Sprache, Geist und Dogma

Über den Einbruch Gottes in die Wirklichkeit des Menschen und dessen sprachliche Aufarbeitung

Autor:in: Florian Klug
Wie erhalten Aussagen über Gott Autorität? –
Eine hermeneutische Analyse
Die Offenbarung fordert den Menschen heraus und möchte versprachlicht werden, sodass das Zeugnis weitergegeben werden kann, wozu Aspekte aktueller Philosophie (Žižek, Badiou, Agamben, Eco), der Hermeneutik (Searle, Gadamer) und der Psychoanalyse (Lacan) herangezogen werden. Das Problem der Versprachlichung wird befragt, inwiefern ein solches Zeugnis Autorität haben kann.
Der Fragehorizont bleibt aber nicht auf die Grundzeugnisse beschränkt, sondern bezieht sich auch auf Schriften des kirchlichen Lehramtes. Maßgeblich ist hier der Hl. Geist, der nicht nur den sprachfähigen Glauben bedingt, sondern auch die Kirche im sensus fidelium unfehlbar ausstattet. Eine kirchliche Rezeption durch die Epochen kann so als indirekter Aufweis der Geistgewirktheit in beiden Aspekten (Verschriftlichung & Rezeption) gesehen werden.

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Florian Klug ist wiss. Assistent an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.