Die Anthroposophie

Rudolf Steiners Ideen zwischen Esoterik, Weleda, Demeter und Waldorfpädagogik

Die Anthroposophie Rudolf Steiners (1861–1925) ist eine esoterische Großmacht. Zu ihrem Netzwerk gehören Hochschulen und die Waldorfpädagogik, biodynamische Bauernhöfe und Krankenhäuser, irgendwie auch profitable Banken und der „Omnibus für direkte Demokratie“, Kosmetika und dm-Märkte, eine Esoterische Schule und der Mondkalender nach Maria Thun. Silvio Berlusconi und Helmut Kohl haben ihre Kinder auf Waldorfschulen geschickt, der ehemalige Innenminister Otto Schily hielt die Existenz von „Luzifer“ und „Ahriman“ für verbürgt. Aber welche Überzeugungen stehen dahinter? Welche anthroposophischen Organisationen gibt es? Wie sieht ihre Innenwelt aus? Und welche Macht besitzen sie? Helmut Zander kartiert die schwer überschaubare Welt der Anthroposophie und bietet Einschätzungen von Stärken und Schwächen der anthroposophischen Pädagogik, Landwirtschaft und Medizin.

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Helmut Zander ist Inhaber des Lehrstuhls für Vergleichende Religionswissenschaft und Interreligiösen Dialog an der Universität Fribourg/Schweiz. Seit 2014 gehört er dem Vorstand der Schweizerischen Gesellschaft für Religionswissenschaft an. Mit diversen, auch in den Massenmedien diskutierten Publikationen zur Anthroposophie (u.a. einer Geschichte der Anthroposophie in Deutschland und einer Biographie zu Rudolf Steiner) gilt Zander als einer der führenden, unabhängigen Experten auf diesem Gebiet.