Modelle des religiösen Pluralismus

Historische, religionssoziologische und religionspolitische Perspektiven

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Die Gegenwart ist geprägt von einer Pluralität religiöser Bekenntnisse. Tatsächlich scheint sich die »Säkularisierung« weniger als Rückgang der Religiosität insgesamt, sondern als zunehmende Pluralisierung des Religiösen zu vollziehen. Politische Gemeinwesen sind herausgefordert, das Zusam-menleben von Angehörigen unterschiedlicher Konfessionen und Religionen im Rahmen einer Religions-politik zu gestalten.
Dieser Band versammelt neben empirischen Analysen der religiösen Pluralität und des Umgangs mit dieser Plu-ralität systematische Perspektiven aus rechtswissenschaftlicher, politikwissenschaftlicher und politisch-philosophischer Sicht, die verschiedene Möglichkeiten der Gestaltung des religiösen Pluralismus repräsentieren. Auch der Katholizismus - an und für sich das Paradebeispiel einer einheitlichen Gemeinschaft - war und ist geprägt von einer beachtlichen inneren Pluralität und hat früh Konzeptionen des Zusammenlebens in religiös pluralen Gesellschaften entwickelt.

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Karl Gabriel ist Seniorprofessor am Exzellenzcluster Religion und Politik der Universität Münster.
Christian Spieß ist wiss. Mitarbeiter am Exzellenzcluster Religion und Politik der Universität Münster sowie Gastprofessor an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin und Mitglied des Berliner Instituts für christliche Ethik und Politik.
Katja Winkler ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Exzellenzcluster Religion und Politik der Universität Münster.