Danksagung

in Bildfabriken
AutorIn: Lenka Fehrenbach
Open Access
Danksagung

Auf meiner im Frühjahr 2012 begonnenen und nun abgeschlossenen akademischen Reise durch die bislang historiographisch kaum erforschten Bilderwelten der vorrevolutionären russischen Industriefotografie begleiteten mich viele Kolleginnen und Kollegen sowie Freundinnen und Freunde, die alle auf ihre Art und Weise dazu beigetragen haben, dass meine Dissertation an der Universität Basel und schließlich dieses Buch entstanden sind.

Ein großer Dank geht an meine beiden Betreuer Frithjof Benjamin Schenk und Klaus Gestwa, die mich während der Doktorarbeit tatkräftig unterstützt haben und mir mit ihrem profunden Wissen der Sozial-, Kultur- und Technikgeschichte des Russischen Reichs stets zur Seite standen. Sie ließen mir viele Freiheiten, meine eigenen Ideen zu entwickeln und umzusetzen, und forderten mich gleichzeitig heraus, mich nicht mit ersten Interpretationen zufrieden zu geben. Weitere wertvolle Impulse erhielt ich von Jan Plamper während eines neunmonatigen Forschungsaufenthalts am Goldsmiths College der University of London. Er ermunterte mich, bei meinen Analysen noch genauer hinzusehen und die Fotografien noch stärker ins Zentrum der Interpretation zu rücken. Elena Višlenkova und Nikolaus Katzer unterstützten mich bei meiner letzten Archivreise nach Moskau und St. Petersburg, während der ich meinen Quellenkorpus vervollständigen konnte.

Die zahlreichen Fotografien, Postkarten, Illustrierten Zeitschriften und Bildbände, die als Quellen Eingang in die Arbeit gefunden haben, hätte ich unmöglich allein zusammentragen können. Stellvertretend für all diejenigen, die mir in Archiven, Bibliotheken und Museen halfen, bedanke ich mich bei Anna Larina, die mir in der Leninka Bildbestände zugänglich machte, die in den öffentlich einsehbaren Katalogen nicht verzeichnet sind. Elena Barchatova unterstützte mich in St. Petersburg bei Recherchen in der Publička. Im Historischen Stadtmuseum St. Petersburgs klickte sich Ljudmila Petrova für mich geduldig durch hunderte digitalisierte Postkarten. Natalija Berestovaja und Marina Borisova aus Tula stehen stellvertretend für alle Archivmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, die mir Hinweise gaben, welche Akten möglicherweise noch für mich interessant sein könnten. Ekaterina Byčkova aus Koloman war eine derjenigen wissenschaftlichen Leiterinnen von Fabrikmuseen, die verantwortlich dafür sind, dass neben staatlichen Archiven und Bibliotheken auch private Unternehmenssammlungen zu den wichtigsten Quellenfundorten meiner Arbeit wurden.

Weiter hatte ich das große Glück, dass für mich viele Scans von Fotografien unentgeltlich angefertigt wurden. Hier gilt mein Dank insbesondere Maria Karpivenceva, Michael Frings und Wilhelm Lessing. Boris Kolonickij wies mich auf wichtige Quellen zum Verhältnis vom Zaren zur Industrie während des Ersten Weltkrieg hin und Jochen Haeusler bin ich dankbar, dass ich durch seine Fürsprache Zugang zu weiteren Sammlungen russischer Industriefotografien erhalten habe. Schließlich bedanke ich mich bei allen Institutionen, die mir das Recht gaben, Abbildungen aus ihren Beständen zu verwenden und in dieser Arbeit zu publizieren.

