Heirat in der Fremde

Deutschamerikaner in Cincinnati im späten 19. Jahrhundert

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Die deutschen Einwanderer in den USA bildeten in manchen Großstädten eine abgeschlossene Gesellschaft, die dazu tendierte »unter sich« zu heiraten.
Doch was bedeutete »unter sich«? Heirateten katholische Süddeutsche lieber protestantische Norddeutsche oder doch eher katholische Iren? Existierten schichtspezifische Unterschiede? Welche Rolle spielten Generationszugehörigkeit oder Alter? Welche Rolle spielte die Struktur des Heiratsmarkts? Diesen Fragen geht die vorliegende Studie anhand der deutschamerikanischen Community von Cincinnati um 1880 nach. Aktuelle Debatten über die angebliche Abschottung von Migrantengruppen und »Parallelgesellschaften« erhalten so historische Tiefenschärfe.

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Robert Fuchs, Dr. phil., ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD) in Köln.