William J.T.: Bildtheorie, 2008, S. 101-135.
89Vgl. Müller, Marion G.: Grundlagen der visuellen Kommunikation, 2003, S. 83; vgl. Müller, Marion G.: Bilder – Visionen – Wirklichkeiten, 2001, S. 22. Eine solch strikt dichotomische Betrachtungsweise verkürzt sprachliche Kommunikation allerdings auf den rational-argumentativen Modus diskursiv-deliberativer Entscheidungsfindung und lässt deren affektives Potential außer Acht, vgl. Hofmann, Wilhelm: Die Politik der Bilder und der Worte, 2006, S. 158.
90Vgl. Hofmann, Wilhelm: Die Demokratie der Bilder, 2008, S. 274f. Der Politik- und Medienwissenschaftler Andreas DörnerDörner, Andreas hat in diesem Kontext den Begriff „Politainment“ geprägt, vgl. Dörner, Andreas: Politainment, 2001.
91Vgl. Diers, Michael: Schlagbilder, 1997, S. 23.
92Der Begriff der Inszenierung bezeichnet „den besonderen Modus der Herstellung von Aufführungen“, vgl. Fischer-Lichte, Erika: Performance, Inszenierung, Ritual, 2002, S. 36.
93Vgl. Fischer-Lichte, Erika: Performativität und Ereignis, 2003, S. 15-17.
94Vgl. Raab, Jürgen/Grunert, Manfred/Lustig, Sylvia: Der Körper als Darstellungsmittel, 2001, S. 194.
95Vgl. Brosda, Carsten/Schicha, Christian: Politikvermittlung als „Event-Marketing“, 2003, S. 319; 323.
96Medien können eine Stellvertreterfunktion für den Zuschauer einnehmen, so dass nicht die leibliche, sondern die mediale Kopräsenz entscheidend ist, vgl. Bösch, Frank: Ereignisse, Performanz und Medien in historischer Perspektive, 2010, S. 16.
97Vgl. Nünning, Ansgar: Wie aus einem historischen Geschehen ein Medienereignis wird, 2010, S. 193f.
98Vgl. Pyta, Wolfram: Monarchie und Republik, 2008, S. 452. Auf diese Gefahr performativer Politikvermittlung wird auch hingewiesen bei Brosda, Carsten/Schicha, Christian: Politikvermittlung als „Event-Marketing“, 2003, S. 335.
99Vgl. Hitzler, Ronald: Inszenierung und Repräsentation, 2002, S. 41f.
100Vgl. Dörner, Andreas: Politischer Mythos und symbolische Politik, 1996, S. 26. Der Begriff des symbolischen Kapitals wurde geprägt vom Soziologen Pierre BourdieuBourdieu, Pierre; dieses manifestiert sich u.a. im Umgang mit Sprache, Rhetorik und Ästhetik, vgl. ebd., S. 17.
101Vgl. ebd., S. 26; vgl. Pyta, Wolfram: Die Privilegierung des Frontkämpfers gegenüber dem Feldmarschall, 2010, S. 148.
102Vgl. Daniel, Ute: Kompendium Kulturgeschichte, 2001, S. 11-13; vgl. Mergel, Thomas: Überlegungen zu einer Kulturgeschichte der Politik, 2002, S. 587.
103Daniel, Ute/Marszolek, Inge/Pyta, Wolfram/Welskopp, Thomas: Einleitung, 2010, S. 10.
104Die Datierung der Zweiten Berlin-Krise erfolgt in der Forschungsliteratur nicht immer ganz einheitlich: Während der Beginn der Krise, die Auslösung durch das Chruschtschow-Ultimatum im November 1958, unstrittig ist, wird deren Ende auch schon einmal bereits auf das Jahr des Mauerbaus 1961 oder die Beendigung der Kuba-Krise im Herbst 1962 datiert.
105Thierse, Wolfgang: Rede zur Eröffnung, 2011, S. 11f.
106Grebing, Helga: Auf dem schwierigen Weg zu einer wissenschaftlich fundierten Biographie Willy Brandts, 2003, S. 544.
107Schöllgen, Gregor: Willy Brandt, 2001, S. 304.
108Zum Nachlass im Willy-Brandt-Archiv vgl. ebd., S. 302-304.
109Aus dem Archivbestand des Instituts für Demoskopie Allensbach stammen diverse Einzelumfragen, zudem einige Exemplare des Pressediensts des Instituts. Das während des Untersuchungszeitraums im Auftrag der SPD tätige Infas-Institut hielt in seinem Bonner Archiv keine Dokumente aus dieser Phase mehr vorrätig, ebenso wie das in SPD-Diensten stehende Münchner Infratest-Institut. Im Fall von Infas konnten allerdings im Bonner Archiv der sozialen Demokratie, Bestand SPD-Parteivorstand, einzelne interne Analysen eingesehen werden.