Friedrich Freiherr Kreß von Kressenstein

Bayerischer General und Orientkenner. Lebenserinnerungen, Tagebücher und Berichte 1914-1946

Blick ins Buch

Die Quellenedition versammelt Schriften einer schillernden Gestalt der deutschen Militärgeschichte: Friedrich Freiherr Kreß von Kressenstein (1870–1946) war bayerischer General und ging 1913 zur deutschen Militärmission nach Konstantinopel. Der osmanische Sieg über die Briten in der Zweiten Gazaschlacht 1917 ging vor allem auf die Leistungen von Kreß zurück. 1918 übernahm er das Kommando über die Deutsche Kaukasusexpedition in Transkaukasien und wurde mit deutschen Verbänden in die junge Republik Georgien geschickt, um zu verhindern, dass die Rote Armee in Abchasien eindrang. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde Kreß in die Zentralstelle des bayerischen Generalstabs versetzt. Während des Hitlerputsches von 1923 stand er auf der Seite der Reichswehrführung in Berlin. Die in diesem Band edierten Quellen umfassen eigene Lebenserinnerungen, sein Tagebuch im Sinai, Berichte aus Tifl is, diverse Quellen aus den 1920er Jahren und ein hochinteressantes Tagebuch aus den Jahren 1945–1946. Sie stammen vornehmlich aus seinem Nachlass im Germanischen Zentralmuseum in Nürnberg, in zweiter Linie aus dem Politischen Archiv Berlin und werden hier erstmals publiziert und kommentiert.

  *The price does not include shipping fees. We reserve the right to change prices.

Winfried Baumgart war bis 2003 Professor für Mittlere und Neuere Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Im Ferdinand Schöningh Verlag hat er zahlreiche Publikationen veröffentlicht, u.a. die Quellenkunde zur deutschen Geschichte der Neuzeit von 1500 bis zur Gegenwart.