Religion als Prozess

Kulturwissenschaftliche Wege der Religionsforschung

Religion existiert nicht an sich. Sie wird zum sozialen Phänomen in Prozessen des Handelns und der Deutung. Das führen historische, literaturwissenschaftliche und ethnographische Studien für die Zeit vom Mittelalter bis zur Gegenwart vor. Der Band stellt eine Verbindung zwischen historischen, literaturwissenschaftlichen und ethnographischen Studien her, die sich mit dem internen Verhältnis von Religionen und Konfessionen und deren Beziehung zu anderen Bereichen der Gesellschaft beschäftigen. Die Untersuchungen reichen vom Mittelalter bis in die Gegenwart und greifen über Europa hinaus in den Vorderen Orient und nach Afrika. In bewusster Abgrenzung von der religionswissenschaftlichen Tradition verzichten die Beiträge dabei auf eine Definition von Religion. Sie historisieren ihre Gegenstände, analysieren sie in ihrer Prozesshaftigkeit und beschäftigen sich mit der performativen Kraft von Religionsbegriffen.

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Rudolf Schlögl ist Ordinarius der Neueren Geschichte an der Universität Konstanz.
Thomas G. Kirsch ist Professor für Ethnologie und Kulturanthropologie an der Universität Konstanz.
Dorothea Weltecke ist Professorin für die Geschichte der Religionen an der Universität Konstanz.