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Kapitel VI

Vgl. „Dummheit vor dem Feind“, in: „Der Spiegel“ vom 29. August 1962, S. 15.

Vgl. Brandt, Willy: Begegnungen mit Kennedy, 1964, S. 153.

Vgl. Merseburger, Peter: Willy Brandt, 2002, S. 436.

Vgl. Brandt, Willy: Begegnungen mit Kennedy, 1964, S. 153.

Vgl. „Der Realist Brandt“, in: „Neue Rhein Zeitung“ vom 5. September 1962.

Vgl. Schmidt, Wolfgang: Kalter Krieg, Koexistenz und kleine Schritte, 2001, S. 454f.

Vgl. Yeandle, David N.: Frieden im „Neuen Deutschland“, 1991, S. 9f.; vgl. Wengeler, Martin: Gleichgewicht im Kalten Krieg, 1996, S. 301f.

Brief von Egon Bahr an Adam Vollhardt (Springer-Verlag) vom 6. April 1962, in: AdsD, Dep. Egon Bahr, 44 B, zitiert nach: Schmidt, Wolfgang: Kalter Krieg, Koexistenz und kleine Schritte, 2001, S. 454.

Vgl. „Programm der USA-Reise des Regierenden Bürgermeisters“, 27. September 1962, in: AdsD, WBA, A 6, 94.

Vgl. Michel, Judith: Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 148.

Vgl. Bahr, Egon: Zu meiner Zeit, 1996, S. 145f.

Vgl. Brief von Brandt an Hermann Bortfeldt (Referent SPD-Parteivorstand) vom 7. Juli 1962, in: AdsD, WBA, A 6, 34 (alt); ediert in: Brandt, Willy: Berliner Ausgabe, Bd. 4, 2000, S. 280.

Brandt, Willy: Koexistenz – Zwang zum Wagnis, 1963, S. 13.

Ebd., S. 15.

Ebd., S. 39.

Ebd., S. 8.

Ebd., S. 39.

Vgl. Schmidt, Wolfgang: „Der Sozialdemokrat von morgen“, 2010, S. 171; 196.

Brandt, Willy: „Koexistenz – Hoffnung und Gefahr“, in: „Telegraf“ vom 19. April 1955.

Vgl. Schmidt, Wolfgang: Kalter Krieg, Koexistenz und kleine Schritte, 2001, S. 173.

Vgl. „Brandt: Der Westen muß die Herausforderung annehmen“, in: „Die Welt“ vom 17. Dezember 1960.

Brief von Brandt an Hermann Bortfeldt (Referent SPD-Parteivorstand) vom 7. Juli 1962, in: AdsD, WBA, A 6, 34 (alt); ediert in: Brandt, Willy: Berliner Ausgabe, Bd. 4, 2000, S. 280.

Vgl. Michel, Judith: Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 193.

Vgl. „Berliner Mauer auf der Fifth Avenue“, in: „Die Welt“ vom 1. Oktober 1962.

Vgl. etwa „Brandt: ‚Koexistenz ist die einzige Chance‘“, in: „Neue Rhein Zeitung“ vom 3. Oktober 1962.

Vgl. etwa „Brandt wirbt in den USA für Berlin“, in: „Süddeutsche Zeitung“ vom 3. Oktober 1962.

„Brandt fordert feste Haltung“, in: „Die Welt“ vom 3. Oktober 1962.

„Brandt: USA für Berlin zum Krieg bereit“, in: „Der Mittag“ vom 9. Oktober 1962.

Presseerklärung Brandts zu den Ergebnissen seines USA-Aufenthalts vom 8. Oktober 1962, zitiert nach: „Unsere Sache ist gut“, in: „Vorwärts“ vom 10. Oktober 1962.

Brandt, Willy: Koexistenz – Zwang zum Wagnis, 1963, S. 64.

Vgl. ebd., S. 63; 24.

Titelzeile „Der Mittag“ vom 9. Oktober 1962.

Schmidt, Wolfgang: Kalter Krieg, Koexistenz und kleine Schritte, 2001, S. 194.

Vgl. „Bereitsein für alles“, in: „Der Spiegel“ vom 11. August 1965, S. 30.

Vgl. Schmidt, Wolfgang: Kalter Krieg, Koexistenz und kleine Schritte, 2001, S. 461; 463.

Vgl. ebd., S. 460f.; 463.

„Willy Brandt: Koexistenz – Zwang zum Wagnis“, in: „Der Europäische Osten. Politische Monatsschrift für eine neue Ordnung“, 9 (1963), Heft 4.

„Parole mit doppeltem Boden“, in: „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 12. Juni 1963.

„‚Wir werden es schaffen‘“, in: „Freie Presse“ vom 20. April 1963.

„Willy Brandt: Koexistenz – Zwang zum Wagnis“, in: „Das Historisch-Politische Buch“ 11 (1963), Heft 8 (Jahrgangsband 1963, S. 247).

Vgl. hierzu auch Brandt, Peter: Mit anderen Augen, 2013, S. 112.

„Transformation nannte ich ein Jahr später ‚Wandel durch Annäherung‘“, vgl. Bahr, Egon: Zu meiner Zeit, 1996, S. 149.

Für Wolfgang SchmidtSchmidt, Wolfgang resultiert die bis heute gültige Zuschreibung der geistigen Urheberschaft Bahrs an der Brandtschen Ostpolitik auch aus der außerordentlichen Öffentlichkeitswirkung, die dieser mit seinem Tutzinger Vortrag erzielte, vgl. Schmidt, Wolfgang: Kalter Krieg, Koexistenz und kleine Schritte, 2001, S. 501.

Ebd., S. 455.

Brandt, Willy: Koexistenz – Zwang zum Wagnis, 1963, S. 39.

Vgl. Girnth, Heiko: Sprache und Sprachverwendung in der Politik, 2002, S. 63.

Vgl. Greiffenhagen, Martin: Einleitung, 1980, S. 13.

Görtemaker, Manfred: Die Ursprünge der „neuen Ostpolitik“ Willy Brandts, 1998, S. 54.

Bahr, Egon: Zu meiner Zeit, 1996, S. 149.

Bahr, Egon: „Das musst du erzählen“, 2013, S. 28.

Vgl. Brandt, Willy: Koexistenz – Zwang zum Wagnis, 1963, S. 7; 35.

Lediglich in einem Passus, in dem Brandt der Sowjetunion vorhielt, entgegen ihrem gleichlautenden Schlagwort keine wirklich friedliche Politik zu verfolgen, kam der komplette Ausdruck wiederholt vor, vgl. ebd., S. 19–21.

Vgl. ebd., S. 8.

Vgl. Brandt, Willy: Die Freiheit bewahren und den Frieden sichern, in: „Welt der Arbeit“ vom 1. Dezember 1961.

Rede Brandts auf einer SPD-Wahlkundgebung in Düsseldorf am 31. August 1961, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 31. August 1961, Nr. 294/61, S. 2f.

Rundfunkerklärung Brandts zum ersten Jahrestag des Mauerbaus am 13. August 1962, in: „Bulletin des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung“ vom 16. August 1962, Nr. 150, S. 1280.

Vgl. Bergsdorf, Wolfgang: Herrschaft und Sprache, 1983, S. 145f.

Vgl. Erklärung Brandts vor den SPD-Spitzengremien am 19. Oktober 1962, zitiert nach: „Friede durch Festigkeit“, in: „Berliner Morgenpost“ vom 20. Oktober 1962.

Fernsehansprache Brandts zum ersten Jahrestag des Mauerbaus am 13. August 1962, in: „Bulletin des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung“ vom 16. August 1962, Nr. 150, S. 1280.

„Vorwärts“-Artikel von Fritz Erler zum fünfzigsten Geburtstag Brandts, auch in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 17. Dezember 1963, Nr. 429/63, S. 2.

„Neues Kapitel deutscher Nachkriegspolitik“, in: „SPD-Pressedienst“ vom 17. Februar 1964, Nr. P/XIX/32.

Erklärung Brandts vor dem Berliner Abgeordnetenhaus am 10. März 1959, zitiert nach: „Warum Brandt Chruschtschow absagte“, in: „Die Welt“ vom 11. März 1959.

So Brandt auf der SPD-Klausurtagung in Bad Godesberg am 27. November 1961, vgl. „Die SPD will den Weg zur Volkspartei fortsetzen“, in: „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 28. November 1961.

„Um Berlins Freiheit und Europas Frieden“, in: „Die Freiheit“ vom 13. Dezember 1961.

„Gewinn für die deutsche Politik“, in: „SPD-Pressedienst“ vom 3. April 1962, Nr. P/XVII/75, S. 2.

Rede Brandts anlässlich der Auszeichnung mit dem Paul-Henri-Spaak-Preis in Brüssel am 18. Oktober 1963, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 18. Oktober 1963, Nr. 328/63, S. 2.

Ebd., S. 1.

Rede Brandts auf der West-Berliner Maikundgebung 1959, in: „Pressedienst des Landes Berlin“ vom 1. Mai 1959.

Vgl. die faksimilierte Abbildung des handschriftlichen Redemanuskripts in: Seebacher, Brigitte: Willy Brandt, 2004, S. 183.

Rede Brandts zum 1. Mai 1964, in: „SPD-Pressedienst“ vom 24. April 1964, Nr. P/XIX/79, S. 1.

Ebd., S. 2.

Artikel Brandts in: „Pressedienst des Abgeordnetenhauses von Berlin“, Nr. 280, vom 11. Februar 1956.

Rede Brandts anlässlich des dritten Jahrestags des 17. Juni 1953 am 14. Juni 1956, in: AdsD, WBA, A 3, 77.

Zur in den 1950er Jahren verbreiteten Deutung des 17. Juni 1953 als „Aufstand für die Freiheit“ vgl. Schmidt, Hans Jörg: Die deutsche Freiheit, 2010, S. 248–254.

Vgl. Rede Brandts zum 17. Juni 1953 am 17. Juni 1965, in: AdsD, WBA, A 3, 211.

Artikel Brandts, in „Das sozialistische Jahrhundert“ vom 30. September 1948, S. 323f.; auch in: Brandt, Willy: Berliner Ausgabe, Bd. 4, 2000, S. 94.

Rede Brandts auf dem Außerordentlichen SPD-Parteitag in Bad Godesberg am 16. Februar 1964, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 16. Februar 1964, Nr. 58/64.

Rede Brandts zum 1. Mai 1964, in: „SPD-Pressedienst“ vom 24. April 1964, Nr. P/XIX/79, S. 2.

Doering-Manteuffel, Anselm: Im Kampf um ‚Frieden‘ und ‚Freiheit‘, 2004, S. 35.

Zur Bezeichnung „semantischer Kampf“ vgl. Böke, Karin: Politische Leitvokabeln in der Adenauer-Ära, 1996, S. 43f.

Zur „semantischen Herrschaft“ in der politischen Sprache vgl. Girnth, Heiko: Sprache und Sprachverwendung in der Politik, 2002, S. 65.

Doering-Manteuffel, Anselm: Im Kampf um ‚Frieden‘ und ‚Freiheit‘, 2004, S. 34.

Zur mitunter obsessiven Verwendung des Friedensbegriffs in der DDR-Propaganda vgl. Yeandle, David N.: Frieden im „Neuen Deutschland“, 1990.

Vgl. Doering-Manteuffel, Anselm: Im Kampf um ‚Frieden‘ und ‚Freiheit‘, 2004, S. 34f.

Vgl. ebd., S. 39; vgl. auch Herdegen, Gerhard: Die Jugend denkt anders, 1983, S. 329f.

Vgl. Gerstenmaier, Eugen: Streit und Friede hat seine Zeit, 1982, S. 532.

Vgl. Noelle, Elisabeth/Neumann, Erich Peter (Hrsg.): Jahrbuch der öffentlichen Meinung 1965–1967, 1967, S. 456; vgl. Doering-Manteuffel, Anselm: Im Kampf um ‚Frieden‘ und ‚Freiheit‘, 2004, S. 40.

Vgl. Schmidt, Hans Jörg: Die deutsche Freiheit, 2010, S. 314f.; 321f.

„Bereitsein für alles“, in: „Der Spiegel“ vom 11. August 1965, S. 30.

Vgl. Kuper, Ernst: Frieden durch Konfrontation und Kooperation, 1974, S. 151

Löwenthal, Gerhard: Ich bin geblieben, 1987, S. 361.

Erklärung Brandts zum 1. Mai 1965, in: Bundestagswahl 1965, hg. vom Vorstand der SPD, o.J., S. 9.

Rede Brandts anlässlich des fünfzigsten Jahrestags des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs in Aachen am 29. August 1964, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 29. August 1964, Nr. 400/64, S. 1f.

Rede Brandts zum zwanzigsten Jahrestag des Ende des Zweiten Weltkriegs in Berlin am 8. Mai 1965, in: AdsD, WBA, A 3, 208.

Ansprache Brandts vor dem „Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V.“ am 1. Dezember 1965, in: Brandt, Willy: Berliner Ausgabe, Bd. 3, 2004, S. 491.

Ansprache Brandts vor Offizieren einer NATO-integrierten Einheit auf dem US-Militärflugplatz Ramstein am 24. August 1965, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 24. August 1965, Nr. 455/65.

Brandt, Willy: Erinnerungen, 1989, S. 12.

Vgl. Brandt, Peter: Mit anderen Augen, 2013, S. 108.

„Nachruf auf Willy Brandt“, Deutsche Welle, Hauptabteilung Politik, Features/Dokumentation, Hilde Purwin, 29. Mai 1963, in: BArch, B 187/142.

Zitiert nach: Totten, Christine M.: Deutschland – Soll und Haben, 1964, S. 291; Abschrift in: AdsD, WBA, A 1, 82.

Vgl. „Die höchste Krone für Willy Brandt“, in: „Ruhr Nachrichten“ vom 15. Februar 1964.

Vgl. Rede John F. Kennedys auf der Abschlussfeier der American University in Washington, D.C. am 10. Juni 1963, in: Czempiel, Ernst-Otto/Schweitzer, Carl-Christoph: Weltpolitik der USA nach 1945, S. 279f.

Vgl. ebd., S. 278.

Ebd., S. 277.

Ebd., S. 283.

Vgl. Meyers, Reinhard: Begriff und Probleme des Friedens, 1994, S. 64–70.

Vgl. Gießmann, Hans J.: Frieden und Sicherheit, 2011, S. 541.

Vgl. Jahn, Egbert: Frieden, 1995, S. 174f.

Kant, Immanuel: Zum ewigen Frieden, 1947, S. 7.

Vgl. Gießmann, Hans J./Rinke, Bernhard: Einführung, 2011, S. 11. Ende der 1950er Jahre betonte der Philosoph Karl JaspersJaspers, Karl, Kants Gedanken seien „heute so wahr wie damals“, vgl. Jaspers, Karl: Kants Schrift „Zum ewigen Frieden“, 1958, S. 8.

Vgl. Gerhardt, Volker: Immanuel Kants Entwurf „Zum ewigen Frieden“, 1995, S. 9f.

Vgl. ebd., S. 42f.; vgl. auch Höffe, Otfried: Einleitung: Der Friede – ein vernachlässigtes Ideal, 1995, S. 6.

Zur Entgrenzung und (pseudo-)religiösen Überhöhung des positiven Friedensbegriffs vgl. Sternberger, Dolf: Die Politik und der Friede, 1986, S. 11–22.

Vgl. Michel, Judith: Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 150; vgl. Hofmann, Arne: The Emergence of Détente in Europe, 2007, S. 81f.

Stellungnahme Brandts vor der Presse in New York am 13. Juni 1963, in: AdsD, WBA, A 3, 157.

Ebd.

Fernschreiben von Brandt an Herbert Wehner vom 13. Juni 1963, in: LAB, B Rep. 002, Nr. 3165.

Vgl. „Kommuniqué über die Sitzung des Vorstandes der SPD am 14. Juni 1963 in Bonn (Teil II)“, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 14. Juni 1963, Nr. 189/63.

Vgl. Hofmann, Arne: The Emergence of Détente in Europe, 2007, S. 80.

Vgl. Rede Brandts zum Tag der Deutschen Einheit am 17. Juni 1963, in: PLB vom 17. Juni 1963.

Zitiert nach: Ash, Timothy Garton: Im Namen Europas, 1993, S. 100.

Bahr, Egon: Zu meiner Zeit, 1996, S. 150.

Vgl. Tagebucheintrag von Heinrich Krone vom 14. bis 17. Juni 1963, in: Krone, Heinrich: Tagebücher, Bd. 2: 1961–1966, 2003, S. 195.

Vgl. Merseburger, Peter: Willy Brandts Ostpolitik und die deutsche Einheit, 2009, S. 19.

Vgl. Noelle, Elisabeth/Neumann, Erich Peter (Hrsg.): Jahrbuch der öffentlichen Meinung 1958–1964, 1965, S. 332.

Vgl. Daum, Andreas: Kennedy in Berlin, 2003, S. 97.

„Kanzler schon da“, in: „Der Spiegel“ vom 15. Mai 1963.

„Lücken im Protokoll“, in: „Der Spiegel“ vom 5. Juni 1963.

Vgl. ebd.

Vgl. Daum, Andreas: Kennedy in Berlin, 2003, S. 97.

Vgl. ebd., S. 97–99.

Vgl. „Kanzler-Stil“, in: „Der Spiegel“ vom 3. Juli 1963.

Vgl. Brandt, Rut: Freundesland, 1992, S. 145.

Brandt, Willy: Begegnungen mit Kennedy, 1964, S. 191.

Vgl. Daum, Andreas: Kennedy in Berlin, 2003, S. 103–111.

Vgl. ebd., S. 99.

Vgl. „Die seltsame Wandlung des John F. Kennedy“, in: „Der Spiegel“ vom 3. Juli 1963, S. 20.

Vgl. Vermerk „Betr.: Besuch des Präsidenten Kennedy in Berlin“ vom 9. Mai 1963, in: LAB, B Rep. 002, Nr. 7046.

Vgl. „Die seltsame Wandlung des John F. Kennedy“, in: „Der Spiegel“ vom 3. Juli 1963, S. 20.

Münkel, Daniela: Willy Brandt und die „Vierte Gewalt“, 2005, S. 152

Beides war für Brandt kein Widerspruch, im Gegenteil. Nur ein auch militärisch starker Westen war für ihn in der Lage, selbstbewusst mit dem Osten in entspannungspolitische Verhandlungen zu treten, vgl. Brandt, Willy: Koexistenz – Zwang zum Wagnis, 1963, S. 66.

Ansprache Brandts bei der Ankunft John F. Kennedys auf dem Flughafen Tegel am 26. Juni 1963, in: PLB, Nr. 122a, vom 25. Juni 1963.

Vermerk „Betr.: Erfahrungen am 26. Juni 1963“ von Harold Hurwitz für Brandt und Egon Bahr vom 28. Juni 1963, in: LAB, B Rep. 002, Nr. 4088/I.

Vgl. Rede John F. Kennedys vor dem Schöneberger Rathaus am 26. Juni 1963, in: PLB, Nr. 122f, vom 26. Juni 1963.

Ebd.

Vgl. ebd.

Brandt, Willy: Begegnungen und Einsichten, 1976, S. 72.

Vgl. „Kennedy-Besuch“, in: „Der Spiegel“ vom 3. Juli 1963, S. 16; vgl. auch Schertz, Adrian W.: Die Deutschlandpolitik Kennedys und Johnsons, 1992, S. 220.

Vertraulicher Vermerk Brandts „betr. Unterhaltung mit Präs[ident] Kennedy am 25.6.63, 8.15“, in: AdsD, WBA, A 6, 74; ediert in: Brandt, Willy: Berliner Ausgabe, Bd. 3, 2004, S. 417.

Brandt, Willy: Begegnungen mit Kennedy, 1964, S. 195.

AdenauerAdenauer, Konrad sprach in einem vertraulichen Gespräch mit dem französischen Staatspräsidenten Charles de GaulleDe Gaulle, Charles wenige Tage später davon, Kennedy sei „außerordentlich beeindruckt“ gewesen von dem, was er dort gesehen habe; seine Rede habe er daraufhin „sozusagen eine Oktave höher gehalten, als wohl ursprünglich beabsichtigt gewesen sei“, vgl. Gespräch Konrad Adenauers mit dem französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle am 4. Juli 1963, in: AAPD 1963, Bd. II, 1994, Dok. Nr. 216, S. 690.

Rede Brandts vor dem Schöneberger Rathaus am 26. Juni 1963, in: PLB, Nr. 122g, vom 26. Juni 1963, S. 2.

Rede John F. Kennedys an der Freien Universität Berlin am 26. Juni 1963, URL: http://www.john-f-kennedy.info/Freie-Universit.ae.t-Berlin.htm, zugegriffen am 13. Oktober 2015.

Vgl. ebd.

Vgl. Hofmann, Arne: The Emergence of Détente in Europe, 2007, S. 84.

Vgl. Brief von Carl Kaysen an Brandt vom 22. Juni 1963, in: WBA, A 6, 95, aufgeführt bei: Schmidt, Wolfgang: Kalter Krieg, Koexistenz und kleine Schritte, 2001, S. 485; vgl. auch Hofmann, Arne: The Emergence of Détente in Europe, 2007, S. 80.

Vgl. Sorensen, Theodore C.: Das Vermächtnis der Kennedys, 1969, S. 154. Tatsächlich handelte es sich um Kennedys wohl bedeutendste deutschlandpolitische Rede, wurde hierin doch erstmals die Berlin- und Deutschlandfrage schlüssig in dessen Entspannungskonzept eingefügt, vgl. Daum, Andreas: Kennedy in Berlin, 2003, S. 141. In der Presseberichterstattung fand sie jedoch nicht den gebührenden Niederschlag, im Mittelpunkt stand die emotionale Rathaus-Rede, vgl. „Analyse der US-Presse zum Kennedy-Besuch“, undatierter Bericht für das Bundeskanzleramt, in: BArch, B 145/3119.

Vgl. Prowe, Diethelm: „Ich bin ein Berliner“, 1989, S. 164.

Vgl. Daum, Andreas: Kennedy in Berlin, 2003, S. 153.

Vgl. Brief von John F. Kennedy an Brandt vom 23. Juli 1963, in: JFKL, POF, 117, aufgeführt bei: Prowe, Diethelm: „Ich bin ein Berliner“, 1989, S. 163.

Ausführungen Brandts auf der gemeinsamen Sitzung von Parteivorstand, Parteirat und Kontrollkommission der SPD in Bonn am 28. Juni 1963, in: AdsD, WBA, A 3, 158; in etwas veränderter Form veröffentlicht in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 28. Juni 1963, Nr. 204/63.

Ebd.

Mitnichten bedeute dies eine Absage an Verhandlungen zwischen den USA und der Sowjetunion; gerichtet gewesen sei der Satz, so Brandts etwas gewagte Interpretation, vielmehr an diejenigen politischen Kräfte außerhalb des Ostblocks, die der Idee einer Volksfrontregierung mit den Kommunisten nachhingen, vgl. ebd.

Vgl. „Ein großer Tag in der Geschichte unserer Stadt“, 1963; vgl. hierzu Hofmann, Arne: The Emergence of Détente in Europe, 2007, S. 84f.

Ausführungen Brandts auf der gemeinsamen Sitzung von Parteivorstand, Parteirat und Kontrollkommission der SPD in Bonn am 28. Juni 1963, in: AdsD, WBA, A 3, 158.

Vortrag Brandts im Amerikahaus in Nürnberg am 25. September 1963, in: AdsD, WBA, A 3, 163; auch in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 25. September 1963, Nr. 292/63, S. 8.

Ebd., S. 4.

Ebd.

Vgl. Ausführungen Brandts auf der gemeinsamen Sitzung von Parteivorstand, Parteirat und Kontrollkommission der SPD in Bonn am 28. Juni 1963, in: AdsD, WBA, A 3, 158; in etwas veränderter Form veröffentlicht in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 28. Juni 1963, Nr. 204/63.

Vgl. Görtemaker, Manfred: Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, 1999, S. 532.

Ausführungen Brandts auf der gemeinsamen Sitzung von Parteivorstand, Parteirat und Kontrollkommission der SPD in Bonn am 28. Juni 1963, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 28. Juni 1963, Nr. 204/63, S. 3.

Vgl. Michel, Judith: Willy Brandt und die Vereinigten Staaten von Amerika, 2014, S. 117.

Vgl. Vortrag Brandts im Politischen Club der Evangelischen Akademie Tutzing am 15. Juli 1963, in: Brandt, Willy: Berliner Ausgabe, Bd. 3, 2004, S. 437.

Ebd., S. 431f.

„Auf Kennedy-Kurs“, in: „Süddeutschen Zeitung“ vom 18. Juli 1963.

Vgl. Diskussionsbeitrag Egon Bahrs im Politischen Club der Evangelischen Akademie Tutzing am 15. Juli 1963, in: Dokumente zur parteipolitischen Entwicklung in Deutschland seit 1945, Bd. 7, zweiter Teil, 1969, S. 194; 197.

„Wer A sagt, meint B“, in: „Der Spiegel“ vom 28. August 1963, S. 20.

„Der Bund mit dem Westen“, in: „Die Zeit“ vom 4. Juni 1965.

Was bedeutet eigentlich die Politik des Friedens für uns deutsche Europäer?, in: „Europäische Wirtschaft – Entwicklungsländer“ 6 (1963), Heft 8, S. 497; Entwurf in: AdsD, WBA, A 3, 159.

Rede Brandts auf dem Parteitag der Labour-Party in Scarborough am 29. September 1963, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 27. September 1963, Nr. 301/63, S. 3.

Vgl. „Schwarze Tische“, in: „Der Spiegel“ vom 4. Dezember 1963, S. 23.

Erste Stellungnahme Brandts zum Tode John F. Kennedys am 22. November 1963, in: AdsD, WBA, A 3, 167 A; auch in: PLB vom 23. November 1963.

Vgl. „Schwarze Tische“, in: „Der Spiegel“ vom 4. Dezember 1963, S. 24.

Vgl. Brandt, Willy: Begegnungen mit Kennedy, 1964, S. 11.

„Berlin trauert um einen guten Freund“. Nächtliche Kundgebung auf dem Rudolph-Wilde-Platz anlässlich der Ermordung John F. Kennedys am 22. November 1963, in: AdsD, WBA, A 3, 167 A.

Vgl. Brandt, Peter: Mit anderen Augen, 2013, S. 113.

Vgl. Brandt, Willy: Begegnungen mit Kennedy, 1964, S. 13; vgl. „Schwarze Tische“, in: „Der Spiegel“ vom 4. Dezember 1963, S. 24.

Ansprache Brandts in der „Tagesschau“ am 23. November 1963, in: AdsD, WBA, A 3, 167 A; auch in: PLB vom 23. November 1963.

Ebd.

Vgl. „Vorwärts“ vom 27. November 1963; vorab veröffentlicht in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 25. November 1963, Nr. 381/63. Der Textentwurf Brandts befindet sich in: AdsD, WBA, A 3, 167 A.

Vgl. Michel, Judith: Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 165f.

Vgl. Brief von Klaus Schütz an Hans von HerwarthHerwarth, Hans von, Ludger WestrickWestrick, Ludger, Eugen Gerstenmaier und Erich Mende vom 2. Dezember 1963, in: BArch, B 122/5014; zudem in: AdsD, WBA, A 6, 126.

Vgl. Vermerk „Betr.: Beteiligung des Regierenden Bürgermeisters an der Delegation der Bundesrepublik Deutschland zu den Trauerfeierlichkeiten in Washington“ vom 30. November 1963, S. 1, in: BArch, B 122/5014; zudem in: AdsD, WBA, A 6, 126.

Vgl. ebd.

Vgl. Vermerk „Betr.: Beteiligung des Regierenden Bürgermeisters an der Delegation der Bundesrepublik Deutschland zu den Trauerfeierlichkeiten in Washington“ vom 30. November 1963, S. 3, in: BArch, B 122/5014; zudem in: AdsD, WBA, A 6, 126.

Vgl. ebd., S. 4.

Brandt, Willy: Begegnungen mit Kennedy, 1964, S. 230.

Vgl. Vermerk „Betr.: Beteiligung des Regierenden Bürgermeisters an der Delegation der Bundesrepublik Deutschland zu den Trauerfeierlichkeiten in Washington“ vom 30. November 1963, S. 4, in: BArch, B 122/5014; zudem in: AdsD, WBA, A 6, 126.

Vgl. Münkel, Daniela: Willy Brandt und die „Vierte Gewalt“, 2005, S. 93f.

Brandt, Willy: Anruf aus dem Weissen Haus, in: „Der Spiegel“ vom 4. Dezember 1963, S. 21.

Brandt, Willy: Begegnungen mit Kennedy, 1964, S. 230.

Ebd., S. 232.

Ebd.

Vermerk „Betr.: Kap. XV.“ von Helmuth Faust (Kindler-Verlag) für Brandt, undatiert, in: AdsD, WBA, A 3, 197 (Unterstreichung im Original).

Vgl. Brandt, Willy: Begegnungen mit Kennedy, 1964, S. 234.

Vgl. Rede Brandts auf der zehnten Jahrestagung des „Kuratoriums Unteilbares Deutschland“ in West-Berlin am 3. Dezember 1964, in: AdsD, WBA, A 3, 194.

Rede Brandts auf dem fünften ordentlichen Gewerkschaftstag der ÖTV in Dortmund am 28. Juni 1964, in: AdsD, WBA, A 3, 181.

Vgl. Michel, Judith: Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 227.

Rede Brandts vor der „Foreign Policy Association“ in New York am 15. Mai 1964, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 19. Mai 1964, Nr. 206/64, S. 3.

„Kronzeuge de Gaulle“, in: „Die Zeit“ vom 22. Mai 1964.

Vgl. Analyse der Rede Brandts vor der „Foreign Policy Association“ durch das Auswärtige Amt im Auftrag des Bundeskanzleramts vom 25. Mai 1964, in: BArch, B 136/4899; vgl. auch Michel, Judith: Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 228f.

