Singen als interreligiöse Begegnung

Musik für Juden, Christen und Muslime

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Können Juden, Christen und Muslime miteinander singen? Können sie ihre sakrale Musik miteinander teilen? Kann Musik gar zu einem Aktivposten im interreligiösen Dialog werden?
Dieses Buch stellt einen ersten Schritt dafür dar, eine »Theorie des interreligiösen Singens« zu entwickeln. Hierfür bedienten sich die Herausgeber unterschiedlicher Forschungsmethoden. Zahlreiche Gespräche mit jüdischen, christlichen und muslimischen Theolog(inn)en und Musik-Expert(inn)en sind geführt worden, in denen diese mit neuen Ideen und Gestaltungsansätzen aus der Trimum-Werkstatt des interreligiösen Musikprojekts »Trimum« konfrontiert und um Stellungnahme gebeten wurden. Hinzu kommen mehrere teils wissenschaftliche, teils essayistische Beiträge unseres Herausgeber-Trios.

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Bernhard König studierte Komposition bei Mauricio Kagel und ist heute Komponist, Autor und Interaktionskünstler. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Konzeption, Umsetzung und systematische Erforschung einer „Experimentellen Gebrauchsmusik“. Seit 2012 leitet er das interreligiöse Musikprojekt Trimum.
Dr. phil. Tuba Isik ist Post-Doc/Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Islamische Theologie an der Universität Paderborn.
Cordula Heupts promoviert derzeit in Kath. Theologie zu ästhetischen Offenbarungsansprüchen in Christentum und Islam an der Universität Paderborn und ist Promotionsstipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes.