Der Panzer und die Mechanisierung des Krieges

Eine deutsche Geschichte 1890 bis 1945

Reihe:

AutorIn: Markus Pöhlmann
Der Panzer ist eine alte Idee, aber eine junge Erfindung. In seiner charakteristischen Anordnung von Feuerkraft, Panzerung und Beweglichkeit hat er den Landkrieg im 20. Jahrhundert revolutioniert.
Dieses Buch untersucht die Geschichte des Panzers als Waffe und Symbol in Deutschland zwischen dem Aufkommen erster Planungen und dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Anhand der zeitgenössischen Kriegsbilder, der Rüstung, der Operationen und der Bilder vom Panzer beschreibt das Buch den Stellenwert des Waffensystems in den deutschen Streitkräften. Dabei wird deutlich, dass idealisierende Vorstellungen vom Panzer seine tatsächliche militärische Wirkung oft überlagerten. Das Waffensystem »Panzer« wurde zum Indikator für soldatische Auffassungen über Technik, zum Symbol für die Niederlage von 1918, aber auch für die »Blitzkriege« von 1939/40 und für militärische Hybris. Im Panzer treffen Mensch und Maschine auf existenzielle Weise aufeinander. Das macht ihn bedeutsam bis in die Gegenwart.

  *Die Preise beinhalten keine Versandpauschalen. Preisänderungen vorbehalten.

Markus Pöhlmann ist Wissenschaftlicher Direktor im Forschungsbereich »Deutsche Militärgeschichte bis 1945« am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Potsdam.