Erinnerungskultur in der pluralen Gesellschaft

Neue Perspektiven für den christlich-jüdischen Dialog

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Im allgemeinen »Erinnerungsboom«, der seit einigen Jahren zu verzeichnen ist, gibt das Buch Auskunft über die Konturen einer »Kultur der Erinnerung«. In einer Zusammenschau aus unterschiedlichen theologischen Disziplinen werden die Fragen nach der Bedeutung der Vergangenheit für die Gegenwart und für das Gespräch mit dem Judentum neu gestellt. Denn »Erinnerungskultur« in der Gesellschaft ist eher ein Ideal als Realität. Sie bedeutet eine offene Auseinandersetzung mit der Vergangenheit – zum einen mit der Erinnerung an Auschwitz, zum anderen mit der schöpferischen jüdischen Religions-, Geistes- und Kulturgeschichte. Sie bedeutet aber auch einen intensiven Austausch mit der lebendigen Gegenwart des Judentums.

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Reinhold Boschki, Prof. Dr., ist Professor für Religionspädagogik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn.
Albert Gerhards, Prof. Dr., ist Professor für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn und stellvertretender Sprecher des Zentrums für Religion und Gesellschaft (ZERG).