Rede Brandts vor der Organisation „Americans for Democratic Action“ (ADA) in Washington am 19. Mai 1964, in: AdsD, WBA, A 3, 181.

Presseerklärung Brandts zum Abschluss seiner USA-Reise vom 21. Mai 1964, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 22. Mai 1964, Nr. 216/64, S. 1.

„Willy Brandt vor der Sozialistischen Internationale“, in: „SPD-Pressedienst“ vom 3. September 1964, Nr. P/XIX/168.

Referat Brandts vor dem Generalrat der Sozialistischen Internationale in Brüssel am 3. September 1964, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 3. September 1964, Nr. 409/64, S. 3.

Ebd.

„In Memoriam John F. Kennedy“, 2. November 1964 (Entwurf), in: AdsD, WBA, A 3, 191, aufgeführt bei: Michel, Judith: Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 165. Ein von Brandt in SpringersSpringer, Axel Cäsar „Bild am Sonntag“ veröffentlichter Artikel war überschrieben: „Wie kaum ein Deutscher war Berlins Regierender Bürgermeister Willy Brandt ‚auf Tuchfühlung‘ mit John F. Kennedy“, vgl. „Noch einmal ging Kennedy ans Fenster …“, in: „Bild am Sonntag“ vom 22. November 1964.

Koch, Peter: Willy Brandt, 1988, S. 261.

Brandt, Willy: Begegnungen mit Kennedy, 1964, S. 237.

Ebd., S. 242.

Ebd., S. 8.

Ebd., S. 15.

Ebd., S. 7.

Feddersen, Jens/Puttkamer, Jesco von (Hrsg.): Reise zu guten Freunden, 1964, S. 6.

„Mister SPD“, in: „Rheinischer Merkur“ vom 28. Januar 1965.

Vgl. Schütz, Klaus: Die Legende von einem deutschen Kennedy, 1995, S. 34.

Vgl. Michel, Judith Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 144.

Vgl. Schmidt, Wolfgang: Kalter Krieg, Koexistenz und kleine Schritte, 2001, S. 365.

Vgl. Michel, Judith: Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 188–190; 195–199.

Brandt, Willy: Erinnerungen, 1989, S. 68.

In seiner Antrittsrede vom 20. Januar 1961 hatte der Präsident ein Zeitalter beklagt, „in dem die Instrumente des Krieges so viel weiter entwickelt sind als die Instrumente des Friedens“, und die Gegner der Vereinigten Staaten dazu aufgerufen, sich der gemeinsamen Suche nach Frieden zuzuwenden, vgl. Wortlaut der Rede, URL: http://www.jfklibrary.org/JFK/Historic-Speeches/Multilingual-Inaugural-Adress/Multilingual-Inaugural-Adress-in-German-aspx., zugegriffen am 20. November 2015.

„Revue fragt Brandt. Exklusiv-Interview mit dem Kanzler-Kandidaten vor dem Abflug in die USA“, in: „Revue“ vom 12. März 1961.

Bahr, Egon: Zu meiner Zeit, 1996, S. 150.

Schmidt, Wolfgang: Kalter Krieg, Koexistenz und kleine Schritte, 2001, S. 485.

Zur Kritik an Schmidts These im Sinne einer Überbetonung der ostpolitischen Kontinuitäten Brandts und einer zu geringen Berücksichtigung bedeutsamer Weiterentwicklungen und Ergänzungen, insbesondere von US-Einflüssen in den frühen 1960er Jahren vgl. Hofmann, Arne: The Emergence of Détente in Europe, 2007, S. 5f.; 175f.; vgl. auch Bange, Oliver: Ostpolitik – Etappen und Desiderate der Forschung, 2006, S. 717.

Vgl. Görtemaker, Manfred: Die Ursprünge der „neuen Ostpolitik“ Willy Brandts, 1998, S. 45; vgl. Münkel, Daniela: Die deutschland- und ostpolitischen Konzeptionen Willy Brandts vom Mauerbau bis zum Mauerfall, 2000, S. 928; vgl. Schmidt, Wolfgang: Willy Brandts Ost- und Deutschlandpolitik, 2014, S. 253.

Vgl. Heimann, Siegfried: „Berlin bleibt frei“, 2004, S. 33f.

Vgl. Heimann, Siegfried: Willy Brandt und Berlin, 2002, S. 92; vgl. Schmidt, Wolfgang: Die Wurzeln der Entspannung, 2003, S. 560–562.

Vgl. Backhaus, Wilhelm: Sind die Deutschen verrückt?, 1968.

Vgl. Soell, Hartmut: Fritz Erler, Bd. II, 1976, S. 957; vgl. Backhaus, Wilhelm: Partei des Sisyphos?, 1966.

Backhaus, Wilhelm: Psychologische Probleme der Sozialdemokratie, undatiert, S. 5, in: AdsD, SPD-PV, 2/PVAR 000208.

Ebd., S. 8.

Ebd., S. 9.

Ebd., S. 10

Zum Zukunftsoptimismus der 1960er Jahre vgl. Hölscher, Lucian: Die Entdeckung der Zukunft, 1999, S. 219–223.

Backhaus, Wilhelm: Psychologische Probleme der Sozialdemokratie, undatiert, S. 11, in: AdsD, SPD-PV, 2/PVAR 000208.

Ebd., S. 10.

Vgl. Gerster, Daniel: Friedensdialoge im Kalten Krieg, 2012, S. 101–106. Von sozialdemokratischer Seite war die päpstliche Enzyklika seinerzeit als wichtiges Signal zu Entspannung und Abrüstung begrüßt worden, vgl. Erklärung des SPD-Parteivorsitzenden Erich Ollenhauer am 10. April 1963, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 10. April 1963, Nr. 121/63.

Referat Brandts auf der Konferenz des Generalrats der Sozialistischen Internationale in Brüssel am 3. September 1964, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 3. September 1964, Nr. 409/64, S. 1.

Backhaus, Wilhelm: Psychologische Probleme der Sozialdemokratie, undatiert, S. 13, in: AdsD, SPD-PV, 2/PVAR 000208.

Ebd., S. 14.

Ebd.

Brandt, Willy: Begegnungen und Einsichten, 1976, S. 99.

Ebd., S. 100.

Den ersten sozialdemokratischen Bundeskanzler wiederum umgab nach dem Urteil Arnulf BaringsBaring, Arnulf phasenweise eine charismatische Ausstrahlung, die er u.a. mit John F. Kennedy und Papst Johannes XXIII. geteilt habe, vgl. Baring, Arnulf: Machtwechsel, 1982, S. 600. Die Brandt verbundene Schriftstellerin Luise RinserRinser, Luise stellte den Kanzler aufgrund seiner friedliebenden Politik in einem persönlichen Schreiben gar einmal in die Nachfolge von Johannes XXIII., vgl. Brief von Luise Rinser an Brandt vom 29. Juli 1970, in: AdsD, WBA, A 8, 16.

Vgl. „Vorwärts“-Artikel von Fritz Erler anlässlich des fünfzigsten Geburtstags Brandts, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 17. Dezember 1963, Nr. 429/63, S. 1f.

In Bezug auf seine Zeit als Bundesaußenminister bezeichnete Brandt Walther Rathenau und Gustav Stresemann als „die einzigen Vorläufer, auf die sich ein Mann meiner Prägung, Erfahrung und Zielsetzung berufen konnte und wollte“, vgl. Brandt, Willy: Begegnungen und Einsichten, 1976, S. 185. Zur Bezugnahme Brandts auf Rathenau und Stresemann als Versuch der historischen Legitimation der eigenen außenpolitischen Konzeption vgl. Schönhoven, Klaus: Einleitung, 2012, S. 46f.

Noch in der Nacht nach dem Kennedy-Attentat rief Brandt die Bürger West-Berlins dazu auf, als Zeichen der Trauer und der Verbundenheit Kerzen in die Fenster zu stellen – eine Art der Trauerbekundung, die bereits nach dem Tode Reuters vieltausendfach in Berliner Wohnstuben praktiziert worden war, vgl. Rede Brandts auf einer nächtlichen Kundgebung vor dem Schöneberger Rathaus anlässlich des Todes von John F. Kennedy am 22. November 1963, in: PLB vom 23. November 1963, zitiert nach: MICHEL, JUDITH: Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 161f.

Rede Brandts zum dritten Todestag Ernst Reuters an der Freien Universität Berlin am 29. September 1956 (Manuskript), in: AdsD, WBA, A 3, 78.

Nachruf Brandts auf John F. Kennedy in „Vorwärts“ vom 24. November 1963 (Entwurf), in: LAB, B Rep. 002, 12720, zitiert nach: Michel, Judith: Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 162.

Vgl. „Ernst Reuter – Lebendiges Erbe“. Rede Brandts anlässlich des zehnten Todestags von Ernst Reuter am 27. September 1963, in: AdsD, WBA, A 3, 163.

Brandt, Willy: Was wollte Ernst Reuter wirklich?, in: „Der Monat“ 15 (1962), Heft 11, S. 38.

Vgl. ebd., S. 39.

Vgl. Schwenger, Hannes: Ernst Reuter, 1987, S. 88; vgl. Reif, Heinz: Einleitung, 2009, S. 7f.

Vgl. Barclay, David E.: Mythos, Symbol, Realpolitik, 2010, S. 155f.

Der Mythos-Begriff erscheint in den Buchtiteln vor allem der populären Kennedy-Literatur ubiquitär, vgl. etwa Reeves, Thomas C.: John F. Kennedy. Die Entzauberung eines Mythos, 1992; Schild, Georg: John F. Kennedy. Mensch und Mythos, 1997; Pergande, Frank: John F. Kennedy. Vom mächtigsten Mann der Welt zum Mythos, 2011. Zum Mythos-Begriff in politik- und kulturwissenschaftlicher Perspektive vgl. die grundlegenden theoretischen Überlegungen bei Dörner, Andreas: Politischer Mythos und symbolische Politik, 1996, S. 42–62.

„Rückenwind für Brandt“, in: „Stuttgarter Zeitung“ vom 21. April 1965.

Vgl. Brandt, Willy: Begegnungen und Einsichten, 1976, S. 99.

Brandt formulierte dies rückblickend wie folgt: „[…] als der Krieg in Vietnam die amerikanische Politik überschattete, geriet auch Berlin auf Distanz“, vgl. Brandt, Willy: Erinnerungen, 1989, S. 190.

Protokoll der Sitzung von SPD-Parteivorstand, Parteirat und Kontrollkommission am 11. Dezember 1965, in: AdsD, SPD-PV, Protokolle, 1965, aufgeführt bei: Michel, Judith: Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 217.

Zum Passierscheinabkommen vom Dezember 1963 vgl. die frühe ausführliche Darstellung bei Shell, Kurt L.: Bedrohung und Bewährung, 1965, S. 304–315; vgl. auch Wettig, Gerhard: Chruschtschows Berlin-Krise 1958 bis 1963, 2006, S. 274–277.

„Bürgermeister oder SPD-Chef?“, in: „Die Zeit“ vom 15. Mai 1964.

Rede Brandts vor der Organisation „Americans for Democratic Action“ (ADA) in Washington am 19. Mai 1964, in: AdsD, WBA, A 3, 181. Der Faktor „Menschlichkeit“ fand sich in Bezug auf das Passierscheinabkommen auch in der Brandt-freundlichen Presse, vgl. „Menschlichkeit und Politik. Wie weiter nach dem Passierschein-Abkommen?“, in: „Die Zeit“ vom 3. Januar 1964.

Brief von Jacqueline Kennedy an Brandt vom 3. Januar 1964, in: AdsD, WBA, A 3, 198 A.

Schütz, Klaus: Es ging um Deutschland und Europa, 1998, S. 36.

Albertz, Heinrich: Blumen für Stukenbrock, 1990, S. 98; 101.

Äußerung Egon Bahrs aus dem Jahr 1987, zitiert nach: Ash, Timothy Garton: Im Namen Europas, 1993, S. 96.

Bahr, Egon: „Go to Germany, go to Berlin!”, 2013, S. 7; vgl. auch Bahr, Egon: Der Weg zur Entspannungspolitik, 2007, S. 6.

Brandt, Willy: Erinnerungen, 1989, S. 81.

Vgl. Brief von Jacqueline Kennedy an Brandt vom 3. Januar 1964, in: AdsD, WBA, A 3, 198 A. Brandt trat entsprechenden Vorwürfen mit der Feststellung entgegen, man werde „nichts tun, was auch nur den Anschein erwecken könnte, der Anerkennung der sogenannten DDR werde Vorschub geleistet“, vgl. Rundfunkrede Brandts am 18. Februar 1964, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 18. Februar 1964, Nr. 63/64, S. 2.

„Bürgermeister oder SPD-Chef?“, in: „Die Zeit“ vom 15. Mai 1964.

Vgl. Albertz, Heinrich: Blumen für Stukenbrock, 1990, S. 98.

Vgl. „Passierscheine“, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 16. März 1964, Nr. 113/64.

Vgl. „Gegen Bonn“, in: „Der Spiegel“ vom 13. März 1963, S. 18; vgl. „Wer A sagt, meint B“, in: „Der Spiegel“ vom 28. August 1963, S. 20.

Vgl. „Die Zeit“ vom 14. September 1962.

Vgl. „Brandt: Wer redet hier von weicher Welle?“, in: „Der Mittag“ vom 6. September 1963.

Vortrag Brandts „Kennedy in Berlin – drei Monate danach“ im Amerikahaus in Nürnberg am 25. September 1963, in: AdsD, WBA, A 3, 163; in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 25. September 1963, Nr. 292/63, S. 3. Wenige Tage zuvor hatte Brandt auf einer Wahlkundgebung in Bremen nahezu wortgleich diese Position vertreten, vgl. Manuskript Brandts vom 14. September 1963, in: AdsD, WBA, A 3, 162.

Vgl. „Kommuniqué über die Sitzung des Vorstandes der SPD am 11. und 12. Mai 1962 (Teil II)“, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 12. Mai 1962, Nr. 125/62, S. 1. Auch in späteren Brandt-Äußerungen findet sich diese Line wie in seiner 1965 veröffentlichten Denkschrift „Über Beziehungen zu osteuropäischen Staaten und Völkern“, vgl. „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 25. Januar 1965, Nr. 36/65, S. 9.

Erklärung Brandts vor dem Berliner Abgeordnetenhaus am 9. Januar 1964, zitiert nach: „‚Wir haben unseren Kompass nicht vergessen‘“, in: „Basler Nachrichten“ vom 11. Januar 1964.

Presseerklärung Brandts am 7. Januar 1964, zitiert nach: „Die gewisse Weiterentwicklung“, in: „Der Tagesspiegel“ vom 9. Januar 1964.

„‚Wir haben unseren Kompass nicht vergessen‘“, in: „Basler Nachrichten“ vom 11. Januar 1964.

Vgl. „Die gewisse Weiterentwicklung“, in: „Der Tagesspiegel“ vom 9. Januar 1964.

„Brandt auf neuem Kurs?“, in: „Bremer Nachrichten“ vom 4. Januar 1964.

„Menschlichkeit und Politik. Wie weiter nach dem Passierschein-Abkommen?“, in: „Die Zeit“ vom 3. Januar 1964.

Vgl. Rede Brandts vor dem „Gewerkschaftsinstitut für Rationalisierungsfragen“ in West-Berlin am 30. Januar 1964, in: AdsD, WBA, A 3, 173.

Vgl. grundlegend Müller, Matthias: Die SPD und die Vertriebenenverbände, 2012.

Rede Brandts auf dem Außerordentlichen SPD-Parteitag in Bad Godesberg am 16. Februar 1964, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 16. Februar 1964, Nr. 58/64, S. 13f.

Vgl. Shell, Kurt L.: Bedrohung und Bewährung, 1965, S. 309.

Siebenmorgen, Peter: Gezeitenwechsel, 1990, S. 353f.

Vgl. „Bürgermeister oder SPD-Chef?“, in: „Die Zeit“ vom 15. Mai 1964.

„Bereitsein für alles“, in: „Der Spiegel“ vom 11. August 1965, S. 30.

Schmidt, Wolfgang: Kalter Krieg, Koexistenz und kleine Schritte, 2001, S. 194.

Vgl. „‚Bund mit dem Teufel‘“, in: „Der Spiegel“ vom 13. Februar 1995, S. 20.

„Die höchste Krone für Willy Brandt“, in: „Ruhr Nachrichten“ vom 15. Februar 1964.

„Einige unrepräsentative Bemerkungen zum Wandel im Image von Willy Brandt“, von Wolfgang Müller (SPD Berlin) verfasstes Papier für Klaus Schütz vom 19. Juni 1964, in: AdsD, WBA, A 6, 46. Im Bundestagswahlkampf 1961, bei dem SchützSchütz, Klaus mit der Leitung des West-Berliner „Wahlbüro Willy Brandt“ betraut war, hatte MüllerMüller, Wolfgang der „Arbeitsgruppe Organisation“ sowie der „Technischen Kommission“ angehört, welche die „Zentrale Wahlkampfleitung“ der SPD unterstützten, vgl. Jahrbuch der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands 1960/61, 1962, S. 290.

Ebd.

Vgl. Amery, Carl: Eine kleine Utopie, 1961, S. 9f.

Raddatz, Fritz J.: Analyse, kaum Therapie, 1961, S. 83.

Walser, Martin: Das Fremdwort der Saison, 1961, S. 129.

Zur Liaison von „Geist und Macht“ unter Bundeskanzler Brandt vgl. Bergsdorf, Wolfgang: Ohnmacht und Anmaßung, 1982, S. 62f.; vgl. auch Walter, Franz: Der Kanzler und seine Intellektuellen, 2006.

„Bürgermeister oder SPD-Chef?“, in: „Die Zeit“ vom 15. Mai 1964.

Im Frühjahr 1959 hatten einer Allensbach-Umfrage zufolge nahezu drei Viertel der Bundesbürger eine „gute Meinung“ über Brandt; gegenteilig äußerte sich lediglich eine verschwindend geringe Minderheit. Anfang 1965 war der Anteil der positiven Antworten auf weniger als die Hälfte der Bevölkerung zurückgegangen, während die kritischen Stimmen deutlich zugenommen hatten, vgl. Noelle, Elisabeth/Neumann, Erich Peter (Hrsg.): Jahrbuch der öffentlichen Meinung 1965–1967, 1967, S. 218.

Vgl. Herdegen, Gerhard: Die Jugend denkt anders, 1983, S. 329f.; vgl. Wentker, Hermann: Antikommunismus in der frühen Bonner Republik, 2014, S. 366–368.

Vgl. Struve, Günter: Kampf um die Mehrheit, 1971, S. 171–177; vgl. Münkel, Daniela: Politiker-Image und Wahlkampf, 2003, S. 68f.

Richter, Hans Werner: Die Alternative im Wechsel der Personen, 1965, S. 11; vgl. ausführlicher Agthe, Kai: „Was aber können wir tun?“, 2011.

Backhaus, Wilhelm: Psychologische Probleme der Sozialdemokratie, undatiert, S. 14, in: AdsD, SPD-PV, 2/PVAR 000208.

Ebd., S. 9.

Vgl. Vermerk Brandts betr. „Backhaus-Ausarbeitung“ für Egon Bahr vom 6. Juli 1965, in: AdsD, SPD-PV, 2/PVAR 000208.

Vgl. Brief der SPD-Wahlkampfleitung an Wilhelm Backhaus vom 26. August 1965 (Entwurf), in: AdsD, SPD-PV, 2/PVAR 000208.

Vgl. „Überlegungen zur Bundestagswahl 1965“ des SPD-Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit, undatiert, in: AdsD, SPD-PV, 0911.

Vgl. Wehner, Herbert (Hrsg.): Die Bundestagswahl 1965, o.J., S. 27f.

Ausführungen Brandts auf der SPD-Präsidiumssitzung am 6. Januar 1964, in: AdsD, SPD-PV, Protokolle der Sitzungen des SPD-Präsidiums, 22. Juli 1963 bis 22. Juni 1964, zitiert nach: Lange, Ania: Die Selbstdarstellung der SPD als moderne Volkspartei in den Bundestagswahlen 1961 und 1965, 1995, S. 100.

Rede Brandts auf dem SPD-Parteitag in Karlsruhe am 27. November 1964, zitiert nach: „Brandt: Friede in und für Deutschland“, in: „Die Welt“ vom 28. November 1964.

„Und der Michel steht dabei“, in: „Der Spiegel“ vom 27. Mai 1964, S. 25.

Vgl. Micus, Matthias: Tribunen, Solisten, Visionäre, 2010, S. 142f.

Vgl. Gespräch des Verfassers der vorliegenden Arbeit mit dem Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit beim SPD-Parteivorstand im Bundestagswahlkampf 1965, Karl Garbe, in Bonn am 14. Mai 2013. Auf GarbesGarbe, Karl Ausarbeitungen stützte sich WehnersWehner, Herbert Wahlkampfführung, vgl. Struve, Günter: Kampf um die Mehrheit, 1971, S. 141.

Busch, Joel/Lüke, Friedmar: Wir hatten die Wahl, 1965, S. 105.

Vgl. Struve, Günter: Kampf um die Mehrheit, 1971, S. 163–165.

Vgl. „Besser ist sicher“, in: „Der Spiegel“ vom 14. Juli 1965.

Vgl. „Unterkühlte Pointen“, in: „Berliner Morgenpost“ vom 1. September 1965; vgl. „Berliner Luft bei Kaffee und Kuchen“, in: „Der Spiegel“ vom 1. September 1965, S. 22.

„Vor einem neuen Getto?“, in: „Christ und Welt“ vom 1. Oktober 1965.

Vgl. „Unterkühlte Pointen“, in: „Berliner Morgenpost“ vom 1. September 1965.

Aufruf der SPD zur Bundestagswahl 1965, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 13. September 1965, Nr. 548/65, S. 2.

Vgl. „Bereitsein für alles“, in: „Der Spiegel“ vom 11. August 1965, S. 38. „Spiegel“-Autor Hermann SchreiberSchreiber, Hermann bezog sich hierbei auf eine von seinem Blatt beim Hamburger „Institut für Marktpsychologie und Absatzforschung“ in Auftrag gegebene Motivuntersuchung.

Vgl. Wehner, Herbert (Hrsg.): Die Bundestagswahl 1965, o.J., S. 31.

Vgl. Struve, Günter: Kampf um die Mehrheit, 1971, S. 169f.

„Willy Brandts Wahlkampf mit der Hirtenflöte“, in: „Die Welt“ vom 21. August 1965.

Stellungnahme Brandts zum Stand der Passierscheinverhandlungen vom 19. August 1965, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 19. August 1965, Nr. 444/65, S. 1.

„Die Oppositionspartei“, in: „Die Zeit“ vom 30. April 1965.

Vgl. Rede Brandts auf dem Wahlkongress beim Deutschlandtreffen der SPD in Dortmund am 14. August 1965, in: „Tatsachen – Argumente“, Nr. 175/1965.

Erklärung Brandts zur Notwendigkeit einer Ausarbeitung deutscher Vorschläge über Grundzüge eines künftigen Friedensvertrags am 30. August 1965, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 30. August 1965, Nr. 382/65.

Vgl. Busch, Joel/Lüke, Friedmar: Wir hatten die Wahl, 1965, S. 99.

Vgl. Brandt, Willy: Die zweite Bewährungsprobe, in: „Die Neue Gesellschaft“ 13 (1966), Heft 2, S. 75–84. Nach der Wahl bekannte Brandt, augenscheinlich nicht ohne ein gewisses Bedauern, das Thema „Friedensvertrag“ sei im SPD-Wahlkampf zwar angesprochen worden, „aber nicht im Sinne eines eigentlichen und noch dazu engen Wahlkampfthemas“, vgl. Referat Brandts auf der Konferenz der SPD-Spitzengremien in Bad Godesberg am 25. September 1965, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 25. September 1965, Nr. 584/65, S. 3.

Vgl. Allemann, Fritz René: Zur Wahlstrategie der SPD 1965, 1966, S. 101.

Vgl. Brandt in der Sendereihe „Interview der Woche“ des Deutschlandfunks am 8. August 1965, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 6. August 1965, Nr. 409/65, S. 4.

„SPD – wählbar, aber nicht gewählt“, in: „Die Zeit“ vom 24. September 1965.

„Kann Brandt 1965 gewinnen?“, in: „Die Zeit“ vom 19. Juni 1964.

„Rudolf Augsteins Wahl-Kalender (VI): Keine Empfehlung, eine Empfehlung“, in: „Der Spiegel“ vom 15. September 1965, S. 26.

„Politik mit dem Osten“, in: „Die Zeit“ vom 2. Juli 1965.

Bracher, Karl Dietrich: Bemerkungen zum Wahlausgang 1965, 1966, S. 70.

„Weg mit den heiligen Kühen!“, in: „Die Zeit“ vom 10. Juni 1966.

„Die höchste Krone für Willy Brandt“, in: „Ruhr Nachrichten“ vom 15. Februar 1964.

„Bereitsein für alles“, in: „Der Spiegel“ vom 11. August 1965, S. 40.

„Das Streiflicht“, in: „Süddeutsche Zeitung“ vom 22. Juli 1965.

„Brandt in den Fesseln der Image-Macher“, in: „Die Zeit“ vom 20. August 1965.

Titelzeile der „Westdeutschen Rundschau“ vom 29. März 1965.

Titelzeile der „Zeit“ vom 20. August 1965.

„Brandt in den Fesseln der Image-Macher“, in: „Die Zeit“ vom 20. August 1965.

„Falls die SPD wieder verliert …“, in: „Die Zeit“ vom 3. September 1965.

„Brandt in den Fesseln der Image-Macher“, in: „Die Zeit“ vom 20. August 1965.

Werner Steltzer, Koordinierungsstelle Arbeitskreis, „Anregungen aus den Kreisen“, 11. August 1965, in: AdsD, SPD-PV, 2/PVAR 000219. Einige Wochen zuvor hatte sich der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Fritz Erler, dafür ausgesprochen, „die staatsmännische Leistung und Fähigkeit Willy Brandts“ im Wahlkampf besonders herauszustellen, vgl. Brief von Fritz Erler an Herbert Wehner und Brandt vom 31. Mai 1965, in: AdsD, SPD-PV, 2/PVAR 000208.

„Erhard gilt auf internationalem Parkett als vollkommener Versager, er spricht keine Fremdsprachen, ist also ein sogenannter Schmalspur-Professor und missversteht häufig selbst die Worte der Dolmetscher“, vgl. Werner Steltzer, Koordinierungsstelle Arbeitskreis, „Anregungen aus den Kreisen“, 11. August 1965, in: AdsD, SPD-PV, 2/PVAR 000219.

Augstein, Rudolf: Ist die SPD (noch) zu retten?, 1965, S. 9 (kursive Hervorhebung im Original). Der Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit beim SPD-Parteivorstand, Karl Garbe, auf dessen Ausarbeitungen sich Herbert Wehners Wahlkampfkonzeption stützte, setzte sich später gegen derartige Vorwürfe parteiintern zur Wehr: „Es ist Mode geworden, über Image oder über den falschen bzw. richtigen Aufbau des Kandidaten zu schwadronieren. Wer von einem ‚für Willy Brandt zurechtgemachten Image‘ spricht, der will Ressentiments schüren statt sich objektiv auseinanderzusetzen.“, vgl. „Werbliche Grundlagen der SPD-Kampagne 1965“ (Anlage zu Brief von Karl Garbe an den SPD-Parteivorstand vom 6. April 1966), in: AdsD, SPD-PV, 2/PVEI 000017.

„Vor einem neuen Getto?“, in: „Christ und Welt“ vom 1. Oktober 1965.

„Der Verzicht Willy Brandts“, in: „Die Welt“ vom 24. September 1965.

Ehmke, Horst: Zur Bundestagswahl 1965, 1966, S. 78.

Vgl. Feddersen, Jens: Der lange Weg. Die SPD nach der Wahl, 1966, S. 13.

„Der beste Willy, den es seit langem gab“, in: „Die Zeit“ vom 22. Oktober 1965.

Ebd.

„Vor einem neuen Getto?“, in: „Christ und Welt“ vom 1. Oktober 1965.

„Willy Brandts Wiederkehr“, in: „Die Zeit“ vom 10. Juni 1966.

Ebd. Das Vorhaben des Rednertauschs scheiterte schon bald an der intransigenten Haltung der SED, was in der öffentlichen Wahrnehmung in der Bundesrepublik jedoch einem moralischen Sieg der SPD gleichkam, vgl. Dokumente zur Deutschlandpolitik, VI. Reihe, Bd. 1, 2002, S 445, Anm. 10; vgl. Geiger, Tim: Atlantiker gegen Gaullisten, 2008, S. 434.

„‚Vielleicht muss ich es ja machen‘“, in: „Der Spiegel“ vom 15. September 1969, S. 54 (kursive Hervorhebung durch den Verfasser der vorliegenden Arbeit).

„Bereitsein für alles“, in: „Der Spiegel“ vom 11. August 1965, S. 38.

Vgl. ebd., S. 30.

Ebd., S. 40.

„Die Rolle Brandts“, in: „Deutsche Zeitung und Wirtschaftszeitung“ vom 21. Februar 1963.

SFB-Fernsehkommentar von Matthias Walden anlässlich des Rücktritts Brandts als Regierender Bürgermeister von Berlin vom 1. Dezember 1966, Abschrift, in: AdsD, WBA, A 6, 136.

„Brandt stellt die Weichen in Richtung Bonn“, in: „Augsburger Allgemeine“ vom 10. Mai 1963.

