Ethik an den Grenzen der Souveränität

Christliche Sozialethik im Dialog mit Judith Butler unter Berücksichtigung des Kindeswohlbegriffs

Reihe:

HerausgeberIn: Marianne Heimbach-Steins
AutorIn: Anna Maria Riedl
Das vorliegende Buch erschließt die reichhaltige Ethik der umstrittenen US-amerikanischen Philosophin Judith Butler für moral- und sozialphilosophische Grundlagenfragen Christlicher Sozialethik. Ausgehend von ethischen Fragen, die sich anhand der Kindeswohlthematik stellen, macht sich die Autorin auf die Suche nach einer Ethik, die anthropologische Grunderfahrungen von Macht und Asymmetrie sensibel einbeziehen kann. Gefunden wird diese im Dialog mit Judith Butler. Die Philosophin legt in Auseinandersetzung mit den Grenzen der Souveränität sowie der Thematik der Verletzbarkeit und Betrauerbarkeit einen machtsensiblen und höchst politischen Ansatz vor. Von diesem ausgehend wird eine Konzeption Christlicher Sozialethik entwickelt, die ihre Aufgabe nicht im Urteilen und Normieren, sondern im Ermöglichen und Erweitern von Freiheitsräumen sieht. Im Rückbezug auf das Kindeswohl werden diese theoretischen Überlegungen anwendungsbezogen verortet.

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Anna Maria Riedl, Dr. theol., ist Mitarbeiterin am Institut für Christliche Sozialwissenschaften Münster. Seit 2017 ist sie Schriftleiterin des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften.