Geschichte der Ästhetischen Bildung

Band 4: Das 20. Jahrhundert

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Ästhetische Bildung wird im 20. Jahrhundert zu einer zentralen Dimension des modernen Alltags.

Die ästhetische Erfahrung, die Gestaltung eines schönen Alltags und die imaginäre Aufladung des Lebens durch unterschiedliche künstlerische Medien als auch Design zielen in der ersten Hälfte des Jahrhunderts häufig auf eine soziale, politische oder nationale Veränderung. In der zweiten Hälfte dienen sie stärker einer kritischen Perspektive auf die Gesellschaft sowie einer experimentellen Praxis eigener Lebensentwürfe. Die Autor:innen zeichnen anhand von ästhetischen Konzeptionen (u.a. von Alfred Lichtwark, Sigmund Freud, Walter Benjamin, Siegfried Kracauer, Theodor W. Adorno, Andy Warhol und Diedrich Diedrichsen), aber auch von Konzeptionen des Bauhauses, der NS-Zeit und der Musischen Bildung, den Diskurs über die Frage nach den (Un)Möglichkeiten einer pädagogischen Rahmung des Ästhetischen nach.
Aesthetic education becomes a central dimension in the 20th century. Aesthetic experience, design, and the imaginary charging of everyday life through various artistic media change not only the individual, but also society and politics, economy, and modern myths.

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Jörg Zirfas ist Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Pädagogische Anthropologie an der Universität zu Köln und hat zusammen mit sechs anderen Autor:innen diesen Band als Gemeinschaftsprojekt verfasst.