Fußnoten

1Vgl. „Dummheit vor dem Feind“, in: „Der Spiegel“ vom 29. August 1962, S. 15.
2Vgl. Brandt, Willy: Begegnungen mit Kennedy, 1964, S. 153.
3Vgl. Merseburger, Peter: Willy Brandt, 2002, S. 436.
4Vgl. Brandt, Willy: Begegnungen mit Kennedy, 1964, S. 153.
5Vgl. „Der Realist Brandt“, in: „Neue Rhein Zeitung“ vom 5. September 1962.
6Vgl. Schmidt, Wolfgang: Kalter Krieg, Koexistenz und kleine Schritte, 2001, S. 454f.
7Vgl. Yeandle, David N.: Frieden im „Neuen Deutschland“, 1991, S. 9f.; vgl. Wengeler, Martin: Gleichgewicht im Kalten Krieg, 1996, S. 301f.
8Brief von Egon Bahr an Adam Vollhardt (Springer-Verlag) vom 6. April 1962, in: AdsD, Dep. Egon Bahr, 44 B, zitiert nach: Schmidt, Wolfgang: Kalter Krieg, Koexistenz und kleine Schritte, 2001, S. 454.
9Vgl. „Programm der USA-Reise des Regierenden Bürgermeisters“, 27. September 1962, in: AdsD, WBA, A 6, 94.
10Vgl. Michel, Judith: Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 148.
11Vgl. Bahr, Egon: Zu meiner Zeit, 1996, S. 145f.
12Vgl. Brief von Brandt an Hermann Bortfeldt (Referent SPD-Parteivorstand) vom 7. Juli 1962, in: AdsD, WBA, A 6, 34 (alt); ediert in: Brandt, Willy: Berliner Ausgabe, Bd. 4, 2000, S. 280.
13Brandt, Willy: Koexistenz – Zwang zum Wagnis, 1963, S. 13.
14Ebd., S. 15.
15Ebd., S. 39.
16Ebd., S. 8.
17Ebd., S. 39.
18Vgl. Schmidt, Wolfgang: „Der Sozialdemokrat von morgen“, 2010, S. 171; 196.
19Brandt, Willy: „Koexistenz – Hoffnung und Gefahr“, in: „Telegraf“ vom 19. April 1955.
20Vgl. Schmidt, Wolfgang: Kalter Krieg, Koexistenz und kleine Schritte, 2001, S. 173.
21Vgl. „Brandt: Der Westen muß die Herausforderung annehmen“, in: „Die Welt“ vom 17. Dezember 1960.
22Brief von Brandt an Hermann Bortfeldt (Referent SPD-Parteivorstand) vom 7. Juli 1962, in: AdsD, WBA, A 6, 34 (alt); ediert in: Brandt, Willy: Berliner Ausgabe, Bd. 4, 2000, S. 280.
23Vgl. Michel, Judith: Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 193.
24Vgl. „Berliner Mauer auf der Fifth Avenue“, in: „Die Welt“ vom 1. Oktober 1962.
25Vgl. etwa „Brandt: ‚Koexistenz ist die einzige Chance‘“, in: „Neue Rhein Zeitung“ vom 3. Oktober 1962.
26Vgl. etwa „Brandt wirbt in den USA für Berlin“, in: „Süddeutsche Zeitung“ vom 3. Oktober 1962.
27„Brandt fordert feste Haltung“, in: „Die Welt“ vom 3. Oktober 1962.
28„Brandt: USA für Berlin zum Krieg bereit“, in: „Der Mittag“ vom 9. Oktober 1962.
29Presseerklärung Brandts zu den Ergebnissen seines USA-Aufenthalts vom 8. Oktober 1962, zitiert nach: „Unsere Sache ist gut“, in: „Vorwärts“ vom 10. Oktober 1962.
30Brandt, Willy: Koexistenz – Zwang zum Wagnis, 1963, S. 64.
31Vgl. ebd., S. 63; 24.
32Titelzeile „Der Mittag“ vom 9. Oktober 1962.
33Schmidt, Wolfgang: Kalter Krieg, Koexistenz und kleine Schritte, 2001, S. 194.
34Vgl. „Bereitsein für alles“, in: „Der Spiegel“ vom 11. August 1965, S. 30.
35Vgl. Schmidt, Wolfgang: Kalter Krieg, Koexistenz und kleine Schritte, 2001, S. 461; 463.
36Vgl. ebd., S. 460f.; 463.
37„Willy Brandt: Koexistenz – Zwang zum Wagnis“, in: „Der Europäische Osten. Politische Monatsschrift für eine neue Ordnung“, 9 (1963), Heft 4.
38„Parole mit doppeltem Boden“, in: „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 12. Juni 1963.
39„‚Wir werden es schaffen‘“, in: „Freie Presse“ vom 20. April 1963.
40„Willy Brandt: Koexistenz – Zwang zum Wagnis“, in: „Das Historisch-Politische Buch“ 11 (1963), Heft 8 (Jahrgangsband 1963, S. 247).
41Vgl. hierzu auch Brandt, Peter: Mit anderen Augen, 2013, S. 112.
42„Transformation nannte ich ein Jahr später ‚Wandel durch Annäherung‘“, vgl. Bahr, Egon: Zu meiner Zeit, 1996, S. 149.
43Für Wolfgang SchmidtSchmidt, Wolfgang resultiert die bis heute gültige Zuschreibung der geistigen Urheberschaft Bahrs an der Brandtschen Ostpolitik auch aus der außerordentlichen Öffentlichkeitswirkung, die dieser mit seinem Tutzinger Vortrag erzielte, vgl. Schmidt, Wolfgang: Kalter Krieg, Koexistenz und kleine Schritte, 2001, S. 501.
44Ebd., S. 455.
45Brandt, Willy: Koexistenz – Zwang zum Wagnis, 1963, S. 39.
46Vgl. Girnth, Heiko: Sprache und Sprachverwendung in der Politik, 2002, S. 63.
47Vgl. Greiffenhagen, Martin: Einleitung, 1980, S. 13.
48Görtemaker, Manfred: Die Ursprünge der „neuen Ostpolitik“ Willy Brandts, 1998, S. 54.
49Bahr, Egon: Zu meiner Zeit, 1996, S. 149.
50Bahr, Egon: „Das musst du erzählen“, 2013, S. 28.
51Vgl. Brandt, Willy: Koexistenz – Zwang zum Wagnis, 1963, S. 7; 35.
52Lediglich in einem Passus, in dem Brandt der Sowjetunion vorhielt, entgegen ihrem gleichlautenden Schlagwort keine wirklich friedliche Politik zu verfolgen, kam der komplette Ausdruck wiederholt vor, vgl. ebd., S. 19–21.
53Vgl. ebd., S. 8.
54Vgl. Brandt, Willy: Die Freiheit bewahren und den Frieden sichern, in: „Welt der Arbeit“ vom 1. Dezember 1961.
55Rede Brandts auf einer SPD-Wahlkundgebung in Düsseldorf am 31. August 1961, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 31. August 1961, Nr. 294/61, S. 2f.
56Rundfunkerklärung Brandts zum ersten Jahrestag des Mauerbaus am 13. August 1962, in: „Bulletin des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung“ vom 16. August 1962, Nr. 150, S. 1280.
57Vgl. Bergsdorf, Wolfgang: Herrschaft und Sprache, 1983, S. 145f.
58Vgl. Erklärung Brandts vor den SPD-Spitzengremien am 19. Oktober 1962, zitiert nach: „Friede durch Festigkeit“, in: „Berliner Morgenpost“ vom 20. Oktober 1962.
59Fernsehansprache Brandts zum ersten Jahrestag des Mauerbaus am 13. August 1962, in: „Bulletin des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung“ vom 16. August 1962, Nr. 150, S. 1280.
60„Vorwärts“-Artikel von Fritz Erler zum fünfzigsten Geburtstag Brandts, auch in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 17. Dezember 1963, Nr. 429/63, S. 2.
61„Neues Kapitel deutscher Nachkriegspolitik“, in: „SPD-Pressedienst“ vom 17. Februar 1964, Nr. P/XIX/32.
62Erklärung Brandts vor dem Berliner Abgeordnetenhaus am 10. März 1959, zitiert nach: „Warum Brandt Chruschtschow absagte“, in: „Die Welt“ vom 11. März 1959.
63So Brandt auf der SPD-Klausurtagung in Bad Godesberg am 27. November 1961, vgl. „Die SPD will den Weg zur Volkspartei fortsetzen“, in: „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 28. November 1961.
64„Um Berlins Freiheit und Europas Frieden“, in: „Die Freiheit“ vom 13. Dezember 1961.
65„Gewinn für die deutsche Politik“, in: „SPD-Pressedienst“ vom 3. April 1962, Nr. P/XVII/75, S. 2.
66Rede Brandts anlässlich der Auszeichnung mit dem Paul-Henri-Spaak-Preis in Brüssel am 18. Oktober 1963, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 18. Oktober 1963, Nr. 328/63, S. 2.
67Ebd., S. 1.
68Rede Brandts auf der West-Berliner Maikundgebung 1959, in: „Pressedienst des Landes Berlin“ vom 1. Mai 1959.
69Vgl. die faksimilierte Abbildung des handschriftlichen Redemanuskripts in: Seebacher, Brigitte: Willy Brandt, 2004, S. 183.
70Rede Brandts zum 1. Mai 1964, in: „SPD-Pressedienst“ vom 24. April 1964, Nr. P/XIX/79, S. 1.
71Ebd., S. 2.
72Artikel Brandts in: „Pressedienst des Abgeordnetenhauses von Berlin“, Nr. 280, vom 11. Februar 1956.
73Rede Brandts anlässlich des dritten Jahrestags des 17. Juni 1953 am 14. Juni 1956, in: AdsD, WBA, A 3, 77.
74Zur in den 1950er Jahren verbreiteten Deutung des 17. Juni 1953 als „Aufstand für die Freiheit“ vgl. Schmidt, Hans Jörg: Die deutsche Freiheit, 2010, S. 248–254.
75Vgl. Rede Brandts zum 17. Juni 1953 am 17. Juni 1965, in: AdsD, WBA, A 3, 211.
76Artikel Brandts, in „Das sozialistische Jahrhundert“ vom 30. September 1948, S. 323f.; auch in: Brandt, Willy: Berliner Ausgabe, Bd. 4, 2000, S. 94.
77Rede Brandts auf dem Außerordentlichen SPD-Parteitag in Bad Godesberg am 16. Februar 1964, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 16. Februar 1964, Nr. 58/64.
78Rede Brandts zum 1. Mai 1964, in: „SPD-Pressedienst“ vom 24. April 1964, Nr. P/XIX/79, S. 2.
79Doering-Manteuffel, Anselm: Im Kampf um ‚Frieden‘ und ‚Freiheit‘, 2004, S. 35.
80Zur Bezeichnung „semantischer Kampf“ vgl. Böke, Karin: Politische Leitvokabeln in der Adenauer-Ära, 1996, S. 43f.
81Zur „semantischen Herrschaft“ in der politischen Sprache vgl. Girnth, Heiko: Sprache und Sprachverwendung in der Politik, 2002, S. 65.
82Doering-Manteuffel, Anselm: Im Kampf um ‚Frieden‘ und ‚Freiheit‘, 2004, S. 34.
83Zur mitunter obsessiven Verwendung des Friedensbegriffs in der DDR-Propaganda vgl. Yeandle, David N.: Frieden im „Neuen Deutschland“, 1990.
84Vgl. Doering-Manteuffel, Anselm: Im Kampf um ‚Frieden‘ und ‚Freiheit‘, 2004, S. 34f.
85Vgl. ebd., S. 39; vgl. auch Herdegen, Gerhard: Die Jugend denkt anders, 1983, S. 329f.
86Vgl. Gerstenmaier, Eugen: Streit und Friede hat seine Zeit, 1982, S. 532.
87Vgl. Noelle, Elisabeth/Neumann, Erich Peter (Hrsg.): Jahrbuch der öffentlichen Meinung 1965–1967, 1967, S. 456; vgl. Doering-Manteuffel, Anselm: Im Kampf um ‚Frieden‘ und ‚Freiheit‘, 2004, S. 40.
88Vgl. Schmidt, Hans Jörg: Die deutsche Freiheit, 2010, S. 314f.; 321f.
89„Bereitsein für alles“, in: „Der Spiegel“ vom 11. August 1965, S. 30.
90Vgl. Kuper, Ernst: Frieden durch Konfrontation und Kooperation, 1974, S. 151
91Löwenthal, Gerhard: Ich bin geblieben, 1987, S. 361.
92Erklärung Brandts zum 1. Mai 1965, in: Bundestagswahl 1965, hg. vom Vorstand der SPD, o.J., S. 9.
93Rede Brandts anlässlich des fünfzigsten Jahrestags des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs in Aachen am 29. August 1964, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 29. August 1964, Nr. 400/64, S. 1f.
94Rede Brandts zum zwanzigsten Jahrestag des Ende des Zweiten Weltkriegs in Berlin am 8. Mai 1965, in: AdsD, WBA, A 3, 208.
95Ansprache Brandts vor dem „Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V.“ am 1. Dezember 1965, in: Brandt, Willy: Berliner Ausgabe, Bd. 3, 2004, S. 491.
96Ansprache Brandts vor Offizieren einer NATO-integrierten Einheit auf dem US-Militärflugplatz Ramstein am 24. August 1965, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 24. August 1965, Nr. 455/65.
97Brandt, Willy: Erinnerungen, 1989, S. 12.
98Vgl. Brandt, Peter: Mit anderen Augen, 2013, S. 108.
99„Nachruf auf Willy Brandt“, Deutsche Welle, Hauptabteilung Politik, Features/Dokumentation, Hilde Purwin, 29. Mai 1963, in: BArch, B 187/142.
100Zitiert nach: Totten, Christine M.: Deutschland – Soll und Haben, 1964, S. 291; Abschrift in: AdsD, WBA, A 1, 82.
101Vgl. „Die höchste Krone für Willy Brandt“, in: „Ruhr Nachrichten“ vom 15. Februar 1964.
102Vgl. Rede John F. Kennedys auf der Abschlussfeier der American University in Washington, D.C. am 10. Juni 1963, in: Czempiel, Ernst-Otto/Schweitzer, Carl-Christoph: Weltpolitik der USA nach 1945, S. 279f.
103Vgl. ebd., S. 278.
104Ebd., S. 277.
105Ebd., S. 283.
106Vgl. Meyers, Reinhard: Begriff und Probleme des Friedens, 1994, S. 64–70.
107Vgl. Gießmann, Hans J.: Frieden und Sicherheit, 2011, S. 541.
108Vgl. Jahn, Egbert: Frieden, 1995, S. 174f.
109Kant, Immanuel: Zum ewigen Frieden, 1947, S. 7.
110Vgl. Gießmann, Hans J./Rinke, Bernhard: Einführung, 2011, S. 11. Ende der 1950er Jahre betonte der Philosoph Karl JaspersJaspers, Karl, Kants Gedanken seien „heute so wahr wie damals“, vgl. Jaspers, Karl: Kants Schrift „Zum ewigen Frieden“, 1958, S. 8.
111Vgl. Gerhardt, Volker: Immanuel Kants Entwurf „Zum ewigen Frieden“, 1995, S. 9f.
112Vgl. ebd., S. 42f.; vgl. auch Höffe, Otfried: Einleitung: Der Friede – ein vernachlässigtes Ideal, 1995, S. 6.
113Zur Entgrenzung und (pseudo-)religiösen Überhöhung des positiven Friedensbegriffs vgl. Sternberger, Dolf: Die Politik und der Friede, 1986, S. 11–22.
114Vgl. Michel, Judith: Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 150; vgl. Hofmann, Arne: The Emergence of Détente in Europe, 2007, S. 81f.
115Stellungnahme Brandts vor der Presse in New York am 13. Juni 1963, in: AdsD, WBA, A 3, 157.
116Ebd.
117Fernschreiben von Brandt an Herbert Wehner vom 13. Juni 1963, in: LAB, B Rep. 002, Nr. 3165.
118Vgl. „Kommuniqué über die Sitzung des Vorstandes der SPD am 14. Juni 1963 in Bonn (Teil II)“, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 14. Juni 1963, Nr. 189/63.
119Vgl. Hofmann, Arne: The Emergence of Détente in Europe, 2007, S. 80.
120Vgl. Rede Brandts zum Tag der Deutschen Einheit am 17. Juni 1963, in: PLB vom 17. Juni 1963.
121Zitiert nach: Ash, Timothy Garton: Im Namen Europas, 1993, S. 100.
122Bahr, Egon: Zu meiner Zeit, 1996, S. 150.
123Vgl. Tagebucheintrag von Heinrich Krone vom 14. bis 17. Juni 1963, in: Krone, Heinrich: Tagebücher, Bd. 2: 1961–1966, 2003, S. 195.
124Vgl. Merseburger, Peter: Willy Brandts Ostpolitik und die deutsche Einheit, 2009, S. 19.
125Vgl. Noelle, Elisabeth/Neumann, Erich Peter (Hrsg.): Jahrbuch der öffentlichen Meinung 1958–1964, 1965, S. 332.
126Vgl. Daum, Andreas: Kennedy in Berlin, 2003, S. 97.
127„Kanzler schon da“, in: „Der Spiegel“ vom 15. Mai 1963.
128„Lücken im Protokoll“, in: „Der Spiegel“ vom 5. Juni 1963.
129Vgl. ebd.
130Vgl. Daum, Andreas: Kennedy in Berlin, 2003, S. 97.
131Vgl. ebd., S. 97–99.
132Vgl. „Kanzler-Stil“, in: „Der Spiegel“ vom 3. Juli 1963.
133Vgl. Brandt, Rut: Freundesland, 1992, S. 145.
134Brandt, Willy: Begegnungen mit Kennedy, 1964, S. 191.
135Vgl. Daum, Andreas: Kennedy in Berlin, 2003, S. 103–111.
136Vgl. ebd., S. 99.
137Vgl. „Die seltsame Wandlung des John F. Kennedy“, in: „Der Spiegel“ vom 3. Juli 1963, S. 20.
138Vgl. Vermerk „Betr.: Besuch des Präsidenten Kennedy in Berlin“ vom 9. Mai 1963, in: LAB, B Rep. 002, Nr. 7046.
139Vgl. „Die seltsame Wandlung des John F. Kennedy“, in: „Der Spiegel“ vom 3. Juli 1963, S. 20.
140Münkel, Daniela: Willy Brandt und die „Vierte Gewalt“, 2005, S. 152
141Beides war für Brandt kein Widerspruch, im Gegenteil. Nur ein auch militärisch starker Westen war für ihn in der Lage, selbstbewusst mit dem Osten in entspannungspolitische Verhandlungen zu treten, vgl. Brandt, Willy: Koexistenz – Zwang zum Wagnis, 1963, S. 66.
142Ansprache Brandts bei der Ankunft John F. Kennedys auf dem Flughafen Tegel am 26. Juni 1963, in: PLB, Nr. 122a, vom 25. Juni 1963.
143Vermerk „Betr.: Erfahrungen am 26. Juni 1963“ von Harold Hurwitz für Brandt und Egon Bahr vom 28. Juni 1963, in: LAB, B Rep. 002, Nr. 4088/I.
144Vgl. Rede John F. Kennedys vor dem Schöneberger Rathaus am 26. Juni 1963, in: PLB, Nr. 122f, vom 26. Juni 1963.
145Ebd.
146Vgl. ebd.
147Brandt, Willy: Begegnungen und Einsichten, 1976, S. 72.
148Vgl. „Kennedy-Besuch“, in: „Der Spiegel“ vom 3. Juli 1963, S. 16; vgl. auch Schertz, Adrian W.: Die Deutschlandpolitik Kennedys und Johnsons, 1992, S. 220.
149Vertraulicher Vermerk Brandts „betr. Unterhaltung mit Präs[ident] Kennedy am 25.6.63, 8.15“, in: AdsD, WBA, A 6, 74; ediert in: Brandt, Willy: Berliner Ausgabe, Bd. 3, 2004, S. 417.
150Brandt, Willy: Begegnungen mit Kennedy, 1964, S. 195.
151AdenauerAdenauer, Konrad sprach in einem vertraulichen Gespräch mit dem französischen Staatspräsidenten Charles de GaulleDe Gaulle, Charles wenige Tage später davon, Kennedy sei „außerordentlich beeindruckt“ gewesen von dem, was er dort gesehen habe; seine Rede habe er daraufhin „sozusagen eine Oktave höher gehalten, als wohl ursprünglich beabsichtigt gewesen sei“, vgl. Gespräch Konrad Adenauers mit dem französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle am 4. Juli 1963, in: AAPD 1963, Bd. II, 1994, Dok. Nr. 216, S. 690.
152Rede Brandts vor dem Schöneberger Rathaus am 26. Juni 1963, in: PLB, Nr. 122g, vom 26. Juni 1963, S. 2.
153Rede John F. Kennedys an der Freien Universität Berlin am 26. Juni 1963, URL: http://www.john-f-kennedy.info/Freie-Universit.ae.t-Berlin.htm, zugegriffen am 13. Oktober 2015.
154Vgl. ebd.
155Vgl. Hofmann, Arne: The Emergence of Détente in Europe, 2007, S. 84.
156Vgl. Brief von Carl Kaysen an Brandt vom 22. Juni 1963, in: WBA, A 6, 95, aufgeführt bei: Schmidt, Wolfgang: Kalter Krieg, Koexistenz und kleine Schritte, 2001, S. 485; vgl. auch Hofmann, Arne: The Emergence of Détente in Europe, 2007, S. 80.
157Vgl. Sorensen, Theodore C.: Das Vermächtnis der Kennedys, 1969, S. 154. Tatsächlich handelte es sich um Kennedys wohl bedeutendste deutschlandpolitische Rede, wurde hierin doch erstmals die Berlin- und Deutschlandfrage schlüssig in dessen Entspannungskonzept eingefügt, vgl. Daum, Andreas: Kennedy in Berlin, 2003, S. 141. In der Presseberichterstattung fand sie jedoch nicht den gebührenden Niederschlag, im Mittelpunkt stand die emotionale Rathaus-Rede, vgl. „Analyse der US-Presse zum Kennedy-Besuch“, undatierter Bericht für das Bundeskanzleramt, in: BArch, B 145/3119.
158Vgl. Prowe, Diethelm: „Ich bin ein Berliner“, 1989, S. 164.
159Vgl. Daum, Andreas: Kennedy in Berlin, 2003, S. 153.
160Vgl. Brief von John F. Kennedy an Brandt vom 23. Juli 1963, in: JFKL, POF, 117, aufgeführt bei: Prowe, Diethelm: „Ich bin ein Berliner“, 1989, S. 163.
161Ausführungen Brandts auf der gemeinsamen Sitzung von Parteivorstand, Parteirat und Kontrollkommission der SPD in Bonn am 28. Juni 1963, in: AdsD, WBA, A 3, 158; in etwas veränderter Form veröffentlicht in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 28. Juni 1963, Nr. 204/63.
162Ebd.
163Mitnichten bedeute dies eine Absage an Verhandlungen zwischen den USA und der Sowjetunion; gerichtet gewesen sei der Satz, so Brandts etwas gewagte Interpretation, vielmehr an diejenigen politischen Kräfte außerhalb des Ostblocks, die der Idee einer Volksfrontregierung mit den Kommunisten nachhingen, vgl. ebd.
164Vgl. „Ein großer Tag in der Geschichte unserer Stadt“, 1963; vgl. hierzu Hofmann, Arne: The Emergence of Détente in Europe, 2007, S. 84f.
165Ausführungen Brandts auf der gemeinsamen Sitzung von Parteivorstand, Parteirat und Kontrollkommission der SPD in Bonn am 28. Juni 1963, in: AdsD, WBA, A 3, 158.
166Vortrag Brandts im Amerikahaus in Nürnberg am 25. September 1963, in: AdsD, WBA, A 3, 163; auch in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 25. September 1963, Nr. 292/63, S. 8.
167Ebd., S. 4.
168Ebd.
169Vgl. Ausführungen Brandts auf der gemeinsamen Sitzung von Parteivorstand, Parteirat und Kontrollkommission der SPD in Bonn am 28. Juni 1963, in: AdsD, WBA, A 3, 158; in etwas veränderter Form veröffentlicht in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 28. Juni 1963, Nr. 204/63.
170Vgl. Görtemaker, Manfred: Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, 1999, S. 532.
171Ausführungen Brandts auf der gemeinsamen Sitzung von Parteivorstand, Parteirat und Kontrollkommission der SPD in Bonn am 28. Juni 1963, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 28. Juni 1963, Nr. 204/63, S. 3.
172Vgl. Michel, Judith: Willy Brandt und die Vereinigten Staaten von Amerika, 2014, S. 117.
173Vgl. Vortrag Brandts im Politischen Club der Evangelischen Akademie Tutzing am 15. Juli 1963, in: Brandt, Willy: Berliner Ausgabe, Bd. 3, 2004, S. 437.
174Ebd., S. 431f.
175„Auf Kennedy-Kurs“, in: „Süddeutschen Zeitung“ vom 18. Juli 1963.
176Vgl. Diskussionsbeitrag Egon Bahrs im Politischen Club der Evangelischen Akademie Tutzing am 15. Juli 1963, in: Dokumente zur parteipolitischen Entwicklung in Deutschland seit 1945, Bd. 7, zweiter Teil, 1969, S. 194; 197.
177„Wer A sagt, meint B“, in: „Der Spiegel“ vom 28. August 1963, S. 20.
178„Der Bund mit dem Westen“, in: „Die Zeit“ vom 4. Juni 1965.
179Was bedeutet eigentlich die Politik des Friedens für uns deutsche Europäer?, in: „Europäische Wirtschaft – Entwicklungsländer“ 6 (1963), Heft 8, S. 497; Entwurf in: AdsD, WBA, A 3, 159.
180Rede Brandts auf dem Parteitag der Labour-Party in Scarborough am 29. September 1963, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 27. September 1963, Nr. 301/63, S. 3.
181Vgl. „Schwarze Tische“, in: „Der Spiegel“ vom 4. Dezember 1963, S. 23.
182Erste Stellungnahme Brandts zum Tode John F. Kennedys am 22. November 1963, in: AdsD, WBA, A 3, 167 A; auch in: PLB vom 23. November 1963.
183Vgl. „Schwarze Tische“, in: „Der Spiegel“ vom 4. Dezember 1963, S. 24.
184Vgl. Brandt, Willy: Begegnungen mit Kennedy, 1964, S. 11.
185„Berlin trauert um einen guten Freund“. Nächtliche Kundgebung auf dem Rudolph-Wilde-Platz anlässlich der Ermordung John F. Kennedys am 22. November 1963, in: AdsD, WBA, A 3, 167 A.
186Vgl. Brandt, Peter: Mit anderen Augen, 2013, S. 113.
187Vgl. Brandt, Willy: Begegnungen mit Kennedy, 1964, S. 13; vgl. „Schwarze Tische“, in: „Der Spiegel“ vom 4. Dezember 1963, S. 24.
188Ansprache Brandts in der „Tagesschau“ am 23. November 1963, in: AdsD, WBA, A 3, 167 A; auch in: PLB vom 23. November 1963.
189Ebd.
190Vgl. „Vorwärts“ vom 27. November 1963; vorab veröffentlicht in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 25. November 1963, Nr. 381/63. Der Textentwurf Brandts befindet sich in: AdsD, WBA, A 3, 167 A.
191Vgl. Michel, Judith: Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 165f.
192Vgl. Brief von Klaus Schütz an Hans von HerwarthHerwarth, Hans von, Ludger WestrickWestrick, Ludger, Eugen Gerstenmaier und Erich Mende vom 2. Dezember 1963, in: BArch, B 122/5014; zudem in: AdsD, WBA, A 6, 126.
193Vgl. Vermerk „Betr.: Beteiligung des Regierenden Bürgermeisters an der Delegation der Bundesrepublik Deutschland zu den Trauerfeierlichkeiten in Washington“ vom 30. November 1963, S. 1, in: BArch, B 122/5014; zudem in: AdsD, WBA, A 6, 126.
194Vgl. ebd.
195Vgl. Vermerk „Betr.: Beteiligung des Regierenden Bürgermeisters an der Delegation der Bundesrepublik Deutschland zu den Trauerfeierlichkeiten in Washington“ vom 30. November 1963, S. 3, in: BArch, B 122/5014; zudem in: AdsD, WBA, A 6, 126.
196Vgl. ebd., S. 4.
197Brandt, Willy: Begegnungen mit Kennedy, 1964, S. 230.
198Vgl. Vermerk „Betr.: Beteiligung des Regierenden Bürgermeisters an der Delegation der Bundesrepublik Deutschland zu den Trauerfeierlichkeiten in Washington“ vom 30. November 1963, S. 4, in: BArch, B 122/5014; zudem in: AdsD, WBA, A 6, 126.
199Vgl. Münkel, Daniela: Willy Brandt und die „Vierte Gewalt“, 2005, S. 93f.
200Brandt, Willy: Anruf aus dem Weissen Haus, in: „Der Spiegel“ vom 4. Dezember 1963, S. 21.
201Brandt, Willy: Begegnungen mit Kennedy, 1964, S. 230.
202Ebd., S. 232.
203Ebd.
204Vermerk „Betr.: Kap. XV.“ von Helmuth Faust (Kindler-Verlag) für Brandt, undatiert, in: AdsD, WBA, A 3, 197 (Unterstreichung im Original).
205Vgl. Brandt, Willy: Begegnungen mit Kennedy, 1964, S. 234.
206Vgl. Rede Brandts auf der zehnten Jahrestagung des „Kuratoriums Unteilbares Deutschland“ in West-Berlin am 3. Dezember 1964, in: AdsD, WBA, A 3, 194.
207Rede Brandts auf dem fünften ordentlichen Gewerkschaftstag der ÖTV in Dortmund am 28. Juni 1964, in: AdsD, WBA, A 3, 181.
208Vgl. Michel, Judith: Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 227.
209Rede Brandts vor der „Foreign Policy Association“ in New York am 15. Mai 1964, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 19. Mai 1964, Nr. 206/64, S. 3.
210„Kronzeuge de Gaulle“, in: „Die Zeit“ vom 22. Mai 1964.
211Vgl. Analyse der Rede Brandts vor der „Foreign Policy Association“ durch das Auswärtige Amt im Auftrag des Bundeskanzleramts vom 25. Mai 1964, in: BArch, B 136/4899; vgl. auch Michel, Judith: Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 228f.
212Rede Brandts vor der Organisation „Americans for Democratic Action“ (ADA) in Washington am 19. Mai 1964, in: AdsD, WBA, A 3, 181.
213Presseerklärung Brandts zum Abschluss seiner USA-Reise vom 21. Mai 1964, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 22. Mai 1964, Nr. 216/64, S. 1.
