uocis pura sinceritas

Untersuchungen zum Prosarhythmus im Corpus Cyprianaeum

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Author: Elisa Groth
Die Kunstprosa des Märtyrerbischofs Cyprian von Karthago war für zahlreiche spätantike und mittelalterliche Autoren stilbildend. Die Analyse seiner Rhythmuspraxis und des Verhältnisses von Form und Inhalt zeigt die bewusste Nutzung der Stilmittel für die Glaubensverkündigung. Ausgehend von einer statistischen Analyse des Gesamtwerks bietet die Interpretation ausgewählter Texte weitergehende Einsichten in das literarische Schaffen Cyprians. Außer den als echt geltenden Abhandlungen und Briefen werden auch die pseudocyprianischen Schriften hinsichtlich des Prosarhythmus untersucht. Dabei wird deutlich, dass die Rhythmuspraxis bei der Echtheitsdiskussion nicht unbeachtet bleiben sollte. Die separat – online – publizierte kolometrisch-rhythmische Gesamtausgabe von Cyprians Schriften verschafft Fachkundigen wie interessierten Laien einen Überblick über die von ihm verwendeten Rhythmen und kann als Übungsmaterial an der Universität sowie im Schulunterricht vielfältig eingesetzt werden.
The prose style of bishop Cyprian of Carthage (third century) was a model for many writers in late Antiquity and the Middle Ages. This analysis of his prose-rhythm shows how he employs stylistic devices for the proclamation of his faith. This work covers not only Cyprian’s authentic treatises and letters but also the pseudoepigraphs. It demonstrates how prose-rhythm may be useful in the discussion of authenticity.

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Elisa Groth studierte in Mainz und Pavia Lateinische und Griechische Philologie und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft.