Herausforderungen Interkultureller Theologie

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»Interkulturelle Theologie« bezeichnet sowohl eine relativ neue universitäre Disziplin, die sich an einigen Fakultäten im deutschen Sprachraum etablieren konnte, als auch ein neues Problem- und Methodenbewusstsein der Theologie.
Interkulturelle Theologie ist interdisziplinär: Franz Gmainer-Pranzl führt grundlegend in die Interkulturelle Theologie ein. Perspektiven aus der Biblischen Theologie werden von Egbert Ballhorn und Jochen Flebbe aufgezeigt. Religionspädagogische Perspektiven sind notwendig, um wissenschaftliche Erkenntnisse angemessen vermitteln zu können. Die Beiträge von Rita Müller-Fieberg, Claudia Gärtner und Joachim Willems widmen sich der Vermittlung an Studierende verschiedener Kulturen, nehmen den konfessionellen Religionsunterricht und die Möglichkeit interreligiösen Lernens in den Blick. Schließlich wird die ökumenische Perspektive durch Beiträge aus der orthodoxen Theologie von Vasilica Mugurel Pavaluca und der syromalabarischen Sicht von Tony Neelankavil aufgezeigt.

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Franz Gmainer-Pranzl ist Professor an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg und Leiter des Zentrums »Theologie interkulturell und Studium der Religionen«.
Beate Kowalski ist Professorin für Exegese und Theologie des Neuen Testaments an der TU Dortmund.
Tony Neelankavil ist Professor am Marymatha Major Seminary in Trichur (Indien).