Wirtschaftsordnung und Wirtschaftsethik

Reihe:

Markt und Moral stehen nicht unverbunden nebeneinander. Finanzmarktkrisen, die Diskussionen um den Euro und die Debatte um Elemente einer globalen Wirtschaftsordnung zeigen, dass Eigengesetzlichkeit der Wirtschaft und Orientierung an fundamentalen sozialethischen Kategorien untrennbar zusammen gehören. Joseph Kardinal Höffner (1906-1987), Erzbischof von Köln und langjähriger Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, hat als Wirtschaftswissenschaftler und Theologe diesen Zusammenhang unermüdlich aufzuzeigen versucht. Als Wissenschaftler, Publizist, Gutachter und Berater in Politik und Wirtschaft hatte Höffner maßgeblichen öffentlichen Einfluss auf die Gestaltung der Sozial- und Wirtschaftsordnung in der jungen Bundesrepublik. Darüber hinaus hat er entscheidenden Anteil an der Weiterentwicklung der Katholischen Soziallehre vor allem unter Papst Johannes Paul II. genommen. Die mit diesem Band beginnende Neuausgabe der Höffnerschen Schriften in sieben Bänden spiegelt so über ihre systematische Bedeutung hinaus auch zentrale sozial- und wirtschaftspolitische Debatten der jungen Bundesrepublik wider und lässt in besonderem Maße deren ethische Implikationen erkennbar werden.

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Ursula Nothelle-Wildfeuer, Prof. Dr. theol., ist seit 2003 ordentliche Professorin für Christliche Gesellschaftslehre an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Wissenschaftliche Beraterin in kirchlichen (Kommission VI der DBK) sowie in politischen und wirtschaftlichen Gremien.
Jörg W. Althammer, Prof. Dr. rer. pol., ist seit 2008 Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Unternehmensethik an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, Mitglied der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz.