Zwischen Misstrauen, Regulation und Integration

Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik und in Großbritannien in den 1960er und 70er Jahren

Reihe:

Schon immer war die Haltung der Gewerkschaften zur Arbeitsmigration von Misstrauen geprägt: Kamen da Lohndrücker und Streikbrecher oder Kollegen, die gleiche Rechte beanspruchen konnten?
Diese Studie verbindet Gewerkschafts- und Sozialgeschichte mit Migrationsgeschichte und zeichnet so ein Bild des Wandels in der Bundesrepublik und Großbritannien während der 1960er und 1970er Jahre. Welche Rolle spielten Gewerkschaften bei Fragen der Regulation von Einwanderung, Integration und Benachteiligungen von Migranten? Welche Rolle spielten Migranten in den Arbeitnehmerorganisationen? Welche Bedeutung hatten ausländerfeindliche Einstellungen oder der Wandel der Arbeitsmarktbedingungen durch Leiharbeit und illegale Beschäftigung?

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Oliver Trede, Studium der Geschichte und der Politikwissenschaften in Hamburg und Dublin, Doktorandenstipendium am Graduiertenkolleg ›Die Zukunft des Europäischen Sozialmodells‹ an der Georg-August-Universität Göttingen, Promotion an der Universität zu Köln.