214„Willy Brandt vor der Sozialistischen Internationale“, in: „SPD-Pressedienst“ vom 3. September 1964, Nr. P/XIX/168.
215Referat Brandts vor dem Generalrat der Sozialistischen Internationale in Brüssel am 3. September 1964, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 3. September 1964, Nr. 409/64, S. 3.
216Ebd.
217„In Memoriam John F. Kennedy“, 2. November 1964 (Entwurf), in: AdsD, WBA, A 3, 191, aufgeführt bei: Michel, Judith: Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 165. Ein von Brandt in SpringersSpringer, Axel Cäsar „Bild am Sonntag“ veröffentlichter Artikel war überschrieben: „Wie kaum ein Deutscher war Berlins Regierender Bürgermeister Willy Brandt ‚auf Tuchfühlung‘ mit John F. Kennedy“, vgl. „Noch einmal ging Kennedy ans Fenster …“, in: „Bild am Sonntag“ vom 22. November 1964.
218Koch, Peter: Willy Brandt, 1988, S. 261.
219Brandt, Willy: Begegnungen mit Kennedy, 1964, S. 237.
220Ebd., S. 242.
221Ebd., S. 8.
222Ebd., S. 15.
223Ebd., S. 7.
224Feddersen, Jens/Puttkamer, Jesco von (Hrsg.): Reise zu guten Freunden, 1964, S. 6.
225„Mister SPD“, in: „Rheinischer Merkur“ vom 28. Januar 1965.
226Vgl. Schütz, Klaus: Die Legende von einem deutschen Kennedy, 1995, S. 34.
227Vgl. Michel, Judith Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 144.
228Vgl. Schmidt, Wolfgang: Kalter Krieg, Koexistenz und kleine Schritte, 2001, S. 365.
229Vgl. Michel, Judith: Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 188–190; 195–199.
230Brandt, Willy: Erinnerungen, 1989, S. 68.
231In seiner Antrittsrede vom 20. Januar 1961 hatte der Präsident ein Zeitalter beklagt, „in dem die Instrumente des Krieges so viel weiter entwickelt sind als die Instrumente des Friedens“, und die Gegner der Vereinigten Staaten dazu aufgerufen, sich der gemeinsamen Suche nach Frieden zuzuwenden, vgl. Wortlaut der Rede, URL: http://www.jfklibrary.org/JFK/Historic-Speeches/Multilingual-Inaugural-Adress/Multilingual-Inaugural-Adress-in-German-aspx., zugegriffen am 20. November 2015.
232„Revue fragt Brandt. Exklusiv-Interview mit dem Kanzler-Kandidaten vor dem Abflug in die USA“, in: „Revue“ vom 12. März 1961.
233Bahr, Egon: Zu meiner Zeit, 1996, S. 150.
234Schmidt, Wolfgang: Kalter Krieg, Koexistenz und kleine Schritte, 2001, S. 485.
235Zur Kritik an Schmidts These im Sinne einer Überbetonung der ostpolitischen Kontinuitäten Brandts und einer zu geringen Berücksichtigung bedeutsamer Weiterentwicklungen und Ergänzungen, insbesondere von US-Einflüssen in den frühen 1960er Jahren vgl. Hofmann, Arne: The Emergence of Détente in Europe, 2007, S. 5f.; 175f.; vgl. auch Bange, Oliver: Ostpolitik – Etappen und Desiderate der Forschung, 2006, S. 717.
236Vgl. Görtemaker, Manfred: Die Ursprünge der „neuen Ostpolitik“ Willy Brandts, 1998, S. 45; vgl. Münkel, Daniela: Die deutschland- und ostpolitischen Konzeptionen Willy Brandts vom Mauerbau bis zum Mauerfall, 2000, S. 928; vgl. Schmidt, Wolfgang: Willy Brandts Ost- und Deutschlandpolitik, 2014, S. 253.
237Vgl. Heimann, Siegfried: „Berlin bleibt frei“, 2004, S. 33f.
238Vgl. Heimann, Siegfried: Willy Brandt und Berlin, 2002, S. 92; vgl. Schmidt, Wolfgang: Die Wurzeln der Entspannung, 2003, S. 560–562.
239Vgl. Backhaus, Wilhelm: Sind die Deutschen verrückt?, 1968.
240Vgl. Soell, Hartmut: Fritz Erler, Bd. II, 1976, S. 957; vgl. Backhaus, Wilhelm: Partei des Sisyphos?, 1966.
241Backhaus, Wilhelm: Psychologische Probleme der Sozialdemokratie, undatiert, S. 5, in: AdsD, SPD-PV, 2/PVAR 000208.
242Ebd., S. 8.
243Ebd., S. 9.
244Ebd., S. 10
245Zum Zukunftsoptimismus der 1960er Jahre vgl. Hölscher, Lucian: Die Entdeckung der Zukunft, 1999, S. 219–223.
246Backhaus, Wilhelm: Psychologische Probleme der Sozialdemokratie, undatiert, S. 11, in: AdsD, SPD-PV, 2/PVAR 000208.
247Ebd., S. 10.
248Vgl. Gerster, Daniel: Friedensdialoge im Kalten Krieg, 2012, S. 101–106. Von sozialdemokratischer Seite war die päpstliche Enzyklika seinerzeit als wichtiges Signal zu Entspannung und Abrüstung begrüßt worden, vgl. Erklärung des SPD-Parteivorsitzenden Erich Ollenhauer am 10. April 1963, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 10. April 1963, Nr. 121/63.
249Referat Brandts auf der Konferenz des Generalrats der Sozialistischen Internationale in Brüssel am 3. September 1964, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 3. September 1964, Nr. 409/64, S. 1.
250Backhaus, Wilhelm: Psychologische Probleme der Sozialdemokratie, undatiert, S. 13, in: AdsD, SPD-PV, 2/PVAR 000208.
251Ebd., S. 14.
252Ebd.
253Brandt, Willy: Begegnungen und Einsichten, 1976, S. 99.
254Ebd., S. 100.
255Den ersten sozialdemokratischen Bundeskanzler wiederum umgab nach dem Urteil Arnulf BaringsBaring, Arnulf phasenweise eine charismatische Ausstrahlung, die er u.a. mit John F. Kennedy und Papst Johannes XXIII. geteilt habe, vgl. Baring, Arnulf: Machtwechsel, 1982, S. 600. Die Brandt verbundene Schriftstellerin Luise RinserRinser, Luise stellte den Kanzler aufgrund seiner friedliebenden Politik in einem persönlichen Schreiben gar einmal in die Nachfolge von Johannes XXIII., vgl. Brief von Luise Rinser an Brandt vom 29. Juli 1970, in: AdsD, WBA, A 8, 16.
256Vgl. „Vorwärts“-Artikel von Fritz Erler anlässlich des fünfzigsten Geburtstags Brandts, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 17. Dezember 1963, Nr. 429/63, S. 1f.
257In Bezug auf seine Zeit als Bundesaußenminister bezeichnete Brandt Walther Rathenau und Gustav Stresemann als „die einzigen Vorläufer, auf die sich ein Mann meiner Prägung, Erfahrung und Zielsetzung berufen konnte und wollte“, vgl. Brandt, Willy: Begegnungen und Einsichten, 1976, S. 185. Zur Bezugnahme Brandts auf Rathenau und Stresemann als Versuch der historischen Legitimation der eigenen außenpolitischen Konzeption vgl. Schönhoven, Klaus: Einleitung, 2012, S. 46f.
258Noch in der Nacht nach dem Kennedy-Attentat rief Brandt die Bürger West-Berlins dazu auf, als Zeichen der Trauer und der Verbundenheit Kerzen in die Fenster zu stellen – eine Art der Trauerbekundung, die bereits nach dem Tode Reuters vieltausendfach in Berliner Wohnstuben praktiziert worden war, vgl. Rede Brandts auf einer nächtlichen Kundgebung vor dem Schöneberger Rathaus anlässlich des Todes von John F. Kennedy am 22. November 1963, in: PLB vom 23. November 1963, zitiert nach: MICHEL, JUDITH: Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 161f.
259Rede Brandts zum dritten Todestag Ernst Reuters an der Freien Universität Berlin am 29. September 1956 (Manuskript), in: AdsD, WBA, A 3, 78.
260Nachruf Brandts auf John F. Kennedy in „Vorwärts“ vom 24. November 1963 (Entwurf), in: LAB, B Rep. 002, 12720, zitiert nach: Michel, Judith: Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 162.
261Vgl. „Ernst Reuter – Lebendiges Erbe“. Rede Brandts anlässlich des zehnten Todestags von Ernst Reuter am 27. September 1963, in: AdsD, WBA, A 3, 163.
262Brandt, Willy: Was wollte Ernst Reuter wirklich?, in: „Der Monat“ 15 (1962), Heft 11, S. 38.
263Vgl. ebd., S. 39.
264Vgl. Schwenger, Hannes: Ernst Reuter, 1987, S. 88; vgl. Reif, Heinz: Einleitung, 2009, S. 7f.
265Vgl. Barclay, David E.: Mythos, Symbol, Realpolitik, 2010, S. 155f.
266Der Mythos-Begriff erscheint in den Buchtiteln vor allem der populären Kennedy-Literatur ubiquitär, vgl. etwa Reeves, Thomas C.: John F. Kennedy. Die Entzauberung eines Mythos, 1992; Schild, Georg: John F. Kennedy. Mensch und Mythos, 1997; Pergande, Frank: John F. Kennedy. Vom mächtigsten Mann der Welt zum Mythos, 2011. Zum Mythos-Begriff in politik- und kulturwissenschaftlicher Perspektive vgl. die grundlegenden theoretischen Überlegungen bei Dörner, Andreas: Politischer Mythos und symbolische Politik, 1996, S. 42–62.
267„Rückenwind für Brandt“, in: „Stuttgarter Zeitung“ vom 21. April 1965.
268Vgl. Brandt, Willy: Begegnungen und Einsichten, 1976, S. 99.
269Brandt formulierte dies rückblickend wie folgt: „[…] als der Krieg in Vietnam die amerikanische Politik überschattete, geriet auch Berlin auf Distanz“, vgl. Brandt, Willy: Erinnerungen, 1989, S. 190.
270Protokoll der Sitzung von SPD-Parteivorstand, Parteirat und Kontrollkommission am 11. Dezember 1965, in: AdsD, SPD-PV, Protokolle, 1965, aufgeführt bei: Michel, Judith: Willy Brandts Amerikabild und -politik, 2010, S. 217.
271Zum Passierscheinabkommen vom Dezember 1963 vgl. die frühe ausführliche Darstellung bei Shell, Kurt L.: Bedrohung und Bewährung, 1965, S. 304–315; vgl. auch Wettig, Gerhard: Chruschtschows Berlin-Krise 1958 bis 1963, 2006, S. 274–277.
272„Bürgermeister oder SPD-Chef?“, in: „Die Zeit“ vom 15. Mai 1964.
273Rede Brandts vor der Organisation „Americans for Democratic Action“ (ADA) in Washington am 19. Mai 1964, in: AdsD, WBA, A 3, 181. Der Faktor „Menschlichkeit“ fand sich in Bezug auf das Passierscheinabkommen auch in der Brandt-freundlichen Presse, vgl. „Menschlichkeit und Politik. Wie weiter nach dem Passierschein-Abkommen?“, in: „Die Zeit“ vom 3. Januar 1964.
274Brief von Jacqueline Kennedy an Brandt vom 3. Januar 1964, in: AdsD, WBA, A 3, 198 A.
275Schütz, Klaus: Es ging um Deutschland und Europa, 1998, S. 36.
276Albertz, Heinrich: Blumen für Stukenbrock, 1990, S. 98; 101.
277Äußerung Egon Bahrs aus dem Jahr 1987, zitiert nach: Ash, Timothy Garton: Im Namen Europas, 1993, S. 96.
278Bahr, Egon: „Go to Germany, go to Berlin!”, 2013, S. 7; vgl. auch Bahr, Egon: Der Weg zur Entspannungspolitik, 2007, S. 6.
279Brandt, Willy: Erinnerungen, 1989, S. 81.
280Vgl. Brief von Jacqueline Kennedy an Brandt vom 3. Januar 1964, in: AdsD, WBA, A 3, 198 A. Brandt trat entsprechenden Vorwürfen mit der Feststellung entgegen, man werde „nichts tun, was auch nur den Anschein erwecken könnte, der Anerkennung der sogenannten DDR werde Vorschub geleistet“, vgl. Rundfunkrede Brandts am 18. Februar 1964, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 18. Februar 1964, Nr. 63/64, S. 2.
281„Bürgermeister oder SPD-Chef?“, in: „Die Zeit“ vom 15. Mai 1964.
282Vgl. Albertz, Heinrich: Blumen für Stukenbrock, 1990, S. 98.
283Vgl. „Passierscheine“, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 16. März 1964, Nr. 113/64.
284Vgl. „Gegen Bonn“, in: „Der Spiegel“ vom 13. März 1963, S. 18; vgl. „Wer A sagt, meint B“, in: „Der Spiegel“ vom 28. August 1963, S. 20.
285Vgl. „Die Zeit“ vom 14. September 1962.
286Vgl. „Brandt: Wer redet hier von weicher Welle?“, in: „Der Mittag“ vom 6. September 1963.
287Vortrag Brandts „Kennedy in Berlin – drei Monate danach“ im Amerikahaus in Nürnberg am 25. September 1963, in: AdsD, WBA, A 3, 163; in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 25. September 1963, Nr. 292/63, S. 3. Wenige Tage zuvor hatte Brandt auf einer Wahlkundgebung in Bremen nahezu wortgleich diese Position vertreten, vgl. Manuskript Brandts vom 14. September 1963, in: AdsD, WBA, A 3, 162.
288Vgl. „Kommuniqué über die Sitzung des Vorstandes der SPD am 11. und 12. Mai 1962 (Teil II)“, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 12. Mai 1962, Nr. 125/62, S. 1. Auch in späteren Brandt-Äußerungen findet sich diese Line wie in seiner 1965 veröffentlichten Denkschrift „Über Beziehungen zu osteuropäischen Staaten und Völkern“, vgl. „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 25. Januar 1965, Nr. 36/65, S. 9.
289Erklärung Brandts vor dem Berliner Abgeordnetenhaus am 9. Januar 1964, zitiert nach: „‚Wir haben unseren Kompass nicht vergessen‘“, in: „Basler Nachrichten“ vom 11. Januar 1964.
290Presseerklärung Brandts am 7. Januar 1964, zitiert nach: „Die gewisse Weiterentwicklung“, in: „Der Tagesspiegel“ vom 9. Januar 1964.