Im Rahmen von Kolloquien und Konferenzen in Deutschland, Russland, Großbritannien und der Schweiz stellte ich Kolleginnen und Kollegen aus den Geschichts- und Kulturwissenschaften erste Ergebnisse meiner Forschungen vor und profitierte von deren Fragen und Ideen. Mein besonderer Dank geht stellvertretend an Elizabeth Edwards und Martina Baleva. Auch außerhalb fester Veranstaltungsformate hatte ich viele Möglichkeiten, mich inhaltlich auszutauschen und danke hierfür insbesondere Nadežda Krylova, Laura Elias, Olga Annanurova, Jennifer Keating und Noeme Santana, die alle zur (russischen) Fotografiegeschichte forsch(t)en.

Bei der Publikation zweier Aufsätze, in denen ich Grundideen dreier Kapitel vorstellen konnte, profitierte ich maßgeblich von der Kritik und den Anregungen von Isabelle de Keghel, Andreas Renner, Anton Holzer, Irene Ziehe und Ulrich Hägele. Weiter danke ich Céline Assegond, David Fisher, Nicolas Pierrot und Christopher Stolarski dafür, dass sie mir die unpublizierten Manuskripte ihrer Dissertationen zur Verfügung stellten.

Die nun vorliegende Form des Textes verdanke ich auch meinen Korrekturleserinnen und -lesern: allen voran Elisabeth Häge und ihrem unermüdlichen Einsatz sowie ihrem lektorisch geschulten Blick; außerdem Gitta Rheinhardt-Fehrenbach, Laura Elias, Charlotte Henze, Bianca Hönig, Katharina Kucher, Dietrich Beyrau und Philipp Fehrenbach. Sie haben nicht nur meine Arbeit sprachlich und orthografisch korrigiert, sondern mich auch auf viele Ideen für die inhaltliche Überarbeitung der Kapitel gebracht. Die Landkarte, auf der die Postkartenmotive verzeichnet sind, hat Eric Losang erstellt, dem für die freundliche und unkomplizierte Zusammenarbeit gedankt sei. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ferdinand Schöningh Verlags brachten das Manuskript schließlich in die Form dieses Buches. Stellvertretend danke ich Diethard Sawicki für die angenehme Zusammenarbeit.

Maßgeblich zum Entstehen der Arbeit trug die finanzielle Unterstützung der Volkswagen Stiftung, des Schweizerischen Nationalfonds und des Forschungsfonds der Universität Basel bei, die es mir ermöglichte, mich voll auf meine Doktorarbeit zu konzentrieren. Weiter gilt mein Dank dem Deutschen Historischen Institut Moskau, dem Reisefonds der Universität Basel und der Basel Graduate School of History. Diese Einrichtungen übernahmen Kosten für Kopien, Reproduktionen und Publikationsrechte von Fotografien und ermöglichten mir zahlreiche Archivreisen. Schließlich war der Druck dieses Buches und die Erstellung der Open-Access-Publikation nur duch die großzügige finanzielle Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung möglich.

Ich hätte diese Arbeit nicht abschließen können, wenn mich nicht zahlreiche Freundinnen und Freunde über die inhaltliche Auseinandersetzung mit der russischen Fabrikfotografie hinaus unterstützt hätten. Besonders wichtig waren für mich Carla Cordin, Sandrine Mayoraz, Davina Benkert, Rhea Rieben, Céline Angehrn und Urs Dippon. Ohne meine Kolleginnen und Kollegen in der Kanonengasse und am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte in Basel hätte ich manche Durststrecke sicher weniger gut gemeistert. Ganz herzlich danke ich meinen Eltern für ihre Unterstützung während des Studiums und der Dissertation. Für ihr besonderes Engagement, ihre Geduld und ihre Zeit bin ich meiner Mutter dankbar, die für mich tippte, als ich aufgrund einer Sehnenscheidenentzündung zwischenzeitlich nicht mehr am Rechner arbeiten konnte. Und schließlich geht mein Dank an Nicolas, der sich immer wieder geduldig mit meinen Ideen zur Industriefotografie auseinandersetzte und von dessen Hilfe und Einsatz die Arbeit auf zahlreichen Ebenen profitiert hat. Er freut sich genauso wie ich, dass wir dieses Buch endlich gemeinsam ins Regal stellen können.

Basel, Sommer 2019