Die Entwicklung des Naturrechtsgedankens in der katholischen Rechtsphilosophie des 19. Jahrhunderts

Grundlagen und Konzeptionen 1800–1920

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Im 19. Jahrhundert wird das Naturrecht in der Folge von Revolution und Restauration zum besonderen Streitobjekt, als die katholische Kirche dem Rechtspositivismus das neuscholastische Naturrecht entgegenstellt.
Nach 1945 erfolgt eine Naturrechtsrenaissance, die auch die deutsche Rechtsentwicklung beeinflusst. Mit der Dissertation von Gerhard Hammerstein ragt eine Naturrechtsanalyse heraus, die ideologische Engführungen meidet und den Kern rechtsethischer und praktischer Norm- und Wertfragen freilegt. Rudolf Uertz hat die bisher unveröffentlichte Arbeit von 1950 überarbeitet, kommentiert und so für sozialethische, politik- und rechtsphilosophische Diskussionen erschlossen.

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Gerhard Hammerstein, Dr. jur. utr. (1923–2003); geboren in Lämmerspiel, Kreis Offenbach am Main; nach dem Abitur bis 1945 Soldat; danach Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt a.M. und Freiburg i. Br., 1949 Rechtsreferendar; 1950 Promotion, nach Zweitem Juristischen Staatsexamen seit 1954 Rechtsanwalt bzw. Fachanwalt für Strafrecht; 1988 Honorarprofessor für Deutsches und Ausländisches Strafrecht und Strafprozessrecht an der Universität Freiburg.
Rudolf Uertz, Dr. phil. habil., geboren 1947 in Neunkirchen, Saar; Studium der Theologie (Diplom 1974), Politikwissenschaft (Diplom 1976) und Philosophie (Promotion 1980) an der Universität München; 1981 Referent, Konrad-Adenauer-Stiftung; 2001 apl. Professor für Politikwissenschaft, seit 2006 an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.