Der US-Film in der Weimarer Republik - ein Medium der "Amerikanisierung"?

Deutsche Filmwirtschaft, Kulturpolitik und mediale Globalisierung im Fokus transatlantischer Interessen

Author: Ursula Saekel
In der Weimarer Republik fand eine hitzige Diskussion um ein Medium statt, dem eine große Prägekraft zugesprochen wurde: den amerikanischen Film.

Ein Agent des Amerikanismus und des Kapitalismus, über den die USA die Weltherrschaft erringen wollten, sei er, so die Vertreter des deutschen Kulturbetriebs. Was stand hinter dieser Furcht vor einem Unterhaltungsmedium? Wurde der US-Film tatsächlich benutzt, um die Deutschen zu amerikanisieren? Welche Ziele verfolgten die US-Behörden? Die zeitgenössische Debatte um den Film zeigt die Reaktionen auf ein junges kulturelles Medium, das eine globale Wirksamkeit entfaltete und dabei gleichzeitig Gegenstand handfester wirtschaftlicher Interessen war.

Die zeitgenössische Debatte um den Film zeigt die ambivalenten Reaktionen auf ein Kulturprodukt, das erstmals globale Wirksamkeit entfaltete und dabei gleichzeitig Gegenstand handfester wirtschaftlicher Interessen war.

  *The price does not include shipping fees. We reserve the right to change prices.

Ursula M. Saekel, Dr. phil., geb. 1969, Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Politik in München, 2008 Promotion, Universität Bremen; seit 2003 wiss. Mitarbeiterin am Kulturreferat der Landeshauptstadt München.