Violent Resistance

From the Baltics to Central, Eastern and South Eastern Europe 1944–1956

Das neue Buch Violent Resistance gibt einen geographisch umfassenden Einblick in ein kaum bekanntes Thema: Den bewaffneten antikommunistischen Widerstand in Osteuropa zwischen 1944 und 1956.
Das Ende des Zweite Weltkrieg bedeutete in Teilen Osteuropas nicht das Ende der Gewalt. Die durch die Sowjetunion etablierte Herrschaft lokaler von Moskau mehr oder weniger abhängiger kommunistischer Parteien traf auch auf bewaffnete Opposition. Teils bereits im Weltkrieg eingesetzte Verbände, teils neu gegründete Gruppen setzten sich für ein Ende der kommunistischen Diktatur bzw. wie im Falle des Baltikums auch die Unabhängigkeit ihrer Länder von der Sowjetunion ein. Eine schwierige Quellenlage in Verbindung mit einem historiographischen Fokus auf den Kalten Krieg und jahrzehntelanger Tabuisierung führten zu einer vergleichsweise geringen Bekanntheit des Themas. Diese Lücke zu benennen und in Ansätzen zu schließen ist die selbstgestellte Aufgabe dieses Buches.

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Michael Gehler ist Professor für Neuere Deutsche und Europäische Geschichte an der Stiftung Universität Hildesheim. David Schriffl ist derzeit an Österreichischen Akademie der Wissenschaften tätig.