291„‚Wir haben unseren Kompass nicht vergessen‘“, in: „Basler Nachrichten“ vom 11. Januar 1964.
292Vgl. „Die gewisse Weiterentwicklung“, in: „Der Tagesspiegel“ vom 9. Januar 1964.
293„Brandt auf neuem Kurs?“, in: „Bremer Nachrichten“ vom 4. Januar 1964.
294„Menschlichkeit und Politik. Wie weiter nach dem Passierschein-Abkommen?“, in: „Die Zeit“ vom 3. Januar 1964.
295Vgl. Rede Brandts vor dem „Gewerkschaftsinstitut für Rationalisierungsfragen“ in West-Berlin am 30. Januar 1964, in: AdsD, WBA, A 3, 173.
296Vgl. grundlegend Müller, Matthias: Die SPD und die Vertriebenenverbände, 2012.
297Rede Brandts auf dem Außerordentlichen SPD-Parteitag in Bad Godesberg am 16. Februar 1964, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 16. Februar 1964, Nr. 58/64, S. 13f.
298Vgl. Shell, Kurt L.: Bedrohung und Bewährung, 1965, S. 309.
299Siebenmorgen, Peter: Gezeitenwechsel, 1990, S. 353f.
300Vgl. „Bürgermeister oder SPD-Chef?“, in: „Die Zeit“ vom 15. Mai 1964.
301„Bereitsein für alles“, in: „Der Spiegel“ vom 11. August 1965, S. 30.
302Schmidt, Wolfgang: Kalter Krieg, Koexistenz und kleine Schritte, 2001, S. 194.
303Vgl. „‚Bund mit dem Teufel‘“, in: „Der Spiegel“ vom 13. Februar 1995, S. 20.
304„Die höchste Krone für Willy Brandt“, in: „Ruhr Nachrichten“ vom 15. Februar 1964.
305„Einige unrepräsentative Bemerkungen zum Wandel im Image von Willy Brandt“, von Wolfgang Müller (SPD Berlin) verfasstes Papier für Klaus Schütz vom 19. Juni 1964, in: AdsD, WBA, A 6, 46. Im Bundestagswahlkampf 1961, bei dem SchützSchütz, Klaus mit der Leitung des West-Berliner „Wahlbüro Willy Brandt“ betraut war, hatte MüllerMüller, Wolfgang der „Arbeitsgruppe Organisation“ sowie der „Technischen Kommission“ angehört, welche die „Zentrale Wahlkampfleitung“ der SPD unterstützten, vgl. Jahrbuch der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands 1960/61, 1962, S. 290.
306Ebd.
307Vgl. Amery, Carl: Eine kleine Utopie, 1961, S. 9f.
308Raddatz, Fritz J.: Analyse, kaum Therapie, 1961, S. 83.
309Walser, Martin: Das Fremdwort der Saison, 1961, S. 129.
310Zur Liaison von „Geist und Macht“ unter Bundeskanzler Brandt vgl. Bergsdorf, Wolfgang: Ohnmacht und Anmaßung, 1982, S. 62f.; vgl. auch Walter, Franz: Der Kanzler und seine Intellektuellen, 2006.
311„Bürgermeister oder SPD-Chef?“, in: „Die Zeit“ vom 15. Mai 1964.
312Im Frühjahr 1959 hatten einer Allensbach-Umfrage zufolge nahezu drei Viertel der Bundesbürger eine „gute Meinung“ über Brandt; gegenteilig äußerte sich lediglich eine verschwindend geringe Minderheit. Anfang 1965 war der Anteil der positiven Antworten auf weniger als die Hälfte der Bevölkerung zurückgegangen, während die kritischen Stimmen deutlich zugenommen hatten, vgl. Noelle, Elisabeth/Neumann, Erich Peter (Hrsg.): Jahrbuch der öffentlichen Meinung 1965–1967, 1967, S. 218.
313Vgl. Herdegen, Gerhard: Die Jugend denkt anders, 1983, S. 329f.; vgl. Wentker, Hermann: Antikommunismus in der frühen Bonner Republik, 2014, S. 366–368.
314Vgl. Struve, Günter: Kampf um die Mehrheit, 1971, S. 171–177; vgl. Münkel, Daniela: Politiker-Image und Wahlkampf, 2003, S. 68f.
315Richter, Hans Werner: Die Alternative im Wechsel der Personen, 1965, S. 11; vgl. ausführlicher Agthe, Kai: „Was aber können wir tun?“, 2011.
316Backhaus, Wilhelm: Psychologische Probleme der Sozialdemokratie, undatiert, S. 14, in: AdsD, SPD-PV, 2/PVAR 000208.
317Ebd., S. 9.
318Vgl. Vermerk Brandts betr. „Backhaus-Ausarbeitung“ für Egon Bahr vom 6. Juli 1965, in: AdsD, SPD-PV, 2/PVAR 000208.
319Vgl. Brief der SPD-Wahlkampfleitung an Wilhelm Backhaus vom 26. August 1965 (Entwurf), in: AdsD, SPD-PV, 2/PVAR 000208.
320Vgl. „Überlegungen zur Bundestagswahl 1965“ des SPD-Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit, undatiert, in: AdsD, SPD-PV, 0911.
321Vgl. Wehner, Herbert (Hrsg.): Die Bundestagswahl 1965, o.J., S. 27f.
322Ausführungen Brandts auf der SPD-Präsidiumssitzung am 6. Januar 1964, in: AdsD, SPD-PV, Protokolle der Sitzungen des SPD-Präsidiums, 22. Juli 1963 bis 22. Juni 1964, zitiert nach: Lange, Ania: Die Selbstdarstellung der SPD als moderne Volkspartei in den Bundestagswahlen 1961 und 1965, 1995, S. 100.
323Rede Brandts auf dem SPD-Parteitag in Karlsruhe am 27. November 1964, zitiert nach: „Brandt: Friede in und für Deutschland“, in: „Die Welt“ vom 28. November 1964.
324„Und der Michel steht dabei“, in: „Der Spiegel“ vom 27. Mai 1964, S. 25.
325Vgl. Micus, Matthias: Tribunen, Solisten, Visionäre, 2010, S. 142f.
326Vgl. Gespräch des Verfassers der vorliegenden Arbeit mit dem Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit beim SPD-Parteivorstand im Bundestagswahlkampf 1965, Karl Garbe, in Bonn am 14. Mai 2013. Auf GarbesGarbe, Karl Ausarbeitungen stützte sich WehnersWehner, Herbert Wahlkampfführung, vgl. Struve, Günter: Kampf um die Mehrheit, 1971, S. 141.
327Busch, Joel/Lüke, Friedmar: Wir hatten die Wahl, 1965, S. 105.
328Vgl. Struve, Günter: Kampf um die Mehrheit, 1971, S. 163–165.
329Vgl. „Besser ist sicher“, in: „Der Spiegel“ vom 14. Juli 1965.
330Vgl. „Unterkühlte Pointen“, in: „Berliner Morgenpost“ vom 1. September 1965; vgl. „Berliner Luft bei Kaffee und Kuchen“, in: „Der Spiegel“ vom 1. September 1965, S. 22.
331„Vor einem neuen Getto?“, in: „Christ und Welt“ vom 1. Oktober 1965.
332Vgl. „Unterkühlte Pointen“, in: „Berliner Morgenpost“ vom 1. September 1965.
333Aufruf der SPD zur Bundestagswahl 1965, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 13. September 1965, Nr. 548/65, S. 2.
334Vgl. „Bereitsein für alles“, in: „Der Spiegel“ vom 11. August 1965, S. 38. „Spiegel“-Autor Hermann SchreiberSchreiber, Hermann bezog sich hierbei auf eine von seinem Blatt beim Hamburger „Institut für Marktpsychologie und Absatzforschung“ in Auftrag gegebene Motivuntersuchung.
335Vgl. Wehner, Herbert (Hrsg.): Die Bundestagswahl 1965, o.J., S. 31.
336Vgl. Struve, Günter: Kampf um die Mehrheit, 1971, S. 169f.
337„Willy Brandts Wahlkampf mit der Hirtenflöte“, in: „Die Welt“ vom 21. August 1965.
338Stellungnahme Brandts zum Stand der Passierscheinverhandlungen vom 19. August 1965, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 19. August 1965, Nr. 444/65, S. 1.
339„Die Oppositionspartei“, in: „Die Zeit“ vom 30. April 1965.
340Vgl. Rede Brandts auf dem Wahlkongress beim Deutschlandtreffen der SPD in Dortmund am 14. August 1965, in: „Tatsachen – Argumente“, Nr. 175/1965.
341Erklärung Brandts zur Notwendigkeit einer Ausarbeitung deutscher Vorschläge über Grundzüge eines künftigen Friedensvertrags am 30. August 1965, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 30. August 1965, Nr. 382/65.
342Vgl. Busch, Joel/Lüke, Friedmar: Wir hatten die Wahl, 1965, S. 99.
343Vgl. Brandt, Willy: Die zweite Bewährungsprobe, in: „Die Neue Gesellschaft“ 13 (1966), Heft 2, S. 75–84. Nach der Wahl bekannte Brandt, augenscheinlich nicht ohne ein gewisses Bedauern, das Thema „Friedensvertrag“ sei im SPD-Wahlkampf zwar angesprochen worden, „aber nicht im Sinne eines eigentlichen und noch dazu engen Wahlkampfthemas“, vgl. Referat Brandts auf der Konferenz der SPD-Spitzengremien in Bad Godesberg am 25. September 1965, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 25. September 1965, Nr. 584/65, S. 3.
344Vgl. Allemann, Fritz René: Zur Wahlstrategie der SPD 1965, 1966, S. 101.
345Vgl. Brandt in der Sendereihe „Interview der Woche“ des Deutschlandfunks am 8. August 1965, in: „SPD. Pressemitteilungen und Informationen“ vom 6. August 1965, Nr. 409/65, S. 4.
346„SPD – wählbar, aber nicht gewählt“, in: „Die Zeit“ vom 24. September 1965.
347„Kann Brandt 1965 gewinnen?“, in: „Die Zeit“ vom 19. Juni 1964.
348„Rudolf Augsteins Wahl-Kalender (VI): Keine Empfehlung, eine Empfehlung“, in: „Der Spiegel“ vom 15. September 1965, S. 26.
349„Politik mit dem Osten“, in: „Die Zeit“ vom 2. Juli 1965.
350Bracher, Karl Dietrich: Bemerkungen zum Wahlausgang 1965, 1966, S. 70.
351„Weg mit den heiligen Kühen!“, in: „Die Zeit“ vom 10. Juni 1966.
352„Die höchste Krone für Willy Brandt“, in: „Ruhr Nachrichten“ vom 15. Februar 1964.
353„Bereitsein für alles“, in: „Der Spiegel“ vom 11. August 1965, S. 40.
354„Das Streiflicht“, in: „Süddeutsche Zeitung“ vom 22. Juli 1965.
355„Brandt in den Fesseln der Image-Macher“, in: „Die Zeit“ vom 20. August 1965.
356Titelzeile der „Westdeutschen Rundschau“ vom 29. März 1965.
357Titelzeile der „Zeit“ vom 20. August 1965.
358„Brandt in den Fesseln der Image-Macher“, in: „Die Zeit“ vom 20. August 1965.
359„Falls die SPD wieder verliert …“, in: „Die Zeit“ vom 3. September 1965.
360„Brandt in den Fesseln der Image-Macher“, in: „Die Zeit“ vom 20. August 1965.
361Werner Steltzer, Koordinierungsstelle Arbeitskreis, „Anregungen aus den Kreisen“, 11. August 1965, in: AdsD, SPD-PV, 2/PVAR 000219. Einige Wochen zuvor hatte sich der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Fritz Erler, dafür ausgesprochen, „die staatsmännische Leistung und Fähigkeit Willy Brandts“ im Wahlkampf besonders herauszustellen, vgl. Brief von Fritz Erler an Herbert Wehner und Brandt vom 31. Mai 1965, in: AdsD, SPD-PV, 2/PVAR 000208.
362„Erhard gilt auf internationalem Parkett als vollkommener Versager, er spricht keine Fremdsprachen, ist also ein sogenannter Schmalspur-Professor und missversteht häufig selbst die Worte der Dolmetscher“, vgl. Werner Steltzer, Koordinierungsstelle Arbeitskreis, „Anregungen aus den Kreisen“, 11. August 1965, in: AdsD, SPD-PV, 2/PVAR 000219.
363Augstein, Rudolf: Ist die SPD (noch) zu retten?, 1965, S. 9 (kursive Hervorhebung im Original). Der Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit beim SPD-Parteivorstand, Karl Garbe, auf dessen Ausarbeitungen sich Herbert Wehners Wahlkampfkonzeption stützte, setzte sich später gegen derartige Vorwürfe parteiintern zur Wehr: „Es ist Mode geworden, über Image oder über den falschen bzw. richtigen Aufbau des Kandidaten zu schwadronieren. Wer von einem ‚für Willy Brandt zurechtgemachten Image‘ spricht, der will Ressentiments schüren statt sich objektiv auseinanderzusetzen.“, vgl. „Werbliche Grundlagen der SPD-Kampagne 1965“ (Anlage zu Brief von Karl Garbe an den SPD-Parteivorstand vom 6. April 1966), in: AdsD, SPD-PV, 2/PVEI 000017.
364„Vor einem neuen Getto?“, in: „Christ und Welt“ vom 1. Oktober 1965.
365„Der Verzicht Willy Brandts“, in: „Die Welt“ vom 24. September 1965.
366Ehmke, Horst: Zur Bundestagswahl 1965, 1966, S. 78.
367Vgl. Feddersen, Jens: Der lange Weg. Die SPD nach der Wahl, 1966, S. 13.
368„Der beste Willy, den es seit langem gab“, in: „Die Zeit“ vom 22. Oktober 1965.
369Ebd.
370„Vor einem neuen Getto?“, in: „Christ und Welt“ vom 1. Oktober 1965.
371„Willy Brandts Wiederkehr“, in: „Die Zeit“ vom 10. Juni 1966.
372Ebd. Das Vorhaben des Rednertauschs scheiterte schon bald an der intransigenten Haltung der SED, was in der öffentlichen Wahrnehmung in der Bundesrepublik jedoch einem moralischen Sieg der SPD gleichkam, vgl. Dokumente zur Deutschlandpolitik, VI. Reihe, Bd. 1, 2002, S 445, Anm. 10; vgl. Geiger, Tim: Atlantiker gegen Gaullisten, 2008, S. 434.
373„‚Vielleicht muss ich es ja machen‘“, in: „Der Spiegel“ vom 15. September 1969, S. 54 (kursive Hervorhebung durch den Verfasser der vorliegenden Arbeit).
374„Bereitsein für alles“, in: „Der Spiegel“ vom 11. August 1965, S. 38.
375Vgl. ebd., S. 30.
376Ebd., S. 40.
377„Die Rolle Brandts“, in: „Deutsche Zeitung und Wirtschaftszeitung“ vom 21. Februar 1963.
378SFB-Fernsehkommentar von Matthias Walden anlässlich des Rücktritts Brandts als Regierender Bürgermeister von Berlin vom 1. Dezember 1966, Abschrift, in: AdsD, WBA, A 6, 136.
379„Brandt stellt die Weichen in Richtung Bonn“, in: „Augsburger Allgemeine“ vom 10. Mai